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studium generale

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Vortragsreihe: Zur Geschichte der Frauen in der Kunstwelt Von Nonnen, Töchtern und Ehefrauen
Mo. 12.10.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Von Nonnen, Töchtern und Ehefrauen

Schon seit den Anfängen der Kunstgeschichte gibt es Frauen, die künstlerisch tätig waren, es waren schon Malerinnen in der Antike bekannt, in den Nonnenklöstern wurde ebenfalls gemalt. Später waren dann Töchter und Ehefrauen, oft ungenannt, in den Künstlerfamilien tätig. Wir treffen hier auf unbekannte und bekannte Persönlichkeiten in der Kunstwelt von Frauen. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.

Kursnummer 83116B-sgon
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Gebühr: 10,00
Roger Penrose und die Grenzen der KI
Di. 13.10.2026 18:00
Würzburg

In diesem Vortrag gehen wir zurück zu den Anfängen der Künstlichen Intelligenz. Sir Roger Penrose (*1931), weltberühmter Physiker, Mathematiker und enger Weggefährte von Stephen Hawking, prägte mit seinen radikalen Ideen zur Funktionsweise des Universums und des menschlichen Geistes die moderne Debatte. Sein Denken eröffnet eine Reise zu den Grundlagen von Quantenmechanik, Bewusstsein und künstlicher Intelligenz – und zeigt, wie wahre Kreativität im Denken entsteht. Penrose lehrt uns, dass menschliches Verstehen nicht bloß computerähnliche Berechnung (Algorithmus) bedeutet, sondern auf Prozessen beruht, die sich einer reinen Digitalisierung entziehen. Seine Theorien erinnern uns daran, dass der menschliche Geist nicht allein durch Datenströme, sondern in den tiefen Gesetzen der Physik und einem funkenhaften Bewusstsein gewurzelt ist. Der Vortrag lädt dazu ein, Roger Penrose neu zu entdecken und zu fragen, wie seine Gedanken uns heute im Zeitalter von ChatGPT und Co. helfen können, den Wert des menschlichen Verstandes bewusst zu schätzen und die digitale Zukunft kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022B-sg
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Gebühr: 12,00
Kohlendioxid als Rohstoff: Wie schließen wir den Kreislauf? vhs.wissen live Livestream
Di. 13.10.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten. Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen. Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern? Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen. Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich. Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering. Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13912B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Greift Brüssel durch? Regulierung von sozialen Medien in der EU Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung
Mi. 14.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Demokratie im Gespräch: Webtalks zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung

Mit dem Digital Services Act setzt die EU neue Regeln für soziale Medien: mehr Verantwortung, mehr Transparenz, strengere Vorgaben für die Plattformen. Aktuell wird vor allem über die Pflichten bei der Entfernung illegaler Inhalte, den Umgang mit Desinformation, die Offenlegung von Empfehlungsalgorithmen und die Einrichtung wirksamer Beschwerdemechanismen diskutiert. Erste Verfahren gegen Unternehmen laufen bereits – ein Hinweis darauf, dass die EU ihre neuen Regeln auch tatsächlich durchsetzt. Allerdings tut sie dies in einem politischen Umfeld, in dem US-Technologiekonzerne und US-Regierung die Moderation von Content als Zensur ansehen. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten darüber, wie effektiv eine Regulierung durch die EU ist. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen.

Kursnummer 13570A-sgon
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Gebühr: kostenlos
Meilensteine der Mathematikgeschichte
Do. 15.10.2026 18:30
Würzburg

Auf einfachstem Niveau (Grundrechenarten) werden vier wesentliche Epochen der Mathematikgeschichte behandelt. Beginnend mit Beispielen der prämathematischen griechischen Phase werden über die „Erfindung“ der Mathematik im heutigen Sinne (durch Euklid, 300 v.Chr.), die „algebraische Revolution“ im 16./17. Jhdt durch Descartes, die „Axiomatisierung“ der Mathematik ca. 1900 durch D. Hilbert und schließlich die „Krise der Mathematik“ ca. 1940 durch K. Gödel allgemeinverständlich behandelt. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.

Kursnummer 13098B-sg
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Gebühr: 12,00
„An einem Tag im September“: Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille ...
Do. 15.10.2026 18:30
Würzburg
Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille ...

