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Die mobile Welt des Rittertums: Das Denken der mittelalterlichen Welt und des Rittertums
Di. 14.02.2023 18:00
Würzburg
Das Denken der mittelalterlichen Welt und des Rittertums

Beständigkeit, Treue zum Lehnsherrn und sich selbst, Gelassenheit, Mäßigung und Treue. Dazu Demut, Freundlichkeit, Höflichkeit, Tapferkeit, Freigiebigkeit oder Würde. All diese Tugenden wurden den Rittern zugeschrieben, die im Vergleich zu heute zwar keine riesigen Strecken zurücklegten, aber durchaus desöfteren die Orte wechselten. In diesem Vortrag wollen wir uns auf die Spuren der edlen Herren begeben und gemeinsam ihre Welt, d.h., die Welt des Mittelalters, erkunden. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022A-sg
Auch ich in Arkadien – Die "deutsche Künstlerkolonie" in Rom
Do. 16.02.2023 18:30
Würzburg

Seit den Tagen Winckelmanns und Goethes zog es Künstler aus ganz Europa in die uralte Stadt am Tiber: Zeichner, Maler, Schriftsteller wurden erfasst von der "Rom-Ekstase", wie es Hanns-Josef Ortheil nennt. Bereits an der Milvischen Brücke, der Ponte Molle, wurde man als Neuling herzlich empfangen und aufgenommen. Die Kunst und die Bauwerke der Alten ließen ihnen keine Ruhe; tagsüber brachte man das Gesehene und Erlebte auf Papier und Leinwand, des Nachts zog man promenierend durch die Straßen, denn "die Nacht ist die schönste Zeit zu heiterem Lebensgenusse im Süden" (Ernst Willkomm). Das "Caffè Greco" und die "Spanische Schenke" waren wichtige Treffpunkte der "deutschen Künstlerkolonie", wo sich auch der spätere bayerische König Ludwig I. gern einfand, um mit "seinen" Künstlern zu zechen. In Wort und Bild tauchen wir ein in diese Zeit zwischen etwa 1780 und 1845. Alexander Nölp, M. A. hat Archäologische Wissenschaften in Erlangen und Bamberg studiert. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Archäologie der Etrusker sowie die Entstehung und Bedeutung von Sagen und Legenden. Außerdem ist er in den Sommermonaten als Reiseleiter in Irland tätig und hat Insidertipps, die nicht in Reiseführern zu finden sind.

Kursnummer 13001A-sg
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Gebühr: 12,00
Europa und der Nahe und Mittlere Osten. Wirtschaftliche und politische Interessen im Orient vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause
Di. 28.02.2023 00:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht
vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause

In jüngster Zeit - seit dem sog. Arabischen Frühling - hat sich verstärkt gezeigt, dass Europa eigene wirtschaftliche und politische Interessen in den Krisenregion verfolgt, teilweise unabhängig von US-amerikanischen Interessen. So haben die europäischen Industriemächte zusammen mit den USA viel Geld in die autonome Region Kurdistan investiert, um vom lukrativen Erdölgeschäft zu profitieren. Die Absetzung des libyschen Diktators Gaddafi 2011 hingegen war hauptsächlich europäischem Interesse geschuldet. Es ist wohl auch zu vermuten, dass Teile von Europa an der Absetzung von Baschar al-Assad partizipieren. Im Gegensatz dazu scheint das Schicksal des Irak auf kein nennenswertes Interesse in Europa zu stoßen. Die Türkei ist wirtschaftlich gesehen dagegen von großem Interesse, könnte doch die Türkei durch ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die Arabische Welt, den Europäern wieder "Türen" öffnen, die ihnen die Chinesen vor einigen Jahren vor der Nase zugeschlagen haben. Der Vortrag versucht, die undurchdringlich scheinende Gemengelage zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik zu entschlüsseln. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient. Bitte beachten Sie: Das Video steht Ihnen ab dem Zeitpunkt in der vhs cloud zur Verfügung, ab dem Sie die Zugangsdaten zur Plattform erhalten. Der Zugang ENDET am 28.02.2023 Dauer des Vortrags: ca. 35 Minuten.

