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Zukunft

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Karl Popper: Vom Mut, sich zu irren – Wie wir die Zukunft offenhalten
Di. 06.10.2026 18:00
Würzburg

Haben Sie heute schon einen Fehler gemacht? Wenn es nach Karl Popper (1902–1994) geht, sollten Sie genau das feiern. Der Begründer des Kritischen Rationalismus revolutionierte unser Verständnis von Wahrheit mit einer verblüffend einfachen These: Wir können niemals endgültig beweisen, dass eine Theorie richtig ist – wir können sie nur widerlegen. Wahre Wissenschaft und echter Fortschritt leben nicht von unfehlbaren Dogmen, sondern vom permanenten Suchen nach Irrtümern. Popper warnt uns vor allen Propheten, die vorgeben, den perfekten Masterplan für die Zukunft der Menschheit zu besitzen. Für ihn ist die Zukunft radikal offen, unberechenbar und genau deshalb gestaltbar. Seine Philosophie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die „offene Gesellschaft“, die im ständigen, kritischen Streit um das bessere Argument reift und Tyrannen sowie Ideologien die Stirn bietet. Dieser Vortrag wirft Poppers messerscharfen Denkansatz wie ein Flutlicht auf die Herausforderungen unseres noch jungen Jahrhunderts. Wir fragen uns, wie uns der Kritische Rationalismus in Zeiten von Filterblasen, vermeintlichen Gewissheiten und rasanten globalen Veränderungen als innerer Kompass dienen kann. Ein Abend für alle, die lernen wollen, wie man Zweifel produktiv nutzt und die Zukunft mit Mut, Verstand und einer gesunden Portion Fehlertoleranz anpackt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13030B-sg
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Gebühr: 12,00
Roger Penrose und die Grenzen der KI
Di. 13.10.2026 18:00
Würzburg

In diesem Vortrag gehen wir zurück zu den Anfängen der Künstlichen Intelligenz. Sir Roger Penrose (*1931), weltberühmter Physiker, Mathematiker und enger Weggefährte von Stephen Hawking, prägte mit seinen radikalen Ideen zur Funktionsweise des Universums und des menschlichen Geistes die moderne Debatte. Sein Denken eröffnet eine Reise zu den Grundlagen von Quantenmechanik, Bewusstsein und künstlicher Intelligenz – und zeigt, wie wahre Kreativität im Denken entsteht. Penrose lehrt uns, dass menschliches Verstehen nicht bloß computerähnliche Berechnung (Algorithmus) bedeutet, sondern auf Prozessen beruht, die sich einer reinen Digitalisierung entziehen. Seine Theorien erinnern uns daran, dass der menschliche Geist nicht allein durch Datenströme, sondern in den tiefen Gesetzen der Physik und einem funkenhaften Bewusstsein gewurzelt ist. Der Vortrag lädt dazu ein, Roger Penrose neu zu entdecken und zu fragen, wie seine Gedanken uns heute im Zeitalter von ChatGPT und Co. helfen können, den Wert des menschlichen Verstandes bewusst zu schätzen und die digitale Zukunft kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022B-sg
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Gebühr: 12,00
Adorno, Horkheimer und Habermas: Erbe und Zukunft der Kritischen Theorie
Di. 20.10.2026 18:00
Würzburg

