Literatur & Literaturgeschichte
Wer liest hat die Chance, die Welt mit fremden Augen zu sehen. Wir wollen dabei auf das "Selbstdenken" nicht verzichten und versuchen, literarische Texte zu analysieren und von unseren unterschiedlichen Standorten her zu interpretieren. Dabei regen Bücher zu kleinen Reisen an, nicht nur zu dem Erzählten, sondern auch zu uns selbst. Wir wollen uns Zeit nehmen und miteinander Gedichte, Novellen, Erzählungen und andere Kurzprosa lesen und darüber sprechen, was sie uns sagen und wie sie das tun. Wir legen nur den ersten Abend fest , ob und wann weitere folgen liegt bei den Teilnehmenden. Mit Anmeldung, ohne Gebühr
»If you find a book you really want to read but it hasn't been written yet, then you must write it.« Toni Morrison, Nobel Prize Winner 1993 One of the most enjoyable things about reading is sharing our love of books with other people. And that's what Book Club is about! We focus on fiction originally written in English but also read non-fiction, memoirs etc. In our Book Club we agree on a book to read from a list of suggestions. Then, after we've read it, we'll meet and discuss our experiences of reading and share what we have learned, how the books we read change our views. If, like me, you enjoy reading and talking, please join us for Book Club! Meet new people! Read new books! We read books that give us a new perspective into the life of an artist, real or fictional. Our first book is »The Emperor of Gladness« by Ocean Vuong. The next titles will be selected by the group. You can join in at any time, we discuss a new book in each session. Contact Mirjam Mahler: hello@mirjamreads.com with any questions. Ausführende vhs: vhs ulm
Unsere Faszination für Geschichten aus der Antike erhält besonderen Ausdruck durch die Menge an aufwendig produzierten Filmen: Dabei seien nur einige wenige Blockbuster wie „Quo Vadis (1951) mit Peter Ustinov als Nero, das Monumentalepos „die zehn Gebote“ (1956) oder auch modernere Adaptionen wie die kürzlich erschienene „Odyssee“ (2026) als Beispiele angeführt. Jedoch wurde keine Geschichte so oft auf die Leinwand gebracht, wie die von Kleopatra, der letzten Pharaonin des ptolemäischen Ägyptens. Die im Film verwendeten Requisiten wurden nicht nur aufwendig hergestellt, sie bedienen sich auch historischer Vorbilder. Doch was wissen wir über die letzte Herrscherin am Nil? Welche Kleidung und vor allem welcher Schmuck war zur Zeit der Ptolemäer, und damit am Ende des Hellenismus gerade in Mode? Woher kamen die Materialien und wie wurde er hergestellt? Und welche historischen Originale dienten als Anregung für die Filme? Genau diese Fragen sollen im Rahmen des Vortrags erörtert werden. Der Fokus der Betrachtungen ruht dabei nicht allein auf der Zeit des Hellenismus im Allgemeinen und der Ptolemäerzeit im Besonderen. Anhand von Szenen aus unterschiedlichen Filmen und ihrem Vergleich mit archäologischen Funden werden nicht nur Gemeinsamkeiten und Unterschiede der gezeigten Schmuckstücke verdeutlicht, sondern auch ein allgemeines Verständnis für die ägyptischen Einflüsse in der Herstellung hellenistischen Schmucks gegeben. Sophia Mann (M.A.) ist Klassische Archäologin und Gründerin des Unternehmens „Archaeoreplica“, das sich auf die Reproduktion antiker Schmuckstücke spezialisiert hat.