Kursnummer 13500C-sgon
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Gebühr: 5,00
Gemeinschaft finden
Di. 07.03.2023 09:30
Güntersleben

Ein Gesprächskreis für alle, die sich (mehr) Gemeinschaft wünschen, die neu in unserem Dorf sind und Lust auf Gespräch und Austausch mit anderen, insbesondere auch ausländischen Frauen haben. Wir freuen uns über Kontakte mit Frauen, die nicht in Deutschland aufgewachsen sind und deren Wurzeln eine andere Kultur, ein anderes Land, eine andere Sprache sind. Durch den Vergleich unserer Lebenserfahrungen und Ansichten wollen wir unsere Kenntnisse und Verständnismöglichkeiten erweitern. Wir werden auch weiterhin über das reden, was uns beschäftigt, freut oder ärgert, uns beunruhigt oder zuversichtlich macht. Bitte Tee oder Kaffee mitbringen. In der Regel jeden ersten Dienstag im Monat. Die genauen Termine werden beim 1. Treffen vereinbart. Ohne Gebühr, ohne Anmeldung.

Kursnummer 14066A-fGÜ
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Erne Odoj
Ludwig Tieck: Der Mann der Romantik
Di. 14.03.2023 18:00
Würzburg

Ludwig Tieck (1773-1853) mag in der allgemeinen Wahrnehmung etwas untergehen. In Wahrheit steht dieser Mann jedoch wie kaum ein anderer für breites Schaffen in der Zeit der Romantik. Häufig mit Novalis in Verbindung gebracht, zeichnet er sich weit darüber hinaus durch Vielfalt und Innovation aus. Wer ist dieser Mann? Was macht seine Arbeiten aus und wie verhält er sich zur Romantik und das Verständnis der Romantik zu ihm? Ein philosophischer Vortrag, der sich mit dem Leben und Werk Tiecks intensiv und differenziert auseinandersetzt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13024A-sg
Villa Adria und Villa d Este in Tivoli
Do. 16.03.2023 18:30
Würzburg

"Hadrian schuf mit der Villa von Tibur ein wundervolles Ensemble, und zwar so, dass er darin die berühmtesten Provinzen und Orte mit Namen benannte, wie etwa das Lykeion, die Akademia, das Prytaneion, den Kanopos, die Poikile, das Tempe-Tal. Und um nichts zu übergehen, erschuf er auch eine Unterwelt." So berichtet die Historia Augusta über die weltberühmte Villa und Gartenanlage. Seit ihrer Entdeckung im 15. Jahrhundert gilt sie als rätselhaft, die Zuordnung der verschiedenen Einzelbauten zumindest als zweifelhaft. Zur Inspirationsquelle wurde das weiträumige, in Nord- Süd-Ausrichtung 3 km messende Areal für die prächtige Villa d'Este (Baubeginn um 1560, in selbige wurden viele in den Ruinen geborgene Kunstwerke gebracht) und die Gärten des Barock. Alexander Nölp, M. A. hat Archäologische Wissenschaften in Erlangen und Bamberg studiert. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Archäologie der Etrusker sowie die Entstehung und Bedeutung von Sagen und Legenden. Außerdem ist er in den Sommermonaten als Reiseleiter in Irland tätig und hat Insidertipps, die nicht in Reiseführern zu finden sind.

Kursnummer 13003A-sg
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Gebühr: 12,00
Blaise Pascal: Mathematiker, Philosoph, Genie und Suchender
Di. 21.03.2023 18:00
Würzburg

Blaise Pascal lebte von 1623-1662. Sein kurzes, aber reiches Leben war geprägt von einer anfänglichen Leidenschaft zur Naturwissenschaft, die sich nach einem intensiven und persönlichen Erlebnis hinwendete zur Spiritualität, zur Religion und zu einem Verteidigungskampf seiner Sichtweisen und Meinungen. Sein reiches Schaffen reicht von genialer Mathematik und Physik bis zu intensiven philosophischen Betrachtungen. Welchen Weg er bereits im Kindesalter ging und gehen musste, sein „Erweckungserlebnis“ sowie seine Gedanken zu verschiedensten Themen aus den Bereichen Philosophie und Politik, allgemeiner Geschichte und Gesellschaft sollen Thema dieses spannenden Vortrags sein. Ziel ist es, nicht nur die Person Pascal, sondern auch seine Familie, seine Gedanken und Forschungen, aber auch seine Zeit zu beleuchten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026A-sg
Einführung in die japanische Schwertkunst
Sa. 25.03.2023 10:00
Würzburg

