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Kunsthistorik und Kulturgeschichte

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Vom Block zur Figur zum Block: Geschichte der Skulptur Teil 2: Von der Gotik bis zur Moderne
Mi. 28.09.2022 15:00
Würzburg
Teil 2: Von der Gotik bis zur Moderne

Michelangelo meinte, eine plastische Figur ruhe bereits im Stein, der Künstler müsse sie durch seine Arbeit nur daraus befreien. Doch wie unterschiedlich sehen die Figuren in den verschiedenen Epochen aus! Die geschlossenen Statuen und Würfelhocker aus Ägypten zeigen noch deutlich ihre Herkunft vom Steinblock. Bei den Griechen und Römern werden sie immer lebensnaher und detailfreudiger – und verschwinden im frühen Christentum völlig, denn Menschen(gleiches) zu machen, war nur Gott erlaubt. Kubisch und stark reduziert beginnt die Skulptur in der Romanik, wird Bauschmuck, Denkmal, Verkörperung des idealen Menschen bis zum verspielten Nippes auf Kaminsimsen. Vom Königsthema Mensch hat sich die Bildhauerei der Moderne weitgehend verabschiedet. Geometrische Formen nähern die Skulptur wieder dem Block an. Die freistehende Statue, aber auch die Bauplastik, Kleinplastik und Reliefs stehen im Mittelpunkt des Kurses. Nach Teil 1: Antike bis zur Renaissance behandeln wir in diesem Herbst/Winter die Gotik bis zur Moderne. Dr. Eva-Suzanne Bayer studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Germanistik in Tübingen, Wien, Florenz und München. Seither ist sie als freiberufliche Kulturjournalistin – für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch für Funk und Fernsehen –, als Reiseleiterin und Dozentin an Universitäten und in der Erwachsenenbildung tätig.

Kursnummer 83008B-sg
Expressionismus
Fr. 10.02.2023 18:30
Güntersleben

Die seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts begonnene industrielle Revolution brachte ökonomischen Aufschwung und zunehmenden Wohlstand, aber leider nur dem Bürgertum. Die arbeitende Masse kämpfte hingegen mit immer mehr Armut - Wohnungsnot, Nahrungsmangel und Niedriglöhnen. In den Kreisen der Avantgarde um 1900 wurden Forderungen nach einer gesamtgesellschaftlichen Neuorientierung laut, als Reaktion auf diese sozialen wie politischen Missstände. Es gab viele Gründungen neuer Vereinigungen in dieser Zeit - sowohl in der Kunst - „Brücke“ oder „Blauer Reiter“ als auch in der Literatur - „Dadaismus“. Im Rahmen des Vortrags betrachten wir die Anfänge des Expressionismus in der Kunst, analysieren einzelne künstlerische Gruppen in München und Berlin, ziehen Vergleiche und besprechen expressionistische Werke Dalia Kraus, M. A., wurde in Litauen geboren, studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Kunstgeschichte und Archäologie. Seit ihrem Abschluss 2010 ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und hält als Dozentin an mehreren Volkshochschulen in Unterfranken Vorträge über kunstgeschichtliche Themen. Darüber hinaus leitet sie Führungen durch die Ausstellungen im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt.

Kursnummer 83019A-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Dozent*in: Dalia Kraus
Zeitgeist? Zukunftsmusik? Strohfeuer? Die Kunst des 20. Jahrhunderts
Mi. 01.03.2023 15:00
Würzburg
Die Kunst des 20. Jahrhunderts

Im 20. Jahrhundert jagt eine Kunstströmung die andere, ein - ismus den anderen. Manche wirken bis heute nach, andere waren nur ein kurzes Aufflackern. Besonders in den 20er und den 60er Jahren gab es regelrechte Kreativschübe. In den Zwanzigerjahren etablierte sich der bereits vor dem 1. Weltkrieg erfundene Expressionismus. Doch Konstruktivismus, de Stijl und schließlich das Bauhaus wandten sich gegen subjektive Weltbilder und der Surrealismus erforschte das Verborgene, Geheime und das Poetische hinter der Wirklichkeit. In den ebenfalls politisch und gesellschaftlich so unruhigen Sechzigerjahren, die geprägt waren vom Vietnamkrieg, dem Mauerbau, der Ermordung damaliger Lichtgestalten wie John F. Kennedy und Martin Luther King und schließlich der Studentenrevolte, regierte zuerst die Abstraktion nach dem Vorbild der USA. Dann aber riss die Popart zuerst die Grenzen zwischen Kunst und Wirklichkeit nieder, stieg schließlich aus dem Bild und aus jeder bis dahin gängigen Ästhetik aus. Video, Installationen, Collagen, Performances und Happenings eroberten die Kunstszene. Der Kurs blickt in die Vergangenheit, die Gegenwart und ein bisschen in die Zukunft von Malerei, Skulptur, Architektur und all den neuen Medien und fragt, welche neuen Aspekte sie der Kunst eröffneten. Dr. Eva-Suzanne Bayer studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Germanistik in Tübingen, Wien, Florenz und München. Seither ist sie als freiberufliche Kulturjournalistin – für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch für Funk und Fernsehen –, als Reiseleiterin und Dozentin an Universitäten und in der Erwachsenenbildung tätig. Bitte beachten Sie, dass der Kurs ab April 2023 erst um 16 Uhr beginnt! Jeder Einzeltermin dauert 90 Minuten!