Der Film "An einem Tag im September" von ZDF/ARTE zeichnet das erste Treffen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in dessen Privathaus nach. Der historische Fernsehfilm, mit Burghart Klaußner und Jean-Yves Berteloot in den Hauptrollen, wurde am 15. September 2025 zum ersten Mal gezeigt, gefolgt von einer begleitenden Dokumentation. Für den Frankreich-Experten Wolfgang O. Hugo war der Film Anlass, sich auf die Spuren der beiden großen alten Männer zu begeben: Nach Rhöndorf ins Wohnhaus von Konrad Adenauer, nach Cadenabbia am Comer See, wo Adenauer in der „Villa Collina“ regierte. Für den Vortrag mit Lichtbildern hat Hugo das Geburtshaus von Charles de Gaulle in Lille wieder besucht, in Reims die Platte gesucht, die an das „Te Deum“ von De Gaulle und Adenauer am 8. Juli 1962 erinnert und sich noch einmal auf den Weg nach Colombey-les-deux-Eglises gemacht. In dem lothringischen Dorf hat De Gaulle 1934 die „Boisserie“ gekauft. Dort hat er am 14. September 1958 Konrad Adenauer empfangen, den einzigen Staatsgast in der „Boisserie“. Darin ist Charles De Gaulle am 9. November 1970 gestorben. Wie in seinem Testament von 1952 verfügt, wurde er auf dem Dorffriedhof beigesetzt. Seit Juni 1972 steht am Ortsrand ein 44 Meter hohes Lothringer Kreuz. Im Oktober 2008 weihten der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel das „Mémorial Charles de Gaulle“ ein. Für den Vortrag hat Hugo auch die Memoiren von Hermann Kusterer „Der Kanzler und der General“ gelesen. Kusterer hat als Dolmetscher sämtliche Gespräche der deutschen Bundeskanzler mit den französischen Staatspräsidenten zwischen November 1958 und Januar 1971 erlebt. Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit im Vorfeld an. Die Eintrittsgebühr von 10,- € ist an der Abendkasse zu zahlen (DFG-Mitglieder zahlen den ermäßigten Preis von 7,- €)

Kursnummer 14063B
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Gebühr: kostenlos
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 1: Die Astronomin Caroline Herschel
Do. 15.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 1: Die Astronomin Caroline Herschel

Caroline Herschel (1750 – 1848) war eine Pionierin der Astronomie. Sie entdeckte acht Kometen und erstellte präzise Sternkataloge. Der Vortrag zeigt, wie sie sich trotz gesellschaftlicher Hindernisse als Wissenschaftlerin etablierte und Ehrungen wie die Goldmedaille der Royal Astronomical Society erhielt. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13524B-sgon
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Gebühr: 9,00
Operneinführung: Giuseppe Verdi Nabucco
Fr. 16.10.2026 19:30
Gerbrunn
Giuseppe Verdi Nabucco

Eine alttestamentliche Erzählung auf der Opernbühne: Nabucco (der biblische König Nebukadnezar) strebt nach Gottesgleichheit und verfällt dabei dem Wahnsinn. Parallel zu dieser Handlung berichtet die Geschichte vom Freiheitskampf des jüdischen Volkes aus babylonischer Gefangenschaft. Giuseppe Verdi erreichte 1842 an der Mailänder Scala mit seinem Dramma lirico "Nabucco" den Durchbruch als Opernkomponist. Für viele Italiener ist der Freiheitschor „Va, pensiero“ bis heute die heimliche Nationalhymne ihres Landes. Erläuterungen zu Geschichte und Kontext des Werks, zu den charakteristischen Merkmalen des Textes und der vielgestaltigen Musik sowie eine allgemeinverständliche Behandlung der wichtigsten dramatischen und musikalischen Vorgänge sollen dazu dienen, den Besuch einer Vorstellung des MainfrankenTheaters Würzburg (Theaterfabrik Blaue Halle) vorzubereiten. Vorkenntnisse werden nicht erwartet; Bild- und Klangbeispiele bereichern den Abend. Seit 2023 ist der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler und ehemalige Ordinarius Prof. Dr. Ulrich Konrad Seniorprofessor am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg.