Die japanische Schwertkunst wird auch als Weg verstanden - als Übungsweg, Lebensweg oder Weg nach innen. Sie ist wie alle traditionellen japanischen Künste auch eine Kunst der Lebenspflege mit den ihr eigenen Methoden (Atem-, Konzentrations- und Körperübungen). Die Schwertformen (Kata), mit denen in diesem Seminar allein oder in Partnerarbeit geübt wird, sind seit 600 Jahren überliefert. Das (Holz-) Schwert dient nicht als Waffe, sondern als Übungsmittel auf dem Übungsweg. Am Ende geht es weniger um das Festhalten, das feste Zugreifen als um das Loslassen, nicht um Härte, sondern weiches Fließen. Im Seminar wird besonders folgenden Bereichen Beachtung geschenkt: Haltung (innen/außen), Atmung, Rhythmus, berühren/berührt werden, Wahrnehmung von Zwischenräumen und -zuständen.

Kursnummer 61222A
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Gebühr: 23,00
Japanische Teezeremonie: Sado (Matcha-Tee)
Sa. 25.03.2023 13:30
Würzburg

Der bei der Zubereitung verwendete Tee ist Pulvertee/Matcha. Die Kunst der Teezubereitung wird auch als Weg verstanden: als Übungsweg, Lebensweg oder Weg nach innen. Dieser Weg lässt sich bis ins 16. Jh. zurückverfolgen. Die große Bedeutung, die der Form (u.a. Haltungs-, Bewegungsform) zugemessen wird, sollte nicht als Ausdruck einer starren, leblosen Formalisierung missverstanden werden. Vielmehr ist die Form Übungsmittel zur Körper- und Bewusstseinsschulung. Das bedeutet: Eine richtig geübte (gelebte) Form birgt die Möglichkeit größerer Freiheit und wirkt lebendig. Die Schönheit ganz einfacher Bewegungen und Haltungen, die man beim Betrachten empfindet, entsteht vielleicht aus dieser inneren Freiheit.... Dieses Seminar möchte Anleitung zu Haltung, Atmung, Handhabung der Teegegenstände und Miteinander beim Tee sein, sowie auf das japanische Schönheitsempfinden und den Ausdruck der Jahreszeiten beim Tee eingehen. Inkl. Materialkosten 5,00 €.

Kursnummer 14064A
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Gebühr: 23,50
Von Ameisen, Bienen und Platons Staat
Di. 18.04.2023 18:00
Würzburg

Sowohl im Tierreich als auch in der Welt der Menschen ist er nicht wegzudenken: der Staat. Ameisen- und Bienenstaaten sind dabei streng hierarchisch und arbeitsteilig organisiert. Sie besitzen immer sog. Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen (im Fall der Bienen sog. Drohnen). Die Vorstellung von und der Wunsch nach einem gerechten Staat hat die Menschen seit der Antike umgetrieben: Bereits der griechische Philosoph Platon erkannte, dass die Herrschaft der Philosophen ein unerreichbares Ideal des Staates bleiben würde. So nahm er die Realität des Staates, der Gesellschaft in den Blick und entwarf mit seiner "Politeia" das Bild eines Staates, der zum einen im Zeichen allseitiger Tugend stand und sich zum anderen - analog zu den Staaten im Tierreich - in verschiedene Gruppen unterteilte: Regierende, Wächter – also Polizei und Militär – und Arbeitende. Zu denen gehörten Bauern ebenso wie reiche Kaufleute und arme Tagelöhner. In diesem Vortrag beschäftigen wir uns eingehend mit den Anforderungen und Aufgaben, die Platon an die einzelnen Stände herantrug. Die Begriffe von Masse, Macht und Freiheit werden dabei ebenso aufgegriffen wie Kritik an Platons Worten - bis hin zum Vorwurf, dem Totalitarismus den Weg bereitet zu haben. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028A-sg
Offenbarungen des Alten und Neuen Testaments
Mo. 24.04.2023 10:00
Würzburg

