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Der Schatten des Caudillo: Die Franco-Diktatur im Spanien des 20. Jahrhunderts

Fast vierzig Jahre lang (1936–1975) beherrschte Francisco Franco, als uneingeschränkter Diktator und „Caudillo (Führer) von Gottes Gnaden“ Spanien. Hervorgegangen war die rechtskonservative Franco-Diktatur mit faschistischen Zügen aus einem blutigen dreijährigen Bürgerkrieg (1936–1939), der Spanien in zwei Lager – Nationalisten und Republikaner; und nach Francos Sieg: Sieger und Besiegte – spaltete. Auch nach dem Tod Francos am 20. November 1975 spaltete das Erbe von Bürgerkrieg und Diktatur Spanien weiter. Nach einer langen Phase des Beschweigens der Diktaturvergangenheit (pacto de silencio) wurden die etwa 300.000 Opfer von Bürgerkrieg und diktatorischer Repression um das Jahr 2000 erstmals von Politik und Zivilgesellschaft thematisiert. Der Kurs beschäftigt sich in zwei Teilen mit der Franco-Diktatur und deren Erbe in den letzten 50 Jahren. Dabei stehen auch immer wieder Verflechtungen mit Deutschland – so die Rolle des NS-Regimes beim Aufbau der Franco-Diktatur sowie der Einfluss der Bundesrepublik und westdeutscher Parteien beim Übergang zur Demokratie – im Fokus der Veranstaltung.
Der Referent Dr. Lasse B. Lassen lehrt und forscht am Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zur Geschichte Spaniens und Lateinamerikas.

Kurstermine 2

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Mittwoch, 21. Oktober 2026
    • 18:30 – 20:00 Uhr
    • 3.1
    1 Mittwoch 21. Oktober 2026 18:30 – 20:00 Uhr 3.1
    • 2
    • Mittwoch, 28. Oktober 2026
    • 18:30 – 20:00 Uhr
    • 3.1
    2 Mittwoch 28. Oktober 2026 18:30 – 20:00 Uhr 3.1

Der Schatten des Caudillo: Die Franco-Diktatur im Spanien des 20. Jahrhunderts

Fast vierzig Jahre lang (1936–1975) beherrschte Francisco Franco, als uneingeschränkter Diktator und „Caudillo (Führer) von Gottes Gnaden“ Spanien. Hervorgegangen war die rechtskonservative Franco-Diktatur mit faschistischen Zügen aus einem blutigen dreijährigen Bürgerkrieg (1936–1939), der Spanien in zwei Lager – Nationalisten und Republikaner; und nach Francos Sieg: Sieger und Besiegte – spaltete. Auch nach dem Tod Francos am 20. November 1975 spaltete das Erbe von Bürgerkrieg und Diktatur Spanien weiter. Nach einer langen Phase des Beschweigens der Diktaturvergangenheit (pacto de silencio) wurden die etwa 300.000 Opfer von Bürgerkrieg und diktatorischer Repression um das Jahr 2000 erstmals von Politik und Zivilgesellschaft thematisiert. Der Kurs beschäftigt sich in zwei Teilen mit der Franco-Diktatur und deren Erbe in den letzten 50 Jahren. Dabei stehen auch immer wieder Verflechtungen mit Deutschland – so die Rolle des NS-Regimes beim Aufbau der Franco-Diktatur sowie der Einfluss der Bundesrepublik und westdeutscher Parteien beim Übergang zur Demokratie – im Fokus der Veranstaltung.
Der Referent Dr. Lasse B. Lassen lehrt und forscht am Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zur Geschichte Spaniens und Lateinamerikas.
09.09.26 16:09:12