Kurse nach Themen
studium generale
„Philosophie: Pur!“ bietet die Möglichkeit, anhand klassischer Texte der Philosophie philosophische Gedanken zu entwickeln, ein philosophisches Gespräch zu führen oder diesem einfach nur beizuwohnen. Nah an den gelesenen Texten und immer mit Bezug zu Leben, Gesamtwerk und historisch-geisteswissenschaftlichem Kontext der ausgewählten Autorinnen und Autoren werden ihre philosophischen Ideen und Konzeptionen erläutert und diskutiert. Im Dialog und im Gespräch soll gemeinsam Philosophie pur erlebt werden. Der Kurs gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Philosophie, bietet aber auch die Möglichkeit, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Er ist als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Starten Sie in den Tag mit klassischen Texten der Philosophie! Sie lernen in diesem Kurs wichtige Persönlichkeiten der Geistesgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart kennen. Das Besondere an diesem Kurs ist jedoch, dass Sie lernen, philosophische Gedanken selbst zu entwickeln und ein philosophisches Gespräch zu führen. Selbstverständlich können Sie diesem auch einfach nur beiwohnen. Im kritischen Dialog und anregendem Gespräch soll gemeinsam Philosophie erlebt und erlebbar gemacht werden. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen und greift auch persönliche Wünsche und Themen auf. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Er ist als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Im letzten Semester haben wir uns mit Künstlerinnen befasst, die zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert arbeiteten. Jetzt werden wir uns den Malerinnen, Grafikerinnen, Bildhauerinnen und Performerinnen des 20. Jahrhunderts zuwenden. Ab der Jahrhundertwende hatte sich für Frauen vieles geändert. Sie konnten nun die Kunstakademien besuchen und konnten lernen wie ihre männlichen Kollegen. Für gleichwertig wurden und werden sie aber immer noch nicht angesehen. Zeitungen, Zeitschriften und TV berichten seltener über sie, ihre Preise können mit denen der Männer nicht Schritt halten, weil sie im Allgemeinen nicht so bekannt werden. Nach dem gesteigerten Interesse für Künstlerinnen ab den späten 70er-Jahren finden Frauen aber schneller eine Galerie und werden auch häufiger ausgestellt. Im 20. Jahrhundert gibt es fast in allen Stilrichtungen wichtige Vertreterinnen z.B. Gabriele Münter für den Blauen Reiter, Paula Modersohn-Becker für den Expressionismus, Natalia Gontscharowa für den Konstruktivismus, Frida Kahlo, Dorothea Tanning und Lenora Carrington für den Surrealismus, Hannah Höch für Dada, Lee Krassner und Helen Frankenthaler für den Abstrakten Expressionismus, Rebecca Horn und Louise Bourgeois in ihrer ganz eigenen Manier. Auch der Bogen bei den Bildhauerinnen ist von Käthe Kollwitz, Renée Sintenis, Emy Roeder bis zu Niki de Saint Phalle weit gespannt – um nur ganz wenige zu nennen. Wieder fragen wir: Gibt es eine spezifisch weibliche Kunst oder den typisch weiblichen Blick in und auf die Welt? Die Veranstaltung ist eine Vortragsreihe mit gelegentlichen Diskussionen. Dr. Eva-Suzanne Bayer studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Germanistik in Tübingen, Wien, Florenz und München. Seither ist sie als freiberufliche Kulturjournalistin – für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch für Funk und Fernsehen –, als Reiseleiterin und Dozentin an Universitäten und in der Erwachsenenbildung tätig.
Wir lernen das hebräische Alphabet mit dem Ziel, die hebräische Bibel/das Alte Testament, die Grundlage des Judentums, Christentums und des Islams, im Original zu lesen und Einblicke in die Lebensweise und das Weltbild der damaligen Menschen zu gewinnen. Die Geschichten, Gestalten, Gebote dieses Buches prägten unsere Kultur, unsere Literatur, die bildende Kunst, Musik und Film. Keine Vorkenntnisse erforderlich, Materialien werden im Kurs bereitgestellt und sind im Kurspreis enthalten.
