Rundgänge Würzburg
Der Klimawandel ist schon heute zu spüren und stellt uns vor große Aufgaben. Deshalb möchten wir allen Interessierten zeigen, was vor Ort bereits getan wird – bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Würzburger Innenstadt. In einem 90-minütigen Rundgang machen wir Halt an verschiedenen Stationen, die zeigen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort umgesetzt werden können und welche Besonderheiten das Würzburger Stadtklima aufweist. Lernen Sie dabei die verschiedenen städtischen "Klimazonen" (Klimatope) kennen sowie den Einfluss von Bebauung und Vegetation auf das Lokalklima in unserer Stadt. Erfahren Sie zudem, welche Anstrengungen unternommen werden, um vor Ort Klimaschutz voranzutreiben und das Stadtklima besser zu verstehen, um unsere Stadt "fit für den Klimawandel" zu machen.“ Treffpunkt ist im Rathausinnenhof am Haupteingang des Rathauses (Rückermainstraße). Ohne Gebühr, mit Anmeldung Der Rundgang findet in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Würzburg statt.
Würzburgs Geschichte wurde über Jahrhunderte von Männern erzählt – doch viele Frauen haben sie mitgestaltet. Auf diesem Stadtspaziergang begegnen wir bekannten und unbekannten Frauenpersönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten: erste Studentinnen, Künstlerinnen, kluge Querdenkerinnen, engagierte Bürgerinnen und stille Heldinnen. Ihre Geschichten führen uns an vertraute Orte – und eröffnen neue Perspektiven. Was haben sie bewegt? Wofür haben sie sich eingesetzt? Ein inspirierender Rundgang für alle, die Lust haben, Würzburg neu zu entdecken – und weibliche Geschichte sichtbarer zu machen. Treffpunkt: Obelisk am unteren Markt
Sie sind Würzburger und meinen, unsere schöne Stadt ganz genau zu kennen? Dann sind Sie bei dieser Führung genau richtig! Entdecken Sie bei unserem nächtlichen Gang durch die Mainmetropole manche Geheimnisse und unbekannte Ecken in der Altstadt. Ausgangspunkt dieser Führung ist der Frankoniabrunnen vor der Residenz. Anschließend begeben wir uns an die alte Stadtgrenze und laufen entlang der Überreste der Stadtmauer an den Main. Am Mainufer angekommen, spüren wir der Erweiterung der Stadt im 19. Jh. nach, um am Ende auf der Alten Mainbrücke und damit ins mittelalterliche Würzburg zurückzukehren. Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz; Ende der Führung auf der Alten Mainbrücke. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Einmal durchatmen, bitte – mitten in der Stadt. Dieser besondere Spaziergang verbindet Kultur und Entspannung auf ganz eigene Weise: Wir entdecken Würzburgs Altstadt aus einem neuen Blickwinkel – mit spannenden Geschichten, stillen Winkeln und überraschenden Perspektiven. Vom zauberhaften Lusamgärtchen bis zu versteckten Gassen erleben Sie Orte mit Geschichte und Atmosphäre, die im Alltag leicht übersehen werden. Kleine Impulse aus Achtsamkeit und Stressbewältigung begleiten den Weg – für eine Auszeit, die inspiriert, entschleunigt und neugierig macht. Ideal für alle, die: • Freude an Geschichte und Stadtgeschichten haben, • kleine Impulse für mehr Leichtigkeit im Alltag mitnehmen möchten. Treffpunkt: Kiliansplatz (vor Museum am Dom; zwischen Neumünster und Dom)
Bei dieser Wildpflanzenführung lernen Sie heimische Sträucher, Bäume und Büsche kennen, die im Herbst köstliche Früchte für uns bereithalten. Auch die Bedeutung der Hecke als wichtiger Hort der Biodiversität wird eine Rolle spielen. Am Ende gibt es eine kleine Verkostung. Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof im Steinbachtal Dauer ca. 2 Stunden Inkl. Materialkosten (Verkostung und Rezepte) An- und Abmeldeschluss: Freitag, Freitag, 18.9.2026, 12 Uhr
Bei dieser Wildpflanzenführung lernen Sie heimische Sträucher, Bäume und Büsche kennen, die im Herbst köstliche Früchte für uns bereithalten. Auch die Bedeutung der Hecke als wichtiger Hort der Biodiversität wird eine Rolle spielen. Am Ende gibt es eine kleine Verkostung. Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof im Steinbachtal Dauer ca. 2 Stunden Inkl. Materialkosten (Verkostung und Rezepte) An- und Abmeldeschluss: Freitag, Freitag, 18.9.2026, 12 Uhr