Kursnummer 81000B-sgGE
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Gebühr: 10,00
Der Ringpark im Herbst – ein botanischer Spaziergang durch das Pleicher Glacis
Sa. 17.10.2026 14:30
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Trotz seiner Lage am verkehrsreichen Röntgenring ist auch das Pleicher Glacis ein sehenswerter Teil des Würzburger Ringparks. Wie überall im Glacis findet man einen außerordentlich vielfältigen Baumbestand. Um diese Jahreszeit kann man nicht nur die Herbstfärbung bewundern, die viele Bäume vor dem Laubfall zeigen, man kann auch die unterschiedlichsten Früchte bestaunen: Die Blasenesche produziert kleine Ballons, die Flügelnuss präsentiert ihre Nüsschen sorgfältig aufgereiht an einer langen zentralen Achse, die Zerreiche steckt ihre Eicheln in eine bizarre Hülle und der Götterbaum mag sich bis zum Frühjahr gar nicht von seinen Unmassen an geflügelten Früchten trennen. Bei dieser Exkursion werden Sie sehen, wie verschieden die Art und Weise sein kann, mit der die Bäume ihre Nachkommen – denn das sind die Samen in den Früchten – auf ihren Weg ins selbstständige Leben schicken. Das Pleicher Glacis wurde von Jens Lindahl geplant und gebaut, wurde aber mehrfach stark verändert. Auch das wird Thema der Führung sein. Treffpunkt: Postfiliale gegenüber dem Würzburger Busbahnhof Ulrike Schulz war lange Jahre Gymnasiallehrerin für Biologie und Chemie. Ihr besonderes Interesse gilt den einheimischen Wildpflanzen, aber auch den exotischen Baumarten der Stadt.

Kursnummer 11001B-KIsg
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Gebühr: 10,00
DenkOrt Deportationen 1941-1944: Weg der Erinnerung
So. 18.10.2026 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.

Kursnummer 11032B-sg
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Gebühr: kostenlos
Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945 vhs.wissen live Livestream
So. 18.10.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab. Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben. Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen. Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13914B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Die radikale Menschlichkeit des Königs David Reihe Theologie und Philosophie
Mo. 19.10.2026 10:00
Würzburg
Reihe Theologie und Philosophie

Er war der mutige Außenseiter, der den Riesen Goliath bezwang, ein sensibler Harfenspieler voller Poesie und zugleich ein skrupelloser Herrscher, der für seine eigenen Begierden über Leichen ging. Kaum eine biblische Gestalt fasziniert und verstört bis heute so sehr wie König David, dessen Biografie kein makelloses Heiligenbild, sondern ein packendes Drama voller Höhenflüge, tiefer Abgründe, Machtgier und ehrlicher Reue darstellt. In diesem Vortrag werfen wir einen philosophisch-theologischen Blick hinter die Mythen und begleiten David auf seinem wechselhaften Lebensweg, um uns Fragen zu stellen, die bis heute zeitlos aktuell geblieben sind. Wir untersuchen, wie Macht den menschlichen Charakter verändert, wie wir mit eigener Schuld sowie dem Scheitern umgehen und warum die Bibel uns überhaupt eine so widersprüchliche Identifikationsfigur zumutet. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13224B-sg
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Gebühr: 12,00
Biblisches Aramäisch - eine Einführung
Mo. 19.10.2026 17:30
Würzburg

Die Geschichte um das berühmte Menetekel, das wie von Geisterhand an die Wand geschrieben wurde, steht im biblischen Buch Daniel und wurde auf Aramäisch verfasst. Aramäisch war die Muttersprache Jesu, ist eng verwandt mit dem Hebräischen und wird bis heute gesprochen. Wir lernen die aramäische Quadratschrift, die auch für das Hebräische verwendet wird, sowie grundlegende Nominal- und Verbformen und gehen dann zu Texten aus dem alttestamentlichen Buch Daniel über, um so in die faszinierende Lebenswelt und Kultur des Alten Testaments einzutauchen. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Lehrbuch: Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Biblisch-Aramäisch, Tübingen: Mohr Siebeck, 3., durchgesehene und verbesserte Auflage 2018.

Kursnummer 47401B-sg
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Gebühr: 171,00
Klassisches Syrisch - eine Einführung
Mo. 19.10.2026 19:00
Würzburg

Das Klassische Syrisch ist dem Aramäischen, der Muttersprache Jesu, eng verwandt. Deshalb ist die Peschitta, die syrische Übersetzung der Bibel, für uns von großer Bedeutung. Auf Syrisch gibt es reichhaltige Literatur aus der Anfangszeit des Christentums wie Bibelauslegungen und religiöse Dichtung (Ephräm der Syrer). Klassisches Syrisch wird an theologischen Fakultäten manchmal – leider selten – für Kirchengeschichtler angeboten. Hier bietet sich die Gelegenheit, diese für die Entwicklung des Christentums wichtige semitische Sprache mit ihrem schönen Alphabet zu erlernen. Keine Vorkenntnisse erforderlich, Materialien werden im Kurs bereitgestellt und sind im Kurspreis enthalten.

