Skip to main content

Hofmann, Matthias

Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Loading...
Europa und der Nahe und Mittlere Osten. Wirtschaftliche und politische Interessen im Orient vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause
Di. 28.02.2023 00:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht
vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause

In jüngster Zeit - seit dem sog. Arabischen Frühling - hat sich verstärkt gezeigt, dass Europa eigene wirtschaftliche und politische Interessen in den Krisenregion verfolgt, teilweise unabhängig von US-amerikanischen Interessen. So haben die europäischen Industriemächte zusammen mit den USA viel Geld in die autonome Region Kurdistan investiert, um vom lukrativen Erdölgeschäft zu profitieren. Die Absetzung des libyschen Diktators Gaddafi 2011 hingegen war hauptsächlich europäischem Interesse geschuldet. Es ist wohl auch zu vermuten, dass Teile von Europa an der Absetzung von Baschar al-Assad partizipieren. Im Gegensatz dazu scheint das Schicksal des Irak auf kein nennenswertes Interesse in Europa zu stoßen. Die Türkei ist wirtschaftlich gesehen dagegen von großem Interesse, könnte doch die Türkei durch ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die Arabische Welt, den Europäern wieder "Türen" öffnen, die ihnen die Chinesen vor einigen Jahren vor der Nase zugeschlagen haben. Der Vortrag versucht, die undurchdringlich scheinende Gemengelage zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik zu entschlüsseln. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient. Bitte beachten Sie: Das Video steht Ihnen ab dem Zeitpunkt in der vhs cloud zur Verfügung, ab dem Sie die Zugangsdaten zur Plattform erhalten. Der Zugang ENDET am 28.02.2023 Dauer des Vortrags: ca. 35 Minuten.

Kursnummer 13500C-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Das Ende des Mullah-Regimes? Die Zukunft Irans
Di. 02.05.2023 19:00
Würzburg

Am 16. September 2022 starb Mahsa Amini während ihrer Inhaftierung in Teheran, nachdem sie zuvor von der iranischen Sittenpolizei festgenommen worden war, weil sie den Hidschab in der Öffentlichkeit nicht korrekt getragen habe. Zwei Stunden nach ihrer Festnahme wurde sie von der Polizeistation in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei habe sie einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall erlitten. In sozialen Medien wurde jedoch berichtet, dass die Polizisten auf Aminis Kopf eingeprügelt hätten, nachdem sie sich gegen ihre Festnahme gewehrt haben soll. Immer zorniger und entschlossener wurden seit dem Tod Aminis die Proteste. Musste sie wirklich sterben, weil ihr Kopftuch nicht richtig saß? Es waren die Frauen, die eine Protestbewegung im ganzen Land lostraten und ihre Kopftücher auszogen. Ging es bei den Protesten im Iran zunächst um den Kopftuchzwang für Frauen und deren Unterdrückung, ist daraus eine landesweite Protestbewegung geworden. Ist ihr Ziel Reform oder Revolution? Sind die Proteste Ausdruck eines generellen Aufstands gegen das islamische System? Doch was passiert, wenn das Mullah-Regime sich geschlagen geben sollte? Welchen Plan haben die Protestierenden von heute für eine „Zeit danach“? Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13054A-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