Im Monotheismus wird der Begriff Offenbarung für einen Akt Gottes benutzt, der damit dem Menschen etwas über sich bekannt gibt, zu einem Erkenntnisgewinn führen soll, seinen Willen kundtut oder sich selbst offenbart (im Sinne von: seine Verborgenheit überwindet). Die wohl bekannteste Offenbarung ist die des Johannes - das letzte Buch des Neuen Testaments. Anlässlich des 500. Jahrestags der Luther'schen Bibelübersetzung wollen wir uns in diesem Vortrag mit der Frage beschäftigen, was eine Offenbarung zu einer Offenbarung macht und welche (philosophischen) Schlüsse wir daraus ziehen können. Ferner wollen wir Offenbarungen des Neuen Testaments mit den Offenbarungen, die den Propheten des Alten Testaments gegeben wurden, vergleichen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13037A-sg
Daniel und das Alte Testament
Mo. 08.05.2023 10:00
Würzburg

Manch einer oder einem ist die Geschichte von Daniel in der Löwengrube geläufig. Daniel ist die Hauptfigur des nach ihm benannten Buchs im Alten Testament. Dort wird er als jüdischer Apokalyptiker, Traumdeuter und Seher im babylonischen Exil beschrieben, dem Israels Gott das Ende der Judäa beherrschenden Weltreiche und das folgende ewige Reich Gottes offenbarte. Doch wer verbirgt sich hinter dieser Figur? War es eine urzeitliche und legendäre, d.h. nicht historische Person? Gar eine mythische Figur, da Angaben zu seiner Familie und dem Herkunftsort fehlen? In diesem Vortrag begeben wir uns auf Spurensuche und versuchen eine Rekonstruktion der Figur und der Denkgeschichte Daniels auf Grundlage biblischer Texte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13038A-sg
Fakten der Philosophie
Di. 16.05.2023 18:00
Würzburg

In seiner 1959 erschienenen Analyse "Die zwei Kulturen. Literarische und naturwissenschaftliche Intelligenz" unterscheidet der britische Wissenschaftler und Schriftsteller C.P. Snow zwischen zwei Kulturen, die geisteswissenschaftlich-literarisch bzw. naturwissenschaftlich-technisch orientiert sind. Snow zufolge stehen sich die beiden intellektuellen Denkwelten diametral gegenüber: Die Naturwissenschaft ist dem Erklären verpflichtet, während sich die Geisteswissenschaft dem Verstehen verschrieben hat. Gerne wird erstere auch als "harte", faktenbasierte Wissenschaft dargestellt, der gegenüber die "weiche" Wissenschaft steht. Es ist jedoch zu einfach, ein Schwarz-Weiß-Bild zu zeichnen; vielmehr müssen die jeweiligen Traditionen, Forschungsgegenstände und Erkenntnisse bzw. Erkenntnisinteressen in Augenschein genommen werden. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns differenziert mit der Frage nach den Fakten der Philosophie auseinandersetzen und die "Fundstücke" philosophiegeschichtlich einordnen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13030A-sg
Japan-Tag: Eine Einführung in japanische Künste und Wege
Sa. 20.05.2023 10:00
Würzburg

Bei den traditionellen japanischen Künsten geht es nicht nur um Kunstfertigkeit oder Technik. In erster Linie werden sie als Wege verstanden – als Übungswege, Lebenswege oder als Wege ins eigene Innere zur Aktivierung der Lebenskräfte. An unserem Japan-Tag erhalten wir eine kleine Einführung in einige japanische Künste und lernen sie mit konkreten Übungen näher kennen. Die japanische Schwertkunst Die japanische Schwertkunst soll mithilfe von Atem-, Konzentrations- und Körperübungen zur Aktivierung der Lebenskräfte beitragen. Das Holzschwert ist dabei nicht in erster Linie Waffe, sondern Übungsmittel auf dem Weg nach innen: Das Loslassen ist wichtiger als das Festhalten, das Fließen wichtiger als die Härte. Im Workshop üben wir die japanischen Schwertformen (Kata) allein oder in Partnerarbeit ein. Die japanische Teezeremonie: Sado (Matcha-Tee) Auch die japanische Teezubereitung ist nicht zuletzt eine Achtsamkeitsübung. Die große Bedeutung der Form (Haltung, Atmung, Bewegung usw.) darf dabei nicht als starre Formalisierung missverstanden werden. Vielmehr dient die Form der Körper- und Bewusstseinsschulung und kann damit zu größerer innerer Freiheit führen. In unserer gemeinsamen Teezeremonie lernen wir die Handhabung der Teegegenstände sowie das japanische Schönheitsempfinden kennen. Der japanische Tanz: das No-Theater Das No-Theater, bestehend aus Gesang, Sprechgesang, Tanz und Musik, gibt es bereits seit circa 600 Jahren. Der Tanz ist geprägt durch Zurückhaltung und Stille. Die Tänzer versuchen, nicht in der Bewegung nach oben die Schwerkraft zu überwinden, sondern suchen Verwurzelung im Boden. Im Workshop üben wir einfache Elemente des No-Tanzes ein. Matthias Stettler wanderte von 1997 bis 2017 in Japan auf den Wegen der traditionellen Künste. Seit 2017 ist er Dozent für traditionelle japanische Künste und Körpertherapeut. Inklusive Mittagspause. Die Kursgebühr beinhaltet bereits die Materialkosten für die Teezeremonie.