Kursnummer 47404B-sg
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Gebühr: 171,00
Vortragsreihe: Französische und niederländische Skulptur des 11. bis 18. Jahrhunderts Teil III: Gotische Skulptur 1
Mo. 19.10.2026 19:00
Würzburg
Teil III: Gotische Skulptur 1

Als Beginn der französischen Gotik in der Skulptur gilt die Westfassade der Kathedrale von Chartres mit ihrem gegen die Mitte des 12. Jahrhunderts entstandenen Portalschmuck. Gut ein halbes Jahrhundert später wurden am selben Bauwerk die Querhausfassaden mit luxuriösen Figurenzyklen versehen. Die Kathedralen in Paris und Amiens entwickelten dieses Konzept zu Beginn des 13. Jahrhunderts weiter und steigerten zugleich den Grad an Lebendigkeit und Naturnähe in der Wiedergabe der menschlichen Gestalt. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83104B-sg
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Gebühr: 11,00
Adorno, Horkheimer und Habermas: Erbe und Zukunft der Kritischen Theorie
Di. 20.10.2026 18:00
Würzburg

Was hält unsere Gesellschaft zusammen – und woran droht sie zu scheitern? Wer die Zukunft verstehen will, muss die Werkzeuge der Kritischen Theorie kennen. Ausgehend vom legendären Frankfurter Institut für Sozialforschung (gegründet 1924) entwarfen Max Horkheimer (1895–1973) und Theodor W. Adorno (1903–1969) mitten im US-Exil ein radikales Denksystem. Ihr Hauptwerk, die „Dialektik der Aufklärung“ (1944), stellte die unbequeme Frage, warum die Menschheit trotz Fortschritts immer wieder in neue Zwänge verfällt. Ihr Blick prägte die 68er-Bewegung und bleibt eine scharfe Waffe gegen blinden Optimismus. Doch wie sieht das Fundament für das 21. Jahrhundert aus? Hier wurde Jürgen Habermas (1929–2026) zur entscheidenden Stimme. Als prägender Kopf der zweiten Generation wandelte er die oft düstere Diagnose seiner Lehrer in ein optimistisches Zukunftsprojekt um: Seine weltberühmte Theorie des „herrschaftsfreien Diskurses“ setzt ganz auf die Kraft des besseren Arguments und eine lebendige Demokratie. Nach dem Tod von Jürgen Habermas im Mai 2026 schlägt dieser Vortrag nicht nur die Brücke von den historischen Wurzeln der Frankfurter Schule in unsere Gegenwart, sondern würdigt auch das bleibende Erbe dieses Jahrhundertdenkers. Wir fragen ganz konkret: Wie helfen uns die Ideen dieser drei Philosophen heute, die Krisen der Gegenwart, die Macht der Medien und die Zukunft unserer Debattenkultur aktiv mitzugestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13024B-sg
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Gebühr: 12,00
Goldener Herbst: Feste und regionale Bräuche in Bayern
Di. 20.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

In Bayern ist der goldene Herbst geprägt von Kirchweih, Erntedankfesten und regionalen Bräuchen – bis hin zu Weinfesten und dem weltberühmten Oktoberfest. Der Vortrag beleuchtet die Ursprünge dieser Traditionen, erklärt ihre kulturelle Bedeutung und zeigt, was uns alte Bauernregeln über Jahreslauf, Landwirtschaft und Volksglauben verraten. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13550B-sgon
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Gebühr: 9,00
Selbstbestimmt sterben Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid
Di. 20.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosophinnen und -Philosophen verständlich macht. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13532B-sgon
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Gebühr: 10,00
Sandervorstadt entdecken: Zwischen Stadtmauerresten, Kirchen und studentischem Leben
Do. 22.10.2026 17:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung
Zwischen Stadtmauerresten, Kirchen und studentischem Leben

Viele kennen die Sandervorstadt als lebendiges Viertel rund um Sanderstraße, Universität und Gastronomie. Doch zwischen alten Gassen, Kirchen und modernen Alltagswegen steckt deutlich mehr Geschichte, als man auf den ersten Blick vermutet. Bei diesem Spaziergang schauen wir genauer hin: Stadtmauerreste und Hexenturm erinnern an frühere Grenzen. Kirchen und ehemalige Klosterareale erzählen von Glauben, Bildung, Verwaltung und Wandel. Rund um die Neue Universität, die Sanderstraße und die umliegenden Gassen wird sichtbar, wie eng historische Spuren und heutiges Leben miteinander verbunden sind. Entdecken Sie ein vertrautes Würzburger Viertel neu – als lebendigen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart dicht beieinanderliegen. Treffpunkt: Vorplatz Kirche St. Peter & Paul