Was hält unsere Gesellschaft zusammen – und woran droht sie zu scheitern? Wer die Zukunft verstehen will, muss die Werkzeuge der Kritischen Theorie kennen. Ausgehend vom legendären Frankfurter Institut für Sozialforschung (gegründet 1924) entwarfen Max Horkheimer (1895–1973) und Theodor W. Adorno (1903–1969) mitten im US-Exil ein radikales Denksystem. Ihr Hauptwerk, die „Dialektik der Aufklärung“ (1944), stellte die unbequeme Frage, warum die Menschheit trotz Fortschritts immer wieder in neue Zwänge verfällt. Ihr Blick prägte die 68er-Bewegung und bleibt eine scharfe Waffe gegen blinden Optimismus. Doch wie sieht das Fundament für das 21. Jahrhundert aus? Hier wurde Jürgen Habermas (1929–2026) zur entscheidenden Stimme. Als prägender Kopf der zweiten Generation wandelte er die oft düstere Diagnose seiner Lehrer in ein optimistisches Zukunftsprojekt um: Seine weltberühmte Theorie des „herrschaftsfreien Diskurses“ setzt ganz auf die Kraft des besseren Arguments und eine lebendige Demokratie. Nach dem Tod von Jürgen Habermas im Mai 2026 schlägt dieser Vortrag nicht nur die Brücke von den historischen Wurzeln der Frankfurter Schule in unsere Gegenwart, sondern würdigt auch das bleibende Erbe dieses Jahrhundertdenkers. Wir fragen ganz konkret: Wie helfen uns die Ideen dieser drei Philosophen heute, die Krisen der Gegenwart, die Macht der Medien und die Zukunft unserer Debattenkultur aktiv mitzugestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13024B-sg
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Gebühr: 12,00
Hannah Arendt. Denkerin und Philosophin des 20. Jahrhunderts
Di. 27.10.2026 18:00
Würzburg

Hannah Arendt (1906-1975) war eine kritische Denkerin, die Politik und Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte und kommentierte – gelegentlich auch voller Empörung und bis hin zur Provokation. Während ihres Philosophiestudiums in Marburg, Freiburg und Heidelberg hatte sie bedeutende Lehrer: Edmund Husserl, Martin Heidegger, in den sie sich als Studentin verliebte, und Karl Jaspers. Sie reklamierte für sich, wie sie selbst sagte, ein „Denken ohne Geländer“ - ein Denken ohne Hilfestellung und Begrenzung. Nachdem sie schon 1933 Nazi-Deutschland verlassen hatte, ließ sie sich zunächst in Frankreich, später in den USA nieder. Als eine der führenden Intellektuellen des 20. Jh. prägte sie das politische Denken ihrer Zeit. Sie setzte sich mit der Gründung des Staates Israel ebenso auseinander wie mit dem Nationalsozialismus sowie den Formen und Strukturen totalitärer Herrschaft im Allgemeinen. Aufsehen nicht nur im Nachkriegsdeutschland erregte ihre Berichterstattung über den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem, als sie die „Banalität des Bösen“ entlarvte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026B-sg
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Gebühr: 12,00
Werden wir mit Robotern wie mit Menschen umgehen?
Do. 29.10.2026 19:00
Würzburg

Was bedeutet es für uns als Mensch, wenn wir für grundlegende Fragen unseres Lebens inzwischen KI-Systeme befragen und auf Basis dieser Informationen Entscheidungen treffen, anstatt diese Entscheidungen selber zu durchdenken? Was bedeutet es für uns als Erwachsene - aber insbesondere auch für die heranwachsenden Generationen, die diese Entscheidungsfähigkeiten noch nicht vollständig ausgeprägt und entwickelt haben, wenn Sie mit KI-Technologie in Berührung kommen? Wie können wir Praktiken entwickeln, die dafür Sorge tragen, dass wir uns nicht vollständig auf die digitalen Helfer verlassen und wir zu "Technik-abhängigen" werden - sowohl bei unseren Alltagshandlungen als auch bei unserer Meinungs- und Entscheidungsfindung in moralischer, gesellschaftlicher oder politischer Hinsicht? In diesem Workshop wollen wir diesen Fragen nachgehen als auch Methoden diskutieren, wie wir als Menschen auch im "digitalen Sturm" souverän und handlungsfähig bleiben können.