Kursnummer 14065A
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Gebühr: 45,50
Die Evangelien
Mo. 22.05.2023 10:00
Würzburg

Das Wort "Evangelium" kommt aus dem Griechischen (evangelion) und bedeutet "frohe Botschaft". Die vier Evangelien sind die zentralen Texte des Neuen Testaments und erzählen von Jesus: von seiner Geburt, seinen Taten, von Kreuzigung und Auferstehung. Jesus selbst hat seine Lebensgeschichte nicht aufgeschrieben. Er hinterließ keine Schriften und es sind auch keine Augenzeugenberichte überliefert. Jedoch wurde 30 Jahre nach seinem Tod damit begonnen, die Heilsgeschichte des Christentums zu erzählen und aufzuschreiben. Jeder der vier Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes hat einen eigenen Blickwinkel und erzählt auf seine Weise von Jesus' Leben auf der Erde. In diesem Vortrag nähern wir uns den Evangelien aus philosophischer Sicht. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise in die Welt der Bibel, der Antike mit all' ihren Weisheiten und Lehren! Theologie mal anders. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13039A-sg
Denken und Mythologie der Wikinger
Di. 23.05.2023 18:00
Würzburg

Wer waren die Wikinger? Woran glaubten sie? In wessen Namen raubten sie? Den Namen "Wikinger" erhielten die Horden aus dem Norden von den Menschen, die sie überfielen. Dabei waren die Wikinger keineswegs ein einheitliches Volk, eine ethnische Gruppe. Die Bezeichnung "Wikinger" ist vielmehr ein Sammelbegriff für verschiedene Völker aus dem Norden, die ab dem neunten Jahrhundert scheinbar plötzlich auf dem europäischen Kontinent erschienen. Die Wikinger waren in Skandinavien beheimatet, sie stammten aus Norwegen, Dänemark und Schweden und fanden sich zu losen Gefolgschaften zusammen, um in Mittel- und Südeuropa Beute zu machen, Siedlungsräume zu finden und schnell reich zu werden. Zahlreiche Mythen und Legenden kursieren noch heute über die sagenumwobenen "mobilen Männer aus dem Norden". Was hat es mit ihren Göttern Odin, Thor, Loki und Frey auf sich, was war die Walhalla? Diese und weitere Geheimnisse werden wir im Rahmen des Vortrags lüften. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13032A-sg
Thomas Mann: Literat, Denker und Familienchronist
Di. 13.06.2023 18:00
Würzburg

Geliebt, gehasst und viel gelesen – Thomas Mann ist einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Aber zu Lebzeiten polarisierte er: Den Konservativen war er zu intellektuell, den Linken zu deutsch und den Schriftstellerkollegen zu bürgerlich. Auch die Lübecker Familie Mann, der Thomas mit seinem Gesellschaftsroman "Die Buddenbrooks" ein literarisches Denkmal setzte, sorgte des Öfteren für Gesprächsstoff: Der strenge Vater, die exotische Mutter, Bruderzwist und mehr faszinierten Zeitgenossinnen und -genossen sowie Generationen von Germanistinnen und Germanisten. Im Rahmen dieses Vortrags setzen wir uns kritisch mit dem Schriftsteller, Intellektuellen, Bildungsbürger, Nobelpreisträger, Deutschen, Kosmopoliten, Vater und Bruder Thomas Mann auseinander. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13034A-sg
"Der gefährlichste Philosoph des Westens": Slavoj Zizek
Di. 20.06.2023 18:00
Würzburg

