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Sprache, Kommunikation & Interkulturalität

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Onlinekurs-Kurs: Jiddisch - eine Einführung
Sa. 09.03.2024 10:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht

Jiddisch lernen – warum? Alle noch jiddisch sprechenden Menschen, etwa eine Million, verfügen mindestens über Englisch und/oder Hebräisch als Zweit- oder sogar Erstsprache. Wir beschäftigen uns mit Jiddisch also nicht nur als Mittel zur Kommunikation, sondern vor allem um in eine bedauerlicherweise weitgehend vergangene Kultur einzutauchen und um die Entstehung und Entwicklung dieser Sprache besser zu verstehen. Inhalt dieses Einführungskurses ist daher - die Entstehung und die Geschichte des Jiddischen aus sprachwissenschaftlicher und kultureller Perspektive; - die Beschäftigung mit jiddischen Texten, Liedern und Filmen um das Verständnis, also passive Kenntnisse dieser Sprache zu gewinnen; - das Erlernen sprachlicher Grundstrukturen des Jiddischen; - einfache Konversation im Jiddischen; - Einführung ins hebräische Alphabet. Jiddisch wurde und wird generell mit hebräischen Buchstaben geschrieben. Wir werden allerdings zunächst verschiedene Variationen lateinischer Umschrift als Grundlage des Kurses nutzen. Der Kurs wird online stattfinden. Der Dozent ist Sprachwissenschaftler, Germanist und Slawist und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der jiddischen Sprache. Vor dem ersten Kurstag erhalten Sie ein Skript per Mail. Der Kurs findet über Zoom statt, die Zugangsdaten erhalten Sie zwei Tage vor Kursbeginn.

Kursnummer 47070A-sg
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Gebühr: 60,00
Dozent*in: Jens-Eberhard Jahn
Dem Mythos auf der Spur: Der große amerikanische Roman Von Hawthorne bis Franzen
Fr. 15.03.2024 19:00
Würzburg
Von Hawthorne bis Franzen

Generationen von amerikanischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern haben versucht, ihn zu verfassen oder er wurde ihnen zugeschrieben: der große amerikanische Roman. Was macht ihn aus? Und noch viel entscheidender, gibt es ihn wirklich? Allgemein gesprochen bezeichnet "the great American novel" das Ideal eines Romans, der exemplarisch das Wesen der USA abbilden soll, also den besten amerikanischen Roman, der je geschrieben wurde (oder geschrieben werden kann). Im Zusammenhang mit dem im 19. Jahrhundert weitverbreiteten romantischen Paradigma der Nationalliteratur, also der Vorstellung, dass sich das Wesen einer Nation exemplarisch in ihrer Literatur manifestiere, begann auch in den damals noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika die Suche nach DEM EINEN Roman, der "das spezifisch Amerikanische" in meisterhafter Form in den Fokus nimmt. Die Tatsache, dass sich Literaturkritikerinnen und Literaturkritiker auch im 21. Jahrhundert noch dieses Labels bedienen, lässt vermuten, dass der große amerikanische Roman bis jetzt noch nicht geschrieben wurde bzw. vielleicht niemals geschrieben wird (werden kann). In diesem Vortrag widmen wir uns einigen der "Titelanwärter", u.a. Nathaniel Hawthornes "Der scharlachrote Buchstabe", Herman Melvilles "Moby Dick", Harriet Beecher Stowes "Onkel Toms Hütte", F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby" sowie zeitgenössischen Aspiranten wie Jonathan Franzens "Freiheit". Sabrina Hüttner, M.A., studierte Amerikanistik, Kulturwissenschaft der englischsprachigen Länder, BWL, Pädagogik und Politikwissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Teesside University, Middlesbrough, UK und der State University San Francisco, CA, USA. Sie war mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Würzburg und ist auch heute noch als Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Amerikanistik, INSIGHTS und dem Zentrum für Sprachen tätig.

Kursnummer 71151A-sg
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Sabrina Hüttner
Die Ottonen (919 - 1024): Die vergessenen Könige und ihr unbekanntes Land
Mi. 10.04.2024 17:30
Würzburg
Die vergessenen Könige und ihr unbekanntes Land

Das erste Jahrhundert deutscher Geschichte, an der Wende zum zweiten Jahrtausend. Bis heute ist uns aus dieser Epoche nur wenig bekannt. Nur wenige Quellen berichten von den Taten und dem Leben jenes Geschlechts, welches über das Ostfrankenreich herrschte, ein Gebiet in dem es noch keine urbane Kultur gab und große Teile der Bevölkerung in teilnomadischen, paganen Gemeinschaften lebten. Selbst das Leben der Fürsten unterschied sich oft nur wenig von dem ihrer Untertanen. Schon Mittelalter oder noch Antike? Dennoch gab es in dieser Epoche Entwicklungen in fast allen Bereichen der Gesellschaft, die so gar nicht in das vorgefertigte Bild passen und so noch in späteren Jahrhunderten undenkbar waren und für Erstaunen sorgten. Kommen Sie mit ins Land der Ottonen. Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Kursnummer 13042A-sg
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Gebühr: 21,00
Dozent*in: Daniel Hahn
Khmer - eine Einführung
Sa. 04.05.2024 10:00
Würzburg