Früher war es leicht über die Alte Mainbrücke zu spazieren und sogar noch eine Führung zu machen. Heute muss man wegen der Schoppenfetzer früh anfangen, wenn man sich die Brücke, ihre Heiligen, ihre Geschichte, ihre Bedeutung in aller Ruhe und mit Platz anschauen will. Auch die urbane und politische Bedeutung wollen wir nicht übergehen – beim Gehen über die Brücke. Diesen Versuch will ich mit Ihnen wagen, wenn Sie an einem Sonntag früh genug in die Gänge kommen. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen
Caravaggio, Künstler der Extreme – sowohl in seiner Kunst als auch in seinem Leben. Seine revolutionäre Hell-Dunkel-Technik verlieh seinen Gemälden eine dramatische Intensität, die die Kunstwelt veränderte. Caravaggio malte mit kompromisslosem Realismus und stellte Heilige ebenso roh und menschlich dar wie Sünder. Sein bewegtes Leben, geprägt von Ruhm, Skandalen und Flucht, spiegelt sich in seinen Werken wider. Der Vortrag beleuchtet seine Technik, seine provokative Bildsprache und seinen nachhaltigen Einfluss auf die Kunstgeschichte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Diese Reihe skizziert Biografien und Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Jahrhundertelang war Würzburg eine Bischofsstadt – also im Gegensatz zu Nürnberg oder Rothenburg keine freie Reichsstadt. Bis heute prägt dies den Charakter der Mainmetropole, die sich nicht so frei wie andere Städte entwickeln konnte. Erst seit der Säkularisation herrscht Freiheit – doch ist dieser Begriff dehnbar. Auf welchen Gebieten können wir von Freiheit sprechen? Welche Chancen bieten politische Neuordnungen? Und wo sind dem Ganzen Grenzen gesetzt? Vom Vierröhrenbrunnen gehen wir zum Stachel, weiter über das Falkenhaus hin zum Dom, um dann die Führung am Mozartareal zu beenden. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen, beim Grafeneckart Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Diese Reihe skizziert Biografien und Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Nach Maßgabe des Grundgesetzes ist Kunst frei. Schon im 19. Jahrhundert galt sie – wenn auch mit Einschränkungen – als frei. Doch gegen Ende dieses Jahrhunderts wollten die Malerinnen und Maler mehr: Sie strebten nach Befreiung von den Traditionen und Zwängen der akademischen Malerei. In rascher Folge veränderte sich der Blick auf die Welt in den Künstlergruppen und -generationen: vom Impressionismus über Jugendstil, Symbolismus, Expressionismus, Kubismus und die abstrakte Kunst bis hin zu einer Leinwand, die nur noch von einer einzigen Farbe bedeckt war. Für manche bedeutete dies wahre Freiheit und Selbstverwirklichung. Andere verstanden nichts – und manches bleibt bis heute rätselhaft. Doch gerade diese atemberaubende Dekonstruktion der Tradition macht Kunst zu einem Abenteuer, das einen ganzen Abend wert ist. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.
Thomas von Aquin (†1274) gilt als einer der größten Denker des Mittelalters. Aufbauend auf Aristoteles verband er Philosophie und Theologie zu einem umfassenden Weltbild – und stellte dabei auch die Frage nach der Freiheit. Sein Denken zeigt, dass Freiheit nicht nur ein Geschenk, sondern eine Aufgabe ist: Sie verlangt Vernunft, Verantwortung und die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse zu wählen. In einer Zeit, die von Glauben und Autorität geprägt war, suchte Thomas von Aquin nach Wegen, wie der Mensch trotz Bindungen frei handeln kann. Der Vortrag spürt dieser Suche nach, beleuchtet die Verbindung von Glauben und Vernunft und zeigt, wie Thomas von Aquins Gedanken uns heute inspirieren können, Freiheit bewusst zu leben. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Die Liste bayerischer Ministerpräsidenten nach 1945 ist lang: sie waren beliebt, unbeliebt, schillernd, verdienstvoll, umstritten, zum Teil auch skandalumwittert. Diese Reihe skizziert Biografien und Wirken der bayerischen Ministerpräsidenten und der von ihnen geführten Regierungen im Zeitkontext. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Der militärische Einsatz von Drohnen gilt als ein wichtiges Merkmal einer von verschiedenen Seiten postulierten Revolution der Kriegsführung im 21. Jahrhundert. Tatsächlich ist die Idee des Einsatzes unbemannter Systeme gegen einen Gegner jedoch sehr alt. Der Kurs gibt einen Überblick über die Geschichte militärischer Drohnen von der Frühneuzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs; ein Schwerpunkt wird dabei auf dem späten 19. Jahrhundert und dem Ersten Weltkrieg liegen, in dem zum ersten Mal funkferngesteuerte Überwasserdrohnen zum Einsatz kamen. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren und Musikerinnen ubd Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler und Ingenieurinnen/Ingenieure haben Musikerinnen/Musikern und Komponistinnen/Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologinnen und Physiologen, Physikerinnen und Physikern und Klavierpädagoginnen und -pädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.