Jubiläen erinnern immer an große Ereignisse. 2026 haben gerade unsere beiden Spitäler allen Grund zu feiern. Was macht sie so einmalig? Und was können wir aus der Vergangenheit dieser Einrichtungen für die Zukunft lernen? Was war damals das revolutionär Neue an der Idee dieser Stiftungen? Welche Stiftungen sind heute zukunftsweisend? Kommen Sie mit auf eine Spurensuche. Treffpunkt: Eingangsportal zum Juliusspital, Juliuspromenade Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Wer denkt, Würzburg hat nur seine Sehenswürdigkeiten zu bieten, der hat sich noch nie um Details gekümmert. Auf dieser Runde wollen wir uns den kleinen Dingen in der Altstadt widmen und ganz bewusst Objekte einfangen, die man vielleicht im Alltag gerne einmal überseiht oder nur als Teil des Ganzen wahrnimmt. Bitte Kameras und nach Möglichkeit ein Teleobjektiv mitbringen. Sicherheit in der Bedienung der Kamera wird vorausgesetzt. Vorkenntnisse im Bildaufbau sind nicht zwingend nötig! Treffpunkt: Haupteingang Neumünster, Kürschnerhof Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und begeisterter Fotograf. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Würzburger Bürger mussten ehrliche Menschen sein – geboren in eine ehrbare Familie, mit einem standesgemäßen Beruf. Doch nicht immer gingen Beruf und Ehrlichkeit Hand in Hand. Was geschah im ‚Haus zum Esel‘? Wie konnte der Sohn eines einfachen Seilers zum reichsten Mann Würzburgs aufsteigen? Waren Balthasar Neumann und Tilman Riemenschneider angesehene Bürger ihrer Zeit? Weshalb geriet der Bau des Kaufhauses am Markt zu einem derart teuren Unterfangen? Und wie konnte es beinahe zu einem Aufstand kommen – nur wegen der Hauben der Bürgerfrauen? Diese und andere Fragen werden Sie nach unserem Rundgang mit Sicherheit beantworten können. Treffpunkt: Marktbrunnen (Obelisk)
Wie tief drang die Diktatur in den Alltag unserer Stadt ein? Und wie wurde aus einer friedlichen bayerischen Stadt ein Rädchen im Getriebe einer brutalen Maschinerie? Dieser zeithistorische Rundgang führt Sie an die Schauplätze der NS-Herrschaft mitten in Würzburg. Anhand von eindrucksvollen Originalaufnahmen zeigen wir, wie die Errichtung der Diktatur, die Gleichschaltung und der Marsch in den Untergang das Stadtbild veränderten. Wir erinnern an authentischen Orten an Aufmärsche und Propaganda, aber auch an das unvorstellbare Leid durch Deportationen, Verfolgung und Gewalt. Obwohl das Ende dieses dunklen Kapitels über 80 Jahre zurückliegt, zeigen die Spuren vor unserer Haustür: Die Vergangenheit ist oft erschreckend nah. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche. Treffpunkt: Rathaus, Eingang zum Gedenkraum
Trotz seiner Lage am verkehrsreichen Röntgenring ist auch das Pleicher Glacis ein sehenswerter Teil des Würzburger Ringparks. Wie überall im Glacis findet man einen außerordentlich vielfältigen Baumbestand. Um diese Jahreszeit kann man nicht nur die Herbstfärbung bewundern, die viele Bäume vor dem Laubfall zeigen, man kann auch die unterschiedlichsten Früchte bestaunen: Die Blasenesche produziert kleine Ballons, die Flügelnuss präsentiert ihre Nüsschen sorgfältig aufgereiht an einer langen zentralen Achse, die Zerreiche steckt ihre Eicheln in eine bizarre Hülle und der Götterbaum mag sich bis zum Frühjahr gar nicht von seinen Unmassen an geflügelten Früchten trennen. Bei dieser Exkursion werden Sie sehen, wie verschieden die Art und Weise sein kann, mit der die Bäume ihre Nachkommen – denn das sind die Samen in den Früchten – auf ihren Weg ins selbstständige Leben schicken. Das Pleicher Glacis wurde von Jens Lindahl geplant und gebaut, wurde aber mehrfach stark verändert. Auch das wird Thema der Führung sein. Treffpunkt: Postfiliale gegenüber dem Würzburger Busbahnhof Ulrike Schulz war lange Jahre Gymnasiallehrerin für Biologie und Chemie. Ihr besonderes Interesse gilt den einheimischen Wildpflanzen, aber auch den exotischen Baumarten der Stadt.