Khmer (auch kambodschanisch genannt) ist eine austroasiatische Sprache. Sie wird von fast allen der 17 Millionen Einwohnern Kambodschas und etwa 2-3 Millionen Menschen in Thailand und Südvietnam gesprochen. Darüber hinaus gibt es Ausland-Khmers, bei denen sich die Sprache Khmer unterschiedlich erhalten hat - etwa eine halbe Millionen in den USA, 30.000 in Australien und 20.000 in Frankreich. Das Khmer-Alphabet ist aus dem altindischen Brahmi-Schriftsystem entstanden. Khmer ist eine weitgehend eigenständige Sprache, die jedoch viele Worte den altindischen Sprachen Sanskrit und Pali entnommen hat. Zudem finden sich im Khmer Wörter aus den Sprachen der Nachbarländer Thailand, Laos und Vietnam und umgekehrt. Im Unterschied zu den Sprachen dieser drei Länder ist Khmer jedoch keine Tonsprache. Inhalt dieses Einführungskurses ist: - Entstehung des Khmer - Das komplexe Khmer-Alphabet - eine besondere Herausforderung - Einfache Aussprache- und Schreibübungen in Khmer - Erlernen von Khmer-Wörtern mit Hilfe der lateinische Umschrift - Einführung in die Khmer-Grammatik und Grundstrukturen des Khmer - Einfache Konversation Der Dozent hat ein Staatsexamen in Khmer abgelegt und 15 Jahre in Kambodscha gelebt und gearbeitet.

Kursnummer 47075A-sg
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Gebühr: 60,00
Dozent*in: Frank Ludwig
Amichais Würzburg - Vortrag zum 100. Geburtstag von Yehuda Amichais
Di. 07.05.2024 19:30
Würzburg
Vortrag zum 100. Geburtstag von Yehuda Amichais

Am 3. Mai 1924 wurde der berühmte israelische Dichter Jehuda Amichai in Würzburg geboren. In seinem Roman „Nicht von jetzt, nicht von hiert“ schildert er die Heimkehr des israelischen Intellektuellen Joel in seine Geburtsstadt „Weinburg“ auf den Spuren seiner Jugend und der Verfolgung der Juden. Basierend auf seiner Rückkehr nach Würzburg um 1960 entwirft Amichai ein faszinierendes Bild der Stadt Würzburg von 1930 bis 1936, den Deportationen und der Stadt der Nachkriegszeit zwischen Wiederaufbau und Verdrängung der Shoah. Über seine Rolle als Dichter sagt Amichai: „Die eigentliche Aufgabe der Schriftsteller und Künstler ist es, Menschen Worte zu geben, die sie stützen. Die Kunst soll dabei helfen, mit der Wirklichkeit zu leben, darf aber nie Illusionen wecken.“

Kursnummer 71152A-sg
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Gebühr: 11,00
Dozent*in: Dr. Hans Steidle
Die neue Macht der Künstlichen Intelligenz - Fluch oder Segen?
Mi. 15.05.2024 19:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht

Künstliche Intelligenz kann sowohl Wohlstand als auch Gefahr für die Menschheit bedeuten. Im Webinar wird auf den aktuellen Stand der Forschung zur Künstlichen Intelligenz eingegangen. Neben einigen technischen Beispielen werden auch zukünftige Entwicklungen diskutiert. Was ist Intelligenz und wie kann sie auf Maschinen übertragen werden? Wenn die Leistungen von Computern unsere Intelligenz übersteigen (sogenannte "Technologische Singularität"), sind sie dann noch kontrollier- und abschaltbar? Ist die Existenz der Menschheit durch die "Technologische Singularität" bedroht? Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.

Kursnummer 13530A-sgon
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Gebühr: 10,00
Dozent*in: Dr. Günter Spanner
Jenseits von Sachsen: Die Besiedlung des Ostens
Do. 16.05.2024 17:30
Würzburg
Die Besiedlung des Ostens

Dunkle Bilder weckt der Begriff des "Lebensraums", schändlich verwendet und ideologisch missbraucht. Doch ist er keine Erfindung jener Zeit. In einem ganz anderen Kontext wollen wir uns jenen Gebieten widmen, die noch im 16. Jahrhundert in großen Teilen unerschlossen waren. Und das nicht ohne Grund, denn zu holen gab es dort nur wenig, zudem schien hier das Christentum nie wirklich heimisch zu werden; Und dennoch: Wer wahre Größe und Macht erlangen wollte, musste in dieses unwirtliche und gefährliche Land ziehen. Kommen Sie mit - in den fernen NordOsten. Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Kursnummer 13040A-sg
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Gebühr: 12,00
Dozent*in: Daniel Hahn
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29.02.24 14:43:27