Kursnummer 11011C-sg
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Gebühr: 10,00
Karl Marx – Eine kritische Lektüre der ersten Kapitel von „Das Kapital"
Do. 22.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Häufig wird behauptet, die Theorien von Marx seien widerlegt oder überholt. Doch was steht tatsächlich in seinem Hauptwerk „Das Kapital“, insbesondere in den ersten Kapiteln? Ziel des Seminars ist es, die zentralen Argumente von Marx unvoreingenommen zu lesen, zu verstehen und kritisch zu prüfen, um fundiert beurteilen zu können, ob seine Analysen heute noch zutreffen oder nicht. Das Seminar richtet sich an alle, die sich ohne ideologische Scheuklappen mit den Grundlagen der Marxschen Theorie auseinandersetzen wollen. Kursleitung: Bernhard Ufholz Ausführende vhs: vhs Puchheim-Eichenau

Kursnummer 13542-sgon
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Gebühr: 9,00
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 2: Marie Curie und die Radioaktivität
Do. 22.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 2: Marie Curie und die Radioaktivität

Marie Curie (1867 – 1934) leistete Außergewöhnliches zur Erforschung der Radioaktivität. Für ihre Arbeiten erhielt sie zweimal den Nobelpreis. Der Vortrag skizziert ihre Arbeiten und Karriere im Spannungsfeld der Frauenemanzipation des beginnenden 20. Jahrhunderts sowie in der Zeit des europäischen Nationalismus. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13526B-sgon
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Gebühr: 9,00
Führung durch das Rimparer Schloss
Sa. 24.10.2026 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Wir werden das Schloss in Rimpar mit seinen Schlossmuseen, dem Rittersaal, das Gefängnis sowie das Archäologische Museum in der Westruine und das Bäckereimuseum besichtigen. Wer möchte, kann mit dem Führer danach auch noch den Turm besteigen. Inkl. Eintritt. Treffpunkt: vor dem Schloss

Kursnummer 11098B-sgGÜ
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Gebühr: 10,00
Versunkene Welten: Ruinenstädte in der Antike von Troja bis Pompeji vhs.wissen live Livestream
So. 25.10.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Heutzutage spazieren Millionen von Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voll Bewunderung studieren wir die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen uns vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben. Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda-Henkel-Stiftung statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13916B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Albrecht Dürer – Leben, Kunst, Erfolg und Vermächtnis
Di. 27.10.2026 17:00
Güntersleben

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Albrecht Dürer – einem der herausragendsten Künstler der Renaissance, dessen künstlerisches Ansehen über Jahrhunderte hinweg und über Ländergrenzen Deutschland hinaus Bestand hatte und dessen Werk und Bekanntheit bis heute generationen- und länderübergreifend nachwirken. Der Vortrag beleuchtet sein Leben, seine außergewöhnliche Kunst zwischen Mittelalter und Neuzeit, sowie seinen nachhaltigen Einfluss auf Malerei, Grafik und europäische Kulturgeschichte. Erfahren Sie mehr über Dürers berühmte Werke und seine innovativen Techniken. Neben kunsthistorischen Hintergründen werden auch spannende Einblicke in seine Reisen, Denkweisen und seine Marketing-Strategien vermittelt. Dalia Kraus, M. A., wurde in Litauen geboren, studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Kunstgeschichte und Archäologie. Seit ihrem Abschluss 2010 ist sie in der Erwachsenenbildung tätig und hält als Dozentin an mehreren Volkshochschulen in Unterfranken Vorträge über kunstgeschichtliche Themen. Darüber hinaus leitet sie Führungen durch die Ausstellungen im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt.

Kursnummer 83016B-sgGÜ
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Gebühr: 10,00
Hannah Arendt. Denkerin und Philosophin des 20. Jahrhunderts
Di. 27.10.2026 18:00
Würzburg