Er sieht in Mao Zedongs Lehren eine Chance für den Neubeginn, denkt über Alternativen zum Kapitalismus nach, fragt nach Lenins Rolle heute, sucht nach den wahren Gründen für Flucht und Terror etc.: Slavoj Zizek schreckt nicht vor Kontroversen zurück, was ihm den Titel "der gefährlichste Philosoph des Westens" (The New Review) bescherte. 1949 in Ljubljana geboren, ist Zizek Philosoph, Kulturkritiker und nichtpraktizierender Psychoanalytiker. Bekannt geworden ist er durch seine Übertragung des Denkens Jacques Lacans und des Marxismus in die Populärkultur und die Gesellschaftskritik. Zizek arbeitet zu Themen wie Kontinentalphilosophie, Psychoanalyse, Politische Theorie, Kulturwissenschaft, Kunstkritik, Filmkritik, Marxismus, Hegelianismus und Theologie und gehört zu den bekanntesten lebenden Philosophen der Welt. In diesem Vortrag nähern wir uns dem streitbaren Geist und seinen bisweilen provokanten Thesen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13036A-sg
China verstehen - ein interkultureller Workshop
Fr. 21.07.2023 17:30
Würzburg

Der Workshop gibt Ihnen eine kurze Einführung in Sprache und Kultur (Landeskunde) Chinas als Vorbereitung auf einen beruflichen oder touristischen Aufenthalt in der Volksrepublik China. Mit Europa (Deutschland) und China treffen zwei sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander. Um vorprogrammierte Missverständnisse zu vermeiden und peinlichen Fettnäpfchen aus dem Weg zu gehen, erhalten Sie in diesem Workshop Basisinformationen zu Land und Leuten. Sie erschließen sich verschiedene landeskundliche Themen aus Gesellschaft, Alltag und Kultur und lernen chinesische Verhaltensweisen und Eigenarten kennen und verstehen. Darüber hinaus erhalten Sie einen Einstieg in die chinesische Sprache sowie einen kleinen Fundus an alltagstauglichen, praxisorientierten Sätzen für Ihren Aufenthalt in China. Frau Ou Pfister-Wang ist seit vielen Jahren Dozentin für Chinesisch an der vhs Würzburg & Umgebung und daher bestens vertraut mit der chinesischen und deutschen Kultur.

Kursnummer 14024A-sg
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Gebühr: 29,00
Europa und der Nahe und Mittlere Osten. Wirtschaftliche und politische Interessen im Orient vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause
Mo. 31.07.2023 00:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht
vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause

In jüngster Zeit - seit dem sog. Arabischen Frühling - hat sich verstärkt gezeigt, dass Europa eigene wirtschaftliche und politische Interessen in den Krisenregion verfolgt, teilweise unabhängig von US-amerikanischen Interessen. So haben die europäischen Industriemächte zusammen mit den USA viel Geld in die autonome Region Kurdistan investiert, um vom lukrativen Erdölgeschäft zu profitieren. Die Absetzung des libyschen Diktators Gaddafi 2011 hingegen war hauptsächlich europäischem Interesse geschuldet. Es ist wohl auch zu vermuten, dass Teile von Europa an der Absetzung von Baschar al-Assad partizipieren. Im Gegensatz dazu scheint das Schicksal des Irak auf kein nennenswertes Interesse in Europa zu stoßen. Die Türkei ist wirtschaftlich gesehen dagegen von großem Interesse, könnte doch die Türkei durch ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die Arabische Welt, den Europäern wieder "Türen" öffnen, die ihnen die Chinesen vor einigen Jahren vor der Nase zugeschlagen haben. Der Vortrag versucht, die undurchdringlich scheinende Gemengelage zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik zu entschlüsseln. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient. Bitte beachten Sie: Das Video steht Ihnen ab dem Zeitpunkt in der vhs.cloud zur Verfügung, ab dem Sie die Zugangsdaten zur Plattform erhalten. Der Zugang ENDET am 31.07.2023 Dauer des Vortrags: ca. 35 Minuten.

Kursnummer 13500A-sgon
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Gebühr: 5,00
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07.02.23 02:36:25