Kursnummer 83008A-sg
Vortragsreihe Ortswechsel Teil I: Ab nach Rom! Deutsche, französische und niederländische Künstler in Italien
Mi. 29.03.2023 19:00
Würzburg
Teil I: Ab nach Rom! Deutsche, französische und niederländische Künstler in Italien

Spätestens seit dem 16. Jahrhundert sind Künstler aus West- und Mitteleuropa immer wieder nach Italien gereist, um sich von der dortigen Atmosphäre sowie der Kunst aus Antike und Neuzeit inspirieren zu lassen. Der Vortrag stellt eine Auswahl bedeutender deutscher, französischer und niederländischer Künstler vor, darunter Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Nicolas Poussin oder den in seiner Freizeit gern auch mal zeichnenden Johann Wolfgang von Goethe. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83100A-sg
Vortragsreihe Ortswechsel Teil II: Ab nach Würzburg! Italienische, niederländische und böhmische Künstler in Unterfranken
Mi. 19.04.2023 19:00
Würzburg
Teil II: Ab nach Würzburg! Italienische, niederländische und böhmische Künstler in Unterfranken

Als Haupt- und Residenzstadt war Würzburg immer auch ein Anziehungspunkt für Künstler, die hier Lohn, Brot und bedeutende Aufgaben fanden. In dem Vortrag werden einige dieser aus der Ferne zugereisten und häufig sogar hier gebliebenen Persönlichkeiten mit einigen ihrer bedeutendsten Werke vorgestellt, etwa die Maler Oswald Onghers und Giovanni Battista Tiepolo, der Bildhauer Jakob van der Auwera und der Kunstschmied Johann Georg Oegg sowie die Architekten Antonio Petrini, Joseph Greising und Balthasar Neumann. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83102A-sg
Vortragsreihe Ortswechsel Teil III: Bloß weg hier! Würzburger Künstler in der Ferne
Mi. 03.05.2023 19:00
Würzburg
Teil III: Bloß weg hier! Würzburger Künstler in der Ferne

Der um 1480 geborene Matthias Grünewald war ein Maler, der wahrscheinlich aus Würzburg stammt, aber wohl nie hier tätig war. Auch in späteren Jahrhunderten hat Würzburg einige bedeutende Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht, die in der Ferne mit bedeutenden Werken hervorgetreten sind. Der Vortrag stellt einige dieser Maler, Bildhauer und Architekten vor, etwa Johann Martin von Wagner, Fritz Bamberger, Joseph Oppenheimer, Hans Reichel, Emy Roeder und Fritz Koenig. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83104A-sg
Auf den Spuren von Balthasar Neumann im Kloster Oberzell
Sa. 15.07.2023 11:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Der prächtige Konventbau wurde in den Jahren 1744 bis 1760 nach Plänen des Barockbaumeisters Balthasar Neumann errichtet und von dessen Sohn Ignaz fertig gestellt. Die Stuckaturen des Haupttreppenhauses und vieler weiterer Räume erfolgten durch herausragende Künstler und Kunsthandwerker, die auch in der Würzburger Residenz tätig waren, wie der Stuckateur Antonio Bosse und der Freskenmaler Johannes Zick. Der spätbarocke Konventbau hat eine lange Geschichte hinter sich: In der Säkularisation wurde die Abtei profaniert, hier wurde 1817 die Druckmaschinenfabrik „Koenig&Bauer" eingerichtet, jedoch wurde es der Fabrik dort bald zu „eng“ und sie zog auf die andere Mainseite in neue Räumlichkeiten. 1903 erwarb eine Ordensgemeinschaft - die "Kongregation der Heiligen Kindheit Jesu“ („Zeller Schwestern“) - das Kloster. Seit 1923 bis heute dient das Kloster Oberzell als Mutterhaus dieser Ordensgemeinschaft. Weitere Sehenswürdigkeiten: Die romanische Basilika und die zum Klosterhof führende romanische Doppeltoranlage, sowie der Klostergarten. Dalia Kraus, M. A., wurde in Litauen geboren, studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Kunstgeschichte und Archäologie. Seit ihrem Abschluss 2010 ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und hält als Dozentin an mehreren Volkshochschulen in Unterfranken Vorträge über kunstgeschichtliche Themen. Darüber hinaus leitet sie Führungen durch die Ausstellungen im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt.

Kursnummer 83020A-sgGÜ
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Dalia Kraus
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02.02.23 13:28:19