Hannah Arendt (1906-1975) war eine kritische Denkerin, die Politik und Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte und kommentierte – gelegentlich auch voller Empörung und bis hin zur Provokation. Während ihres Philosophiestudiums in Marburg, Freiburg und Heidelberg hatte sie bedeutende Lehrer: Edmund Husserl, Martin Heidegger, in den sie sich als Studentin verliebte, und Karl Jaspers. Sie reklamierte für sich, wie sie selbst sagte, ein „Denken ohne Geländer“ - ein Denken ohne Hilfestellung und Begrenzung. Nachdem sie schon 1933 Nazi-Deutschland verlassen hatte, ließ sie sich zunächst in Frankreich, später in den USA nieder. Als eine der führenden Intellektuellen des 20. Jh. prägte sie das politische Denken ihrer Zeit. Sie setzte sich mit der Gründung des Staates Israel ebenso auseinander wie mit dem Nationalsozialismus sowie den Formen und Strukturen totalitärer Herrschaft im Allgemeinen. Aufsehen nicht nur im Nachkriegsdeutschland erregte ihre Berichterstattung über den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem, als sie die „Banalität des Bösen“ entlarvte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026B-sg
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Gebühr: 12,00
Künstliche Intelligenz und Bildung – Lernen mit und lernen trotz KI vhs.wissen live Livestream
Mi. 28.10.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten. Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden. Der Vortrag zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken. Ute Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13918B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Werden wir mit Robotern wie mit Menschen umgehen?
Do. 29.10.2026 19:00
Würzburg

Was bedeutet es für uns als Mensch, wenn wir für grundlegende Fragen unseres Lebens inzwischen KI-Systeme befragen und auf Basis dieser Informationen Entscheidungen treffen, anstatt diese Entscheidungen selber zu durchdenken? Was bedeutet es für uns als Erwachsene - aber insbesondere auch für die heranwachsenden Generationen, die diese Entscheidungsfähigkeiten noch nicht vollständig ausgeprägt und entwickelt haben, wenn Sie mit KI-Technologie in Berührung kommen? Wie können wir Praktiken entwickeln, die dafür Sorge tragen, dass wir uns nicht vollständig auf die digitalen Helfer verlassen und wir zu "Technik-abhängigen" werden - sowohl bei unseren Alltagshandlungen als auch bei unserer Meinungs- und Entscheidungsfindung in moralischer, gesellschaftlicher oder politischer Hinsicht? In diesem Workshop wollen wir diesen Fragen nachgehen als auch Methoden diskutieren, wie wir als Menschen auch im "digitalen Sturm" souverän und handlungsfähig bleiben können.

Kursnummer 13055B-sg
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Gebühr: 13,00
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 3: Lise Meitner – Die Frau hinter der Kernspaltung
Do. 29.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 3: Lise Meitner – Die Frau hinter der Kernspaltung

Lise Meitner (1878 – 1968) zählt zu den ersten Frauen, die an der Wiener Universität in Physik promovierten. Sie gilt als führende Forscherin auf dem Gebiet der Radioaktivität. Der Vortrag skizziert Meitners Biographie und zeigt, welchen wissenschaftlichen Anteil sie an der Kernspaltung besaß. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13528B-sgon
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Gebühr: 9,00
Ort des Ewigen Friedens: Der Würzburger Hauptfriedhof
Sa. 31.10.2026 14:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Friedhöfe sind nicht nur Orte der Erinnerung, sondern immer auch Spiegelbilder der jeweiligen Zeit, in der sie geschaffen wurden. Der Würzburger Hauptfriedhof ist mehr als 200 Jahre alt und zeigt sehr schön, wie sich die Erinnerungskultur in dieser Zeit verändert hat. Auch finden wir dort zahlreiche Grabmale wichtiger und bekannter Würzburger Personen, die eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden sind. Kommen Sie mit auf Spurensuche! Treffpunkt: Haupteingang zum Hauptfriedhof Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11003B-sg
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Gebühr: 10,00
Veränderungsstress. Warum tun sich Gesellschaften mit Veränderungen so schwer? vhs.wissen live Livestream
Mo. 02.11.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren. Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben. Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher Ungleich Vereint. Warum der Osten anders bleibt (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für Ungleich Vereint erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13920B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas vhs.wissen live Livestream
Mi. 04.11.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht. Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen? Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander? Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir? Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten. Er leitet an der vhs Donauwörth den Projektbereich “Innovative Europäische Sprachlehre (InES)” und lehrt an der Universität Eichstätt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13922B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Kein König und die Ritter der Tafelrunde: Die Fränkischen Reichsritter
Do. 05.11.2026 17:00
Würzburg
Die Fränkischen Reichsritter

