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Sprache, Kommunikation & Interkulturalität

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Die mobile Welt des Rittertums: Das Denken der mittelalterlichen Welt und des Rittertums
Di. 14.02.2023 18:00
Würzburg
Das Denken der mittelalterlichen Welt und des Rittertums

Beständigkeit, Treue zum Lehnsherrn und sich selbst, Gelassenheit, Mäßigung und Treue. Dazu Demut, Freundlichkeit, Höflichkeit, Tapferkeit, Freigiebigkeit oder Würde. All diese Tugenden wurden den Rittern zugeschrieben, die im Vergleich zu heute zwar keine riesigen Strecken zurücklegten, aber durchaus desöfteren die Orte wechselten. In diesem Vortrag wollen wir uns auf die Spuren der edlen Herren begeben und gemeinsam ihre Welt, d.h., die Welt des Mittelalters, erkunden. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022A-sg
Ludwig Tieck: Der Mann der Romantik
Di. 14.03.2023 18:00
Würzburg

Ludwig Tieck (1773-1853) mag in der allgemeinen Wahrnehmung etwas untergehen. In Wahrheit steht dieser Mann jedoch wie kaum ein anderer für breites Schaffen in der Zeit der Romantik. Häufig mit Novalis in Verbindung gebracht, zeichnet er sich weit darüber hinaus durch Vielfalt und Innovation aus. Wer ist dieser Mann? Was macht seine Arbeiten aus und wie verhält er sich zur Romantik und das Verständnis der Romantik zu ihm? Ein philosophischer Vortrag, der sich mit dem Leben und Werk Tiecks intensiv und differenziert auseinandersetzt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13024A-sg
Reisen und Kulturbegegnung im Mittelalter
Mo. 20.03.2023 18:00
Würzburg

Im Vortrag sollen zunächst die grundlegenden Fakten zum Reisen und den Reisebedingungen im Mittelalter geklärt werden: wie, auf welchen Wegen und aus welchen Gründen reiste man, welchen Einfluss hatten die Jahreszeiten, wie schnell und mit welchen Hilfsmitteln konnte man sich fortbewegen? Im zweiten Teil soll ein Blick darauf geworfen werden, wie die Reisenden vor Jahrhunderten ihre Ortswechsel empfunden haben und wie neue Eindrücke und bislang Unbekanntes auf sie wirkten. Dazu wollen wir einen Blick in die Quellen werfen und exemplarisch einige mittelalterliche Reiseberichte genauer untersuchen. Dabei soll ein Bogen über 1000 Jahre vom Reisekönigtum Karls des Großen über Pilgerreisen nach Santiago de Compostela bis hin zu Albrecht Dürers Reisetagebucheinträgen gespannt werden. „Klassiker“ wie Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux kommen dabei ebenso zur Sprache wie Erfahrungen von den Grenzen Europas und darüber hinaus. Zuletzt soll auch betrachtet werden, welche Erlebnisse nichteuropäische Reisende in Europa erlebten und wie sich verschiedene Kulturen einander begegneten.

Kursnummer 13044A-sg
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Gebühr: 12,00
Blaise Pascal: Mathematiker, Philosoph, Genie und Suchender
Di. 21.03.2023 18:00
Würzburg

Blaise Pascal lebte von 1623-1662. Sein kurzes, aber reiches Leben war geprägt von einer anfänglichen Leidenschaft zur Naturwissenschaft, die sich nach einem intensiven und persönlichen Erlebnis hinwendete zur Spiritualität, zur Religion und zu einem Verteidigungskampf seiner Sichtweisen und Meinungen. Sein reiches Schaffen reicht von genialer Mathematik und Physik bis zu intensiven philosophischen Betrachtungen. Welchen Weg er bereits im Kindesalter ging und gehen musste, sein „Erweckungserlebnis“ sowie seine Gedanken zu verschiedensten Themen aus den Bereichen Philosophie und Politik, allgemeiner Geschichte und Gesellschaft sollen Thema dieses spannenden Vortrags sein. Ziel ist es, nicht nur die Person Pascal, sondern auch seine Familie, seine Gedanken und Forschungen, aber auch seine Zeit zu beleuchten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026A-sg
„Im Grabe da küsse ich sie“: Die schaurig-schöne Welt des Edgar Allan Poe
Fr. 24.03.2023 19:00
Würzburg