Viele kennen die Sandervorstadt als lebendiges Viertel rund um Sanderstraße, Universität und Gastronomie. Doch zwischen alten Gassen, Kirchen und modernen Alltagswegen steckt deutlich mehr Geschichte, als man auf den ersten Blick vermutet. Bei diesem Spaziergang schauen wir genauer hin: Stadtmauerreste und Hexenturm erinnern an frühere Grenzen. Kirchen und ehemalige Klosterareale erzählen von Glauben, Bildung, Verwaltung und Wandel. Rund um die Neue Universität, die Sanderstraße und die umliegenden Gassen wird sichtbar, wie eng historische Spuren und heutiges Leben miteinander verbunden sind. Entdecken Sie ein vertrautes Würzburger Viertel neu – als lebendigen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart dicht beieinanderliegen. Treffpunkt: Vorplatz Kirche St. Peter & Paul
Friedhöfe sind nicht nur Orte der Erinnerung, sondern immer auch Spiegelbilder der jeweiligen Zeit, in der sie geschaffen wurden. Der Würzburger Hauptfriedhof ist mehr als 200 Jahre alt und zeigt sehr schön, wie sich die Erinnerungskultur in dieser Zeit verändert hat. Auch finden wir dort zahlreiche Grabmale wichtiger und bekannter Würzburger Personen, die eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden sind. Kommen Sie mit auf Spurensuche! Treffpunkt: Haupteingang zum Hauptfriedhof Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Jubiläen erinnern immer an große Ereignisse. 2026 haben gerade unsere beiden Spitäler allen Grund zu feiern. Was macht sie so einmalig? Und was können wir aus der Vergangenheit dieser Einrichtungen für die Zukunft lernen? Was war damals das revolutionär Neue an der Idee dieser Stiftungen? Welche Stiftungen sind heute zukunftsweisend? Kommen Sie mit auf eine Spurensuche. Treffpunkt: Eingangsportal zum Juliusspital, Juliuspromenade Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Wer sich gruselt und grauselt, geht auch gerne abwegig durch Würzburgs Altstadt. Vier "H" lassen Übles ahnen, ob da vielleicht ein fünftes "H" (Hausfrauen) hilft? Ein etwas unordentlicher Streif- und Schweifzug durch die dunkelnde City mit liebevoller Vorstellung fast ausgestorbener Berufe. Treffpunkt: Hexenturm (Zwinger 32)
Was bleibt von einem Leben, einer Stadt, einer Zeit? Im Archiv erzählen Briefe, Akten und Bilder ihre eigenen Geschichten. "Seiten der Erinnerung" führt hinter die Kulissen des Archivs und zeigt spannende, überraschende und manchmal berührende Zeugnisse aus vergangenen Jahrzehnten. Entdecken Sie ausgewählte Schätze aus dem Archiv und erfahren Sie, wie Erinnerungen bewahrt wird - und warum sie bis heute Bedeutung haben. Eine Führung für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern spüren möchten. Die Führung wird geleitet von der kommissarischen Leiterin des Stadtarchivs, Sabrina Zinke. Treffpunkt: Stadtarchiv Würzburg, Neubaustraße 12, 97070 Würzburg, Foyer Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Was bleibt von einem Leben, einer Stadt, einer Zeit? Im Archiv erzählen Briefe, Akten und Bilder ihre eigenen Geschichten. "Seiten der Erinnerung" führt hinter die Kulissen des Archivs und zeigt spannende, überraschende und manchmal berührende Zeugnisse aus vergangenen Jahrzehnten. Entdecken Sie ausgewählte Schätze aus dem Archiv und erfahren Sie, wie Erinnerungen bewahrt wird - und warum sie bis heute Bedeutung haben. Eine Führung für alle, die Geschichte nicht nur lesen, sondern spüren möchten. Die Führung wird geleitet von der kommissarischen Leiterin des Stadtarchivs, Sabrina Zinke. Treffpunkt: Stadtarchiv Würzburg, Neubaustraße 12, 97070 Würzburg, Foyer Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Seit jeher passierte man auf dem Weg von Nürnberg kommend jene Gegend, die heute als neuer Stadtteil Hubland bezeichnet wird. Mit Blick auf die Silhouette der Stadt und die Festung Marienberg sieht man die Stadt friedlich im Maintal liegen. Umbrüche erlebte dieses Areal mehr als genug. Einst Kartoffelacker, später Flugplatz und zuletzt amerikanische Kaserne, avanciert das Hubland im letzten Jahrzehnt zum neuesten Stadtteil Würzburgs, dessen Neugestaltung mit der Landesgartenschau 2018 eingeleitet wurde. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang entlang der früheren Landebahn. Treffpunkt: Eingangstor zu den ehem. Leighton Barracks, Rottendorfer Straße Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Diese Führung zur Kriminalitäts- und Justizgeschichte ist schon fast ein Klassiker. Durchs nächtliche Würzburg schleichen wir auf geheimnisvollen Wegen in die Geschichte des Verbrechens in Würzburg. Treffpunkt: Jugendherberge, Café Cairo, Fred-Joseph-Platz 3. Ende der Veranstaltung: nach frühestens 90 Minuten auf der Alten Mainbrücke.