Ihre Burgen prägen bis heute das Landschaftsbild, auch wenn viele davon kaum mehr erkennbar oder ganz verschwunden sind. Besonders in Franken gab es eine Vielzahl von Geschlechtern, die in den höchsten Ritterstand gelangten, manche existieren noch heute. Doch wer waren diese Leute eigentlich, die niemandem außer dem Kaiser Rechenschaft ablegen mussten und dies oft genug auch nicht taten - im Gegenteil. Konventionen schienen vielen von ihnen wenig zu bedeuten und selbst die Päpste waren für so manche keine Instanz. Standen sie etwa den Bauern oder gar dem Teufel näher? Jedenfalls prägten sie über Jahrhunderte die Reichsgeschichte maßgeblich. Erleben Sie die Geschichte eines vergessenen Standes. Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Kursnummer 13041B-sg
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Gebühr: 21,00
Bewegungskunst Kinomichi - Harmonie in Bewegung
Sa. 07.11.2026 11:00
Würzburg

Entdecken Sie die faszinierende Bewegungskunst des Kinomichi! Diese moderne japanische Kampfkunst verbindet Elemente aus traditionellem Budo und modifizierten Aikido-Techniken mit westlichen Bewegungsprinzipien. Kinomichi ist eine Bewegungskunst, bei der die Gegner zu Partnern werden. Das Ziel sind harmonische, spiralförmige Bewegungsabläufe. Diese fließenden Bewegungen verbessern die Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung fördert. Kinomichi ist aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausfordernd. Es fördert sowohl die Balance zwischen Körper und Geist als auch die Achtsamkeit und Konzentration durch die bewussten Bewegungen und bietet einen Ausgleich zum Alltagsstress. Da die Bewegungen mit der japanischen Schwertkunst in Verbindung stehen, werden diese mit einem Holzschwert (Bokken) veranschaulicht und geübt. Probieren Sie Kinomichi aus und erleben Sie die ganzheitlichen Vorteile dieser einzigartigen Bewegungskunst. Kinomichi ist für alle geeignet. Bitte mitbringen: leichte Kleidung, Socken, Spaß am Ausprobieren und Lust, die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Hinweis: Kurs inkl. 45. min. Pause

Kursnummer 56244K
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Gebühr: 35,00
Meisterwerk aus Stein: Der Riemenschneider-Altar in Maidbronn Exkursion & Führung in St. Afra
So. 08.11.2026 14:30
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung
Exkursion & Führung in St. Afra

Es ist eines seiner letzten, bewegendsten Werke und fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten: die „Beweinung Christi“ des berühmten Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider. In der idyllischen Kirche St. Afra in Maidbronn verbirgt sich dieser kunsthistorische Schatz von unschätzbarem Wert. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise ganz in der Nähe! Bei dieser fachkundigen Führung blicken wir hinter die Kulissen der Entstehungsgeschichte und entschlüsseln die tiefgründige religiöse Aussagekraft der meisterhaft gestalteten Figuren. Wir tauchen ein in die spannenden geschichtlichen Zusammenhänge der Epoche und erleben hautnah, warum dieses Spätwerk Riemenschneiders bis heute eine so magische, berührende Anziehungskraft besitzt. Ein Muss für alle Kultur-, Geschichts- und Heimatbegeisterten! Treffpunkt: vor der Kirche in Maidbronn

Kursnummer 11099B-sgGÜ
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Gebühr: 6,00
Trump und die MAGA-Bewegung vhs.wissen live Livestream
So. 08.11.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Gibt es einen Trumpismus ohne Trump? Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus? Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13924B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Heldin oder Attentäterin? Die moralische Gratwanderung der Judith Reihe Theologie und Philosophie
Mo. 09.11.2026 10:00
Würzburg
Reihe Theologie und Philosophie

Sie war die gottesfürchtige Witwe, die in höchster Not den Mut aufbrachte, ihr belagertes Volk vor dem sicheren Untergang zu retten, eine strategisch brilliante Vordenkerin und zugleich eine entschlossene Akteurin, die den feindlichen Feldherrn Holofernes durch eine List überlistete und eigenhändig enthauptete. Kaum eine biblische Gestalt fasziniert und irritiert das moralische Empfinden bis heute so sehr wie Judith, deren Geschichte kein sanftes Frömmigkeitsideal, sondern ein hochdramatischer Kriminalfall um Widerstand, Glaube und die Grenzen der Ethik darstellt. In diesem Vortrag werfen wir einen philosophisch-theologischen Blick auf diese ambivalente Frauenfigur und betrachten, wie Meisterwerke der Kunstgeschichte von Artemisia Gentileschi über Caravaggio bis in die Moderne ihre Tat mal als Akt gerechter Befreiung durch Tyrannenmord, mal als verstörenden Gewaltakt inszeniert haben. Wir untersuchen, ob ein gutes Ziel jedes Mittel heiligen darf, wie politischer Widerstand im Namen des Glaubens zu bewerten ist und warum uns diese biblische Erzählung bis heute vor radikale Fragen über Recht, Unrecht und Zivilcourage stellt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13226B-sg
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Gebühr: 12,00
Bridge - eine Einführung
Mo. 09.11.2026 17:00
Würzburg