Der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er machte sich sowohl als Lyriker und Erzähler als auch als Literaturtheoretiker und -kritiker einen Namen. In Europa wurde er vor allem als Meister (und Schöpfer) der Short Story bekannt. Mit seiner Erzählung „The Fall of the House of Usher“ (1839) schuf Poe ein Meisterwerk der romantischen Schauergeschichte, dessen ästhetische Brillanz und innovative Kraft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zwar geringgeschätzt wurde, heute aber als Wegbereiter der modernen Literatur gilt. In diesem Vortrag wollen wir eintauchen in Poes Welt, die keine Geister oder Gespenster braucht, um uns Schauer über den Rücken zu jagen; vielmehr sind es die Figuren selbst, die sich selbst und die Leserinnen und Leser in Angst und Schrecken versetzen. Sabrina Hüttner, M.A., studierte Amerikanistik, Kulturwissenschaft der englischsprachigen Länder, BWL, Pädagogik und Politikwissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Teesside University, Middlesbrough, UK und der State University San Francisco, CA, USA. Sie war mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Würzburg und ist auch heute noch als Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Amerikanistik, dem Wuerzburg Englisch Language Program und dem Zentrum für Sprachen tätig.

Kursnummer 71151A-sg
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Gebühr: 10,00
Von Ameisen, Bienen und Platons Staat
Di. 18.04.2023 18:00
Würzburg

Sowohl im Tierreich als auch in der Welt der Menschen ist er nicht wegzudenken: der Staat. Ameisen- und Bienenstaaten sind dabei streng hierarchisch und arbeitsteilig organisiert. Sie besitzen immer sog. Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen (im Fall der Bienen sog. Drohnen). Die Vorstellung von und der Wunsch nach einem gerechten Staat hat die Menschen seit der Antike umgetrieben: Bereits der griechische Philosoph Platon erkannte, dass die Herrschaft der Philosophen ein unerreichbares Ideal des Staates bleiben würde. So nahm er die Realität des Staates, der Gesellschaft in den Blick und entwarf mit seiner "Politeia" das Bild eines Staates, der zum einen im Zeichen allseitiger Tugend stand und sich zum anderen - analog zu den Staaten im Tierreich - in verschiedene Gruppen unterteilte: Regierende, Wächter – also Polizei und Militär – und Arbeitende. Zu denen gehörten Bauern ebenso wie reiche Kaufleute und arme Tagelöhner. In diesem Vortrag beschäftigen wir uns eingehend mit den Anforderungen und Aufgaben, die Platon an die einzelnen Stände herantrug. Die Begriffe von Masse, Macht und Freiheit werden dabei ebenso aufgegriffen wie Kritik an Platons Worten - bis hin zum Vorwurf, dem Totalitarismus den Weg bereitet zu haben. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028A-sg
Online-Kurs: Jiddisch - eine Einführung
Sa. 22.04.2023 10:00
Online-Seminar, Zoom-Meeting 05 neu

Jiddisch lernen – warum? Alle noch jiddisch sprechenden Menschen, etwa eine Million, verfügen mindestens über Englisch und/oder Hebräisch als Zweit- oder sogar Erstsprache. Wir beschäftigen uns mit Jiddisch also nicht nur als Mittel zur Kommunikation, sondern vor allem um in eine bedauerlicherweise weitgehend vergangene Kultur einzutauchen und um die Entstehung und Entwicklung dieser Sprache besser zu verstehen. Inhalt dieses Einführungskurses ist daher - die Entstehung und die Geschichte des Jiddischen aus sprachwissenschaftlicher und kultureller Perspektive; - die Beschäftigung mit jiddischen Texten, Liedern und Filmen um das Verständnis, also passive Kenntnisse dieser Sprache zu gewinnen; - das Erlernen sprachlicher Grundstrukturen des Jiddischen; - einfache Konversation im Jiddischen; - Einführung ins hebräische Alphabet. Jiddisch wurde und wird generell mit hebräischen Buchstaben geschrieben. Wir werden allerdings zunächst verschiedene Variationen lateinischer Umschrift als Grundlage des Kurses nutzen. Der Kurs wird online stattfinden. Der Dozent ist Sprachwissenschaftler, Germanist und Slawist und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der jiddischen Sprache. Vor dem ersten Kurstag erhalten Sie ein Skript per Mail. Der Kurs findet über Zoom statt, die Zugangsdaten erhalten Sie zwei Tage vor Kursbeginn.