Kursnummer 13055B-sg
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Gebühr: 13,00
Simone de Beauvoir: Freiheit, Verantwortung und die Zukunft des Selbst
Di. 10.11.2026 18:00
Würzburg

Planen wir unsere Zukunft noch selbst oder werden wir längst gelebt? Wir wachsen auf in einem Geflecht aus Erwartungen, Karrierepfaden und traditionellen Rollenbildern, die uns scheinbar vorschreiben, wer wir zu sein haben. Genau hier setzt die radikale Philosophie von Simone de Beauvoir (1908–1986) an. Gemeinsam mit Jean-Paul Sartre drehte sie das Denken um: Es gibt kein vorgezeichnetes Schicksal und keine biologischen Ausreden. Wir sind nichts anderes als die Summe unserer eigenen Entscheidungen. Diese absolute Freiheit, die Beauvoir Zeit ihres Lebens kompromisslos vorlebte, ist jedoch kein Freifahrtschein für Egoismus, sondern eine Aufforderung zu tiefster Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Dieser Vortrag befreit den Existenzialismus vom verstaubten Image der Pariser Nachkriegs-Cafés und nutzt ihn als Kompass für das 21. Jahrhundert. Wir spüren Beauvoirs wegweisenden Gedanken zur Selbstbestimmung nach und fragen uns: Wie können wir im Hier und Jetzt mutig eigene Wege gehen, gesellschaftliche Schablonen hinter uns lassen und unsere persönliche Zukunft authentisch gestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028B-sg
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Gebühr: 12,00
Nikola Tesla: Der Mann, der die Zukunft erfand
Di. 17.11.2026 18:00
Güntersleben

Nikola Tesla (1856–1943) gehört zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte. Sein Name ist weltbekannt, doch sein Leben bleibt von Geheimnissen umrankt. Tesla war ein Visionär, dessen Erfindungen die moderne Welt geprägt haben – von der Elektrizität über Funktechnik bis hin zu Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Dieser Vortrag lädt dazu ein, Tesla neu zu entdecken: den Forscher, der sich kompromisslos seinen eigenen Ideen verschrieb, und den Menschen, der zwischen Freiheit und Selbstverpflichtung lebte. Wir beleuchten seine bahnbrechenden Experimente, seine leidenschaftliche Hingabe an die Wissenschaft und die Frage, ob sein unbeirrbarer Weg ihn letztlich befreite oder fesselte. Ein Abend voller Staunen über einen Mann, dessen Leben und Denken bis heute inspirieren – und der uns zeigt, wie eng Freiheit und Leidenschaft miteinander verbunden sein können. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13033B-sgGÜ
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Gebühr: 12,00
Søren Kierkegaard: Der Sprung ins Ungewisse – Die Zukunft als Wagnis
Di. 24.11.2026 18:00
Würzburg

Das Leben kann nur rückwärts verstanden, aber es muss vorwärts gelebt werden. Mit diesem weltberühmten Paradoxon stürzte der dänische Denker Søren Kierkegaard (1813–1855) die Philosophie in ein radikales Abenteuer. Wenn wir in die Zukunft blicken, sehen wir oft keine klaren Pfade, sondern ein Meer aus unendlichen Möglichkeiten – und genau das, so Kierkegaard, erzeugt Schwindel und Angst. Doch statt vor dieser Unsicherheit zu fliehen oder uns hinter den Erwartungen der Masse zu verstecken, fordert er uns auf, Farbe zu bekennen. Zukunft entsteht für ihn nicht durch Abwarten oder kluges Berechnen, sondern durch den mutigen „Sprung“ in die eigene Verantwortung. Nur wer das Risiko eingeht, sich selbst ganz zu wählen und leidenschaftlich zu glauben, gewinnt echte Existenz. In diesem Vortrag holen wir Kierkegaards melancholischen, aber ungemein kraftvollen Ansatz direkt in unser rasantes 21. Jahrhundert. Wir spüren der Frage nach, warum uns die Freiheit der Zukunft manchmal so schwer auf den Schultern lastet und wie uns dieser radikale Individualist dabei helfen kann, der eigenen Angst zu begegnen. Ein Abend für alle, die inmitten einer durchgeplanten Welt den Mut suchen, das eigene Leben als ein ehrliches, leidenschaftliches Wagnis zu begreifen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13032B-sg
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Gebühr: 12,00
Utopien im philosophischen Denken: Blaupausen für das Unmögliche
Di. 12.01.2027 18:00
Würzburg

Woher nehmen wir den Mut, eine bessere Welt zu denken, wenn die Gegenwart uns den Atem raubt? Die Philosophie wartet nicht darauf, dass Zukunft einfach passiert – sie entwirft sie. Seit Thomas Morus vor über 500 Jahren mit seinem visionären Roman das Wort „Utopie“ erfand, nutzen Denkerinnen und Denker das Prinzip des Nicht-Ortes als schärfste Waffe gegen die Alternativlosigkeit. Eine Utopie ist kein naiver Wunschzettel, sondern ein radikales Gedankenexperiment: Sie hebelt die bestehenden Regeln aus, um zu zeigen, wie Gesellschaft, Eigentum und Zusammenleben völlig neu organisiert werden könnten. Von Platos idealem Staat über die technikoptimistischen Träume der Renaissance bis hin zu modernen Öko-Utopien gilt: Wer das Unmögliche nicht denkt, wird das Mögliche niemals verändern. Utopisches Denken ist der Treibstoff für jeden gesellschaftlichen Aufbruch. Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die kühnsten Wunsch- und Gegenbilder der Philosophiegeschichte. Wir befreien die Utopie von ihrem Ruf als unrealistische Spinnerei und fragen ganz praktisch, wie uns diese philosophischen Blaupausen heute helfen können. Ein inspirierender Abend, der den Horizont verschiebt und zeigt, dass die wichtigste Zukunftsfähigkeit unserer Zeit die eigene Vorstellungskraft ist. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13036B-sg
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Gebühr: 12,00
Armen Avanessian: Wenn die Zukunft die Gegenwart überholt
Di. 19.01.2027 18:00
Würzburg

Was, wenn die Zeit gar nicht mehr von der Vergangenheit in Richtung Zukunft fließt – sondern genau umgekehrt? Der Philosoph Armen Avanessian wirbelt die traditionelle Denkwelt gehörig auf. Er argumentiert, dass wir längst in einer „Präsens-Zeit“ leben, in der Algorithmen, Finanzmärkte und Klimamodelle unsere Gegenwart von der Zukunft aus steuern, noch bevor wir überhaupt gehandelt haben. Doch so radikal dieser Ansatz klingt: Er wurzelt tief in der Tradition von Immanuel Kant. Avanessian nimmt Kants Frage danach, was wir überhaupt wissen und wie wir die Welt erkennen können, und katapultiert sie direkt ins 21. Jahrhundert. Es geht nicht mehr nur darum, wie unser Geist die Realität formt, sondern wie technologische Zukunftsszenarien unsere heutige Freiheit bedingen. Dieser Vortrag bricht mit alten Gewissheiten und wagt ein philosophisches Update für das Hier und Jetzt. Wir spüren Avanessians faszinierenden Theorien nach und fragen uns, wie wir im philosophischen Erbe Kants Werkzeuge finden, um in einer scheinbar ferngesteuerten Welt handlungsfähig zu bleiben. Ein Abend für alle, die Lust auf visionäres Querdenken haben und die Gegenwart einmal aus der Perspektive von morgen betrachten wollen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13037B-sg
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Gebühr: 12,00
Von Doktor Google zu Doktor ChatGPT Ethik der Künstlichen Intelligenz in der Medizin
Di. 19.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Ethik der Künstlichen Intelligenz in der Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag genauso wenig wegzudenken wie in speziellen Bereichen, etwa der Medizin. Hier übernehmen Algorithmen wichtige Aufgaben, von der Diagnostik bis hin zur Therapieempfehlung. Anhang einiger ausgewählter Beispiele zeigt dieser Vortrag, welche Einsatzszenarien denkbar und auch schon realisiert sind. Daran anschließend diskutiert er einige der zentralen ethischen Herausforderungen, die mit der Algorithmen-unterstützten Medizin verbunden sind. Besondere Beachtung findet dabei die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die Ärztin/Arzt-Patientin/Patient-Interaktion. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosophinnen und -Philosophen verständlich macht. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13535A-sgon
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Gebühr: 10,00
Leonardo da Vinci: Der Mann, der die Zukunft vorausdachte
Di. 26.01.2027 18:00
Würzburg

Was passiert, wenn das Auge eines Malers auf den Verstand eines Ingenieurs trifft? Es entsteht eine Zeitenwende. Leonardo da Vinci (1452–1519) war seiner Epoche nicht nur Meilen voraus – er hat die Blaupausen für unsere moderne Welt gezeichnet. Lange bevor die Technologie bereit dafür war, entwarf er Flugmaschinen, Taucheranzüge und utopische Brückenkonstruktionen. Für Leonardo gab es keine Trennmauer zwischen der Schönheit der Kunst und der Präzision der Technik; das eine bedingte das andere. Seine Anatomiestudien machten seine Gemälde lebendig, seine Naturbeobachtungen revolutionierten die Mechanik. Er lehrte uns, dass wahre Innovation dort entsteht, wo wir die Grenzen unseres eigenen Fachbereichs mutig überschreiten und die Welt mit einer radikalen, kindlichen Neugier neu betrachten Dieser Vortrag holt das größte Genie der Renaissance direkt in unsere digitale Gegenwart. Wir entschlüsseln Leonardos faszinierende Skizzenbücher und fragen uns, was wir heute im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Hightech von seiner Arbeitsweise lernen können. Ein inspirierender Abend über die Kraft der Kreativität, der zeigt, dass die Gestaltung der Zukunft vor allem eines braucht: den Mut, völlig quer zu denken. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13038B-sg
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Gebühr: 12,00
Wenn Maschinen die Arbeit übernehmen: KI und die Zukunft der sozialen Sicherung
Do. 28.01.2027 19:00
Würzburg

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz verändert nicht nur, welche Jobs existieren, sondern auch, wie diese Jobs ausgeführt werden. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Viele Berufe werden automatisiert, neue Berufsfelder entstehen, und die Nachfrage nach bestimmten Fähigkeiten wird sich drastisch ändern. Diese Veränderungen werfen jedoch auch wichtige Fragen zu unseren sozialen Sicherungssystemen auf: Wie reagieren diese auf die wachsende Unsicherheit im Arbeitsmarkt? Wie können Systeme der sozialen Absicherung auch in einer Welt, in der Arbeit zunehmend von Maschinen übernommen wird, weiterhin ihre Schutzfunktion erfüllen und wie sich finanzieren? In diesem Vortrag betrachten wir, ob und wie die Verbindung von KI, Arbeitsmarkt und sozialer Sicherheit die gesellschaftliche Stabilität beeinflussen und welche Anpassungen notwendig sein könnten, um zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Kursnummer 13056A-sg
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Gebühr: 13,00
Hannah Arendt und das Versprechen der Freiheit
Di. 02.02.2027 18:00
Güntersleben

2026 wäre Hannah Arendt 120 Jahre alt geworden. Mit ihr rückt eine Denkerin ins Zentrum, die wie kaum jemand sonst mit dem Begriff der Freiheit verbunden ist. Ihre Philosophie zeigt, dass Freiheit nicht nur ein politisches Ideal, sondern eine lebendige Praxis ist – ein Handeln im öffentlichen Raum, das Verantwortung und Mut verlangt. Arendt war eine faszinierende Frau mit Gedanken, die uns bis heute herausfordern: Sie erinnert daran, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen und verteidigt werden muss. Der Vortrag lädt dazu ein, ihre Ideen neu zu entdecken und zu fragen, wie Arendts Verständnis von Freiheit uns helfen kann, die Gegenwart kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13040B-sgGÜ
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Gebühr: 12,00
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