Kennen Sie Bridge? Bridge, das "intelligente" Kartenspiel - das Spiel für Denker. Obwohl Bridge nach Tennis und noch vor Schach eine der meistbetriebenen Freizeitbeschäftigungen auf der Welt ist, hat diese faszinierende Geistessportart in Deutschland immer noch Imageprobleme. Es wird zu Unrecht mit "Kaffeekränzchen und älteren Damen" in Verbindung gebracht. Besonders populär ist Bridge geworden, weil es überall auf der Welt als turniermäßige Sportart mit nationalen Kontinent- und Weltmeisterschaften betrieben werden kann. Voraussetzung für Bridge als Sport ist die absolute Chancengleichheit bei Turnieren. Nicht das Kartenglück, sondern ausschließlich das Können ist ausschlaggebend für Erfolg oder Nichterfolg ist. Bridge ist ein Kartenspiel, das besonders viel Vorstellungsvermögen, Intelligenz und Initiative erfordert und sich hervorragend zur Schärfung der Geisteskraft und der Erhaltung geistiger Beweglichkeit bis ins hohe Alter eignet. Bitte mitbringen: Schreibzeug + Papier.

Kursnummer 17005B
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Gebühr: 65,00
Vortragsreihe: Französische und niederländische Skulptur des 11. bis 18. Jahrhunderts Teil IV: Gotische Skulptur 2
Mo. 09.11.2026 19:00
Würzburg
Teil IV: Gotische Skulptur 2

Den umfangreichsten Skulpturenschmuck der französischen Hochgotik brachte die Kathedrale in Reims hervor. Mutmaßlich über mehrere Jahrzehnte hinweg entstand hier ein den gesamten Bau umfassendes Programm mit weltberühmten Gruppen wie der Heimsuchung Mariens oder der Verkündigung mit lächelndem Engel. Nach diesem Höhepunkt ebbte die Produktion in der Skulptur deutlich ab und erlebte erst um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert einen neuen Höhepunkt im kraftvoll-realistischen Werk des burgundischen Bildhauers Claus Sluter. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83106B-sg
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Gebühr: 11,00
Vortragsreihe: Zur Geschichte der Frauen in der Kunstwelt Englische Malerinnen des 19. Und 20. Jahrhunderts
Mo. 09.11.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Englische Malerinnen des 19. Und 20. Jahrhunderts

Evelyn de Morgan war eine Präraffaelitin, Vanessa Bell oder Leonora Carrington, beide waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert tätig, wer kennt sie schon, heute geht es daher um Malerinnen jenseits von Angelika Kaufmann. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.

Kursnummer 83118B-sgon
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Gebühr: 10,00
Simone de Beauvoir: Freiheit, Verantwortung und die Zukunft des Selbst
Di. 10.11.2026 18:00
Würzburg

Planen wir unsere Zukunft noch selbst oder werden wir längst gelebt? Wir wachsen auf in einem Geflecht aus Erwartungen, Karrierepfaden und traditionellen Rollenbildern, die uns scheinbar vorschreiben, wer wir zu sein haben. Genau hier setzt die radikale Philosophie von Simone de Beauvoir (1908–1986) an. Gemeinsam mit Jean-Paul Sartre drehte sie das Denken um: Es gibt kein vorgezeichnetes Schicksal und keine biologischen Ausreden. Wir sind nichts anderes als die Summe unserer eigenen Entscheidungen. Diese absolute Freiheit, die Beauvoir Zeit ihres Lebens kompromisslos vorlebte, ist jedoch kein Freifahrtschein für Egoismus, sondern eine Aufforderung zu tiefster Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Dieser Vortrag befreit den Existenzialismus vom verstaubten Image der Pariser Nachkriegs-Cafés und nutzt ihn als Kompass für das 21. Jahrhundert. Wir spüren Beauvoirs wegweisenden Gedanken zur Selbstbestimmung nach und fragen uns: Wie können wir im Hier und Jetzt mutig eigene Wege gehen, gesellschaftliche Schablonen hinter uns lassen und unsere persönliche Zukunft authentisch gestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028B-sg
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Gebühr: 12,00
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