Kursnummer 47070A-sgon
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Gebühr: 49,00
Offenbarungen des Alten und Neuen Testaments
Mo. 24.04.2023 10:00
Würzburg

Im Monotheismus wird der Begriff Offenbarung für einen Akt Gottes benutzt, der damit dem Menschen etwas über sich bekannt gibt, zu einem Erkenntnisgewinn führen soll, seinen Willen kundtut oder sich selbst offenbart (im Sinne von: seine Verborgenheit überwindet). Die wohl bekannteste Offenbarung ist die des Johannes - das letzte Buch des Neuen Testaments. Anlässlich des 500. Jahrestags der Luther'schen Bibelübersetzung wollen wir uns in diesem Vortrag mit der Frage beschäftigen, was eine Offenbarung zu einer Offenbarung macht und welche (philosophischen) Schlüsse wir daraus ziehen können. Ferner wollen wir Offenbarungen des Neuen Testaments mit den Offenbarungen, die den Propheten des Alten Testaments gegeben wurden, vergleichen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13037A-sg
Daniel und das Alte Testament
Mo. 08.05.2023 10:00
Würzburg

Manch einer oder einem ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube geläufig. Daniel ist die Hauptfigur des nach ihm benannten Buchs im Alten Testament. Dort wird er als jüdischer Apokalyptiker, Traumdeuter und Seher im babylonischen Exil beschrieben, dem Israels Gott das Ende der Judäa beherrschenden Weltreiche und das folgende ewige Reich Gottes offenbarte. Doch wer verbirgt sich hinter dieser Figur? War es eine urzeitliche und legendäre, d.h. nicht historische Person? Gar eine mythische Figur, da Angaben zu seiner Familie und dem Herkunftsort fehlen? In diesem Vortrag begeben wir uns auf Spurensuche und versuchen eine Rekonstruktion der Figur und der Denkgeschichte Daniels auf Grundlage biblischer Texte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13038A-sg
Fakten der Philosophie
Di. 16.05.2023 18:00
Würzburg

In seiner 1959 erschienenen Analyse "Die zwei Kulturen. Literarische und naturwissenschaftliche Intelligenz" unterscheidet der britische Wissenschaftler und Schriftsteller C.P. Snow zwischen zwei Kulturen, die geisteswissenschaftlich-literarisch bzw. naturwissenschaftlich-technisch orientiert sind. Snow zufolge stehen sich die beiden intellektuellen Denkwelten diametral gegenüber: Die Naturwissenschaft ist dem Erklären verpflichtet, während sich die Geisteswissenschaft dem Verstehen verschrieben hat. Gerne wird erstere auch als "harte", faktenbasierte Wissenschaft dargestellt, der gegenüber die "weiche" Wissenschaft steht. Es ist jedoch zu einfach, ein Schwarz-Weiß-Bild zu zeichnen; vielmehr müssen die jeweiligen Traditionen, Forschungsgegenstände und Erkenntnisse bzw. Erkenntnisinteressen in Augenschein genommen werden. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns differenziert mit der Frage nach den Fakten der Philosophie auseinandersetzen und die "Fundstücke" philosophiegeschichtlich einordnen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13030A-sg
Die Evangelien
Mo. 22.05.2023 10:00
Würzburg

