Kunst & Kunstgeschichte
Nach bescheidenen Anfängen um die Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend entwickelte sich die französische Skulptur seit dem ausgehenden 11. Jahrhundert zu einer bedeutenden künstlerischen Gattung vor allem im Zusammenhang mit der Architektur. Trotz schwerer Verluste in der Französischen Revolution haben sich insbesondere in Burgund beeindruckende Werke aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erhalten, die das immense technische Können, aber auch die lebhafte Fantasie der unbekannten Bildhauer unter Beweis stellen. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Wenn man Neuland betritt, entdeckt man oft Überraschendes. So ist es auch in der Kunst. Je intensiver man sich mit Malerinnen und Bildhauerinnen befasst, umso mehr Malerinnen und Bildhauerinnen findet man – und oft sind sie sehr interessant. Es ist ein Fass ohne Boden und es zeigt: Frauen waren in der Kunst schon immer wesentlich aktiver als angenommen, verschwanden aber oft schnell in der Versenkung, sprich, wenn es gut ging, im Museumsdepot und nicht irgendwo im Unauffindbaren. Obwohl Frauen nach dem 1. Weltkrieg Kunstakademien besuchen konnten und damit dieselbe Ausbildung erhielten wie ihre männlichen Kollegen, dauerte es lange, bis Galeristinnen und Galeristen, Kritikerinnen und Kritiker und Kunsthistorikerinnen und -historiker sie wahrnahmen und ihnen zumindest ein ähnliches Forum verschafften wie Künstlern. Bereits in den 20er Jahren gab es wichtige Künstlerinnen wie Jeanne Mammen, Meret Oppenheim und die Surrealistinnen, die allerdings erst heute angemessen gewürdigt werden. Nach dem 2. Weltkrieg konzentrierten sich Frauen besonders in den USA auf die Abstraktion (Lee Krassner, Helen Frankenthaler, Joan Michell bis Agnes Martin). In der letzten Zeit, seitdem es keine –ismus - Diktatur mehr gibt, entwickeln heute alle einen ganz eigenen Stil von Rosemarie Trockel bis zu Katharina Grosse und Marlene Dumas. Aber auch Carol Rama, Yayoi Kusama, Valie Export und Florentina Holzinger, die in diesem Jahr Österreich auf der Biennale in Venedig vertritt, werden vorgestellt – neben vielen anderen. Dr. Eva-Suzanne Bayer studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Germanistik in Tübingen, Wien, Florenz und München. Seither ist sie als freiberufliche Kulturjournalistin – für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch für Funk und Fernsehen –, als Reiseleiterin und Dozentin an Universitäten und in der Erwachsenenbildung tätig.
Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Die hoch- und spätromanische Skulptur in Frankreich hat vor allem in Burgund und in der Provence eindrucksvolle Werke hinterlassen. Mächtige Weltgerichtsdarstellungen in Tympanonreliefs etwa in Autun oder Vézelay vermögen die Betrachter noch heute das Fürchten zu lehren. In Arles und Saint-Gilles wurden ganze Kirchenfassaden mit vielfigurigem Portalschmuck versehen, die bereits auf die prachtvollen Kathedralfronten der Gotik vorausweisen. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Dank des entschlossenen Engagements der Würzburger Bürgerschaft konnten die mittelalterlichen Grabsteine der jüdischen Gemeinde – die sogenannten Judensteine aus der Pleich – 1987 vor der Zerstörung bewahrt werden. Die Julius-Maximilians-Universität ermöglichte die wissenschaftliche Erschließung ihrer hebräischen Inschriften. Heute eröffnet uns diese weltweit größte Sammlung eines mittelalterlichen jüdischen Friedhofs einzigartige Einblicke in das Leben und die Geschichte der Würzburger Judengemeinde. Im Kurs erhalten Sie zunächst eine Einführung in das hebräische Alphabet und den jüdischen Kalender. Anschließend entziffern wir gemeinsam die ehrwürdigen Inschriften und lassen die Vergangenheit lebendig werden. In Absprache mit den Teilnehmenden ist ein Besuch des Shalom-Europa-Museums geplant, wo die Grabsteine gelagert und teilweise auch ausgestellt sind. Der Eintritt und die Führung sind im Kurspreis enthalten. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Alle Materialien werden gestellt und sind im Kurspreis enthalten
Schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte gibt es Frauen, die künstlerisch tätig waren, es waren schon Malerinnen in der Antike bekannt, in den Nonnenklöstern wurde ebenfalls gemalt. Später waren dann Töchter und Ehefrauen, oft ungenannt, in den Künstlerfamilien tätig. Wir treffen hier auf unbekannte und bekannte Persönlichkeiten in der Kunstwelt von Frauen. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.
Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Als Beginn der französischen Gotik in der Skulptur gilt die Westfassade der Kathedrale von Chartres mit ihrem gegen die Mitte des 12. Jahrhunderts entstandenen Portalschmuck. Gut ein halbes Jahrhundert später wurden am selben Bauwerk die Querhausfassaden mit luxuriösen Figurenzyklen versehen. Die Kathedralen in Paris und Amiens entwickelten dieses Konzept zu Beginn des 13. Jahrhunderts weiter und steigerten zugleich den Grad an Lebendigkeit und Naturnähe in der Wiedergabe der menschlichen Gestalt. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
In Bayern ist der goldene Herbst geprägt von Kirchweih, Erntedankfesten und regionalen Bräuchen – bis hin zu Weinfesten und dem weltberühmten Oktoberfest. Der Vortrag beleuchtet die Ursprünge dieser Traditionen, erklärt ihre kulturelle Bedeutung und zeigt, was uns alte Bauernregeln über Jahreslauf, Landwirtschaft und Volksglauben verraten. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Albrecht Dürer – einem der herausragendsten Künstler der Renaissance, dessen künstlerisches Ansehen über Jahrhunderte hinweg und über Ländergrenzen Deutschland hinaus Bestand hatte und dessen Werk und Bekanntheit bis heute generationen- und länderübergreifend nachwirken. Der Vortrag beleuchtet sein Leben, seine außergewöhnliche Kunst zwischen Mittelalter und Neuzeit, sowie seinen nachhaltigen Einfluss auf Malerei, Grafik und europäische Kulturgeschichte. Erfahren Sie mehr über Dürers berühmte Werke und seine innovativen Techniken. Neben kunsthistorischen Hintergründen werden auch spannende Einblicke in seine Reisen, Denkweisen und seine Marketing-Strategien vermittelt. Dalia Kraus, M. A., wurde in Litauen geboren, studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Kunstgeschichte und Archäologie. Seit ihrem Abschluss 2010 ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und hält als Dozentin an mehreren Volkshochschulen in Unterfranken Vorträge über kunstgeschichtliche Themen. Darüber hinaus leitet sie Führungen durch die Ausstellungen im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt.
Es ist eines seiner letzten, bewegendsten Werke und fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten: die „Beweinung Christi“ des berühmten Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider. In der idyllischen Kirche St. Afra in Maidbronn verbirgt sich dieser kunsthistorische Schatz von unschätzbarem Wert. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise ganz in der Nähe! Bei dieser fachkundigen Führung blicken wir hinter die Kulissen der Entstehungsgeschichte und entschlüsseln die tiefgründige religiöse Aussagekraft der meisterhaft gestalteten Figuren. Wir tauchen ein in die spannenden geschichtlichen Zusammenhänge der Epoche und erleben hautnah, warum dieses Spätwerk Riemenschneiders bis heute eine so magische, berührende Anziehungskraft besitzt. Ein Muss für alle Kultur-, Geschichts- und Heimatbegeisterten! Treffpunkt: vor der Kirche in Maidbronn
Den umfangreichsten Skulpturenschmuck der französischen Hochgotik brachte die Kathedrale in Reims hervor. Mutmaßlich über mehrere Jahrzehnte hinweg entstand hier ein den gesamten Bau umfassendes Programm mit weltberühmten Gruppen wie der Heimsuchung Mariens oder der Verkündigung mit lächelndem Engel. Nach diesem Höhepunkt ebbte die Produktion in der Skulptur deutlich ab und erlebte erst um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert einen neuen Höhepunkt im kraftvoll-realistischen Werk des burgundischen Bildhauers Claus Sluter. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Evelyn de Morgan war eine Präraffaelitin, Vanessa Bell oder Leonora Carrington, beide waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert tätig, wer kennt sie schon, heute geht es daher um Malerinnen jenseits von Angelika Kaufmann. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.
Sie thront majestätisch über der Stadt und blickt auf über ein halbes Jahrtausend Geschichte zurück: Die Festung Marienberg, das einstige herrschaftliche Herz des Hochstifts Würzburg. Doch wie wurde aus der einstigen keltischen Befestigung eigentlich ein prunkvolles Bischofsschloss und später eine bayerische Kaserne? An zwei spannenden Abenden nehmen wir Sie mit auf eine kunstgeschichtliche Zeitreise. Wir beleuchten den dramatischen Wandel dieses Würzburger Wahrzeichens – vom wehrhaften Kastell über die repräsentative Residenz eines Landesherrn bis hin zur heutigen Transformation in das moderne „Museum für Franken“. Entdecken Sie die Architektur, die Kunst und die Geheimnisse eines einmaligen Monuments neu!
Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Aus dem 15. Jahrhundert haben sich in Frankreich eindrucksvolle Grabdenkmäler erhalten. Gleichzeitig traten die Niederlande erstmals mit bedeutenden Werken in die Geschichte der Skulptur ein, allen voran in Person des vor allem in Deutschland tätigen Niclas Gerhaert van Leyden. In beiden Ländern vollzog sich während des 16. Jahrhunderts der Wandel von der Gotik zur Renaissance, wobei der Franzose Germain in der Tradition der italienischen Monumentalskulptur stand, während in den Niederlanden Cornelis Floris de Vriendt einen eigenen nach ihm benannten Stil hervorbrachte. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Weihnachten steht vor der Tür – und rund um die Krippe gibt es viele Fragen. Wann wird sie aufgestellt, welche Figuren gehören dazu und welche Bedeutung haben sie? Der Onlinevortrag gibt einen anschaulichen Überblick über Geschichte, Aufbau und Symbolik der Weihnachtskrippe – von ihren Ursprüngen bis zu heutigen Traditionen. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Seit dem späten 17. Jahrhundert übernahm Frankreich die Führerschaft in der Entwicklung der europäischen Skulptur und überflügelte darin das bis dahin maßgebliche Italien. Vorrangig dienten die Werke von Künstlern wie François Girardon, Antoine Coysevox oder Nicolas und Guillaume Coustou der Ausschmückung der großen königlichen Schlösser samt ausgedehnter Gartenanlagen. Meister wie Edme Bouchardon, Jean-Baptiste Pigalle und Jean Antoine Houdon vollzogen im fortschreitenden 18. Jahrhundert den Übergang von Spätbarock und Rokoko zum Klassizismus. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Eileen Gray, Lina bo Bardi, Emilie Winkelmann, Lilly Reich, das sind nur einige Namen aus dem reichen Schatz an Persönlichkeiten, die unsere heutige Welt leider kaum mehr kennt, ihre Werke sind aber bekannt. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.
Erleben Sie an zwei Abenden die faszinierende Kunst des größten Freskenmalers des 18. Jahrhunderts: Giovanni Battista Tiepolo. Der Venezianer war ein absoluter Meister des Lichts und der Farbe. An den Decken von Kirchen und Palästen erschuf er atemberaubende, virtuelle Scheinwelten voll himmlischer Leichtigkeit. Sein absolutes Meisterwerk hinterließ er direkt vor unserer Haustür – in der Würzburger Residenz. Mit souveräner, fast schwebend leichter Hand malte er ein grandioses Abbild seiner Epoche, setzte aber auch Würzburg und dem Hof ein unsterbliches Denkmal. Doch Vorsicht: Hinter der strahlenden Kulisse und der feinen Ironie bergen seine Szenen so manche versteckte Botschaft und pikante Anspielung. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise!
Gabriele Münter und Wassily Kandinsky waren als Paar berühmt, aber was ist denn mit Amadeo Modigliani und Jeanne Hébuterne? Es gibt noch viel zu berichten von Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Neid. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.
Der Online-Vortrag beleuchtet Münchens Entwicklung von der römischen Siedlung forum apud munichen an der Salzstraße über mittelalterliche Handelswege und Stadtmauern bis zu den Erweiterungen des 19. Jahrhunderts. Er erklärt das Wachstum der Stadt und dient als Einstieg für Führungen entlang der Münchner Prachtstraßen. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Catharina Treu war die erste Professorin für Zeichnen in Düsseldorf, im 18. Jahrhundert! Tina Blau war ebenfalls Malerin und Professorin, aber auch als Kunsthistorikerinnen gab es früh schon Frauen, manche von Ihnen schrieben Geschichte in ihrer Forschung. Als Galeristinnen prägten einige von ihnen auch das Bild der (männlichen) Moderne. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.