Das Wort "Evangelium" kommt aus dem Griechischen (evangelion) und bedeutet "frohe Botschaft". Die vier Evangelien sind die zentralen Texte des Neuen Testaments und erzählen von Jesus: von seiner Geburt, seinen Taten, von Kreuzigung und Auferstehung. Jesus selbst hat seine Lebensgeschichte nicht aufgeschrieben. Er hinterließ keine Schriften und es sind auch keine Augenzeugenberichte überliefert. Jedoch wurde 30 Jahre nach seinem Tod damit begonnen, die Heilsgeschichte des Christentums zu erzählen und aufzuschreiben. Jeder der vier Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes hat einen eigenen Blickwinkel und erzählt auf seine Weise von Jesus' Leben auf der Erde. In diesem Vortrag nähern wir uns den Evangelien aus philosophischer Sicht. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise in die Welt der Bibel, der Antike mit all' ihren Weisheiten und Lehren! Theologie mal anders. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13039A-sg
Denken und Mythologie der Wikinger
Di. 23.05.2023 18:00
Würzburg

Wer waren die Wikinger? Woran glaubten sie? In wessen Namen raubten sie? Den Namen "Wikinger" erhielten die Horden aus dem Norden von den Menschen, die sie überfielen. Dabei waren die Wikinger keineswegs ein einheitliches Volk, eine ethnische Gruppe. Die Bezeichnung "Wikinger" ist vielmehr ein Sammelbegriff für verschiedene Völker aus dem Norden, die ab dem neunten Jahrhundert scheinbar plötzlich auf dem europäischen Kontinent erschienen. Die Wikinger waren in Skandinavien beheimatet, sie stammten aus Norwegen, Dänemark und Schweden und fanden sich zu losen Gefolgschaften zusammen, um in Mittel- und Südeuropa Beute zu machen, Siedlungsräume zu finden und schnell reich zu werden. Zahlreiche Mythen und Legenden kursieren noch heute über die sagenumwobenen "mobilen Männer aus dem Norden". Was hat es mit ihren Göttern Odin, Thor, Loki und Frey auf sich, was war die Walhalla? Diese und weitere Geheimnisse werden wir im Rahmen des Vortrags lüften. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13032A-sg
Thomas Mann: Literat, Denker und Familienchronist
Di. 13.06.2023 18:00
Würzburg

Geliebt, gehasst und viel gelesen – Thomas Mann ist einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Aber zu Lebzeiten polarisierte er: Den Konservativen war er zu intellektuell, den Linken zu deutsch und den Schriftstellerkollegen zu bürgerlich. Auch die Lübecker Familie Mann, der Thomas mit seinem Gesellschaftsroman "Die Buddenbrooks" ein literarisches Denkmal setzte, sorgte des Öfteren für Gesprächsstoff: Der strenge Vater, die exotische Mutter, Bruderzwist und mehr faszinierten Zeitgenossinnen und -genossen sowie Generationen von Germanistinnen und Germanisten. Im Rahmen dieses Vortrags setzen wir uns kritisch mit dem Schriftsteller, Intellektuellen, Bildungsbürger, Nobelpreisträger, Deutschen, Kosmopoliten, Vater und Bruder Thomas Mann auseinander. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13034A-sg
"Der gefährlichste Philosoph des Westens": Slavoj Zizek
Di. 20.06.2023 18:00
Würzburg

Er sieht in Mao Zedongs Lehren eine Chance für den Neubeginn, denkt über Alternativen zum Kapitalismus nach, fragt nach Lenins Rolle heute, sucht nach den wahren Gründen für Flucht und Terror etc.: Slavoj Zizek schreckt nicht vor Kontroversen zurück, was ihm den Titel "der gefährlichste Philosoph des Westens" (The New Review) bescherte. 1949 in Ljubljana geboren, ist Zizek Philosoph, Kulturkritiker und nichtpraktizierender Psychoanalytiker. Bekannt geworden ist er durch seine Übertragung des Denkens Jacques Lacans und des Marxismus in die Populärkultur und die Gesellschaftskritik. Zizek arbeitet zu Themen wie Kontinentalphilosophie, Psychoanalyse, Politische Theorie, Kulturwissenschaft, Kunstkritik, Filmkritik, Marxismus, Hegelianismus und Theologie und gehört zu den bekanntesten lebenden Philosophen der Welt. In diesem Vortrag nähern wir uns dem streitbaren Geist und seinen bisweilen provokanten Thesen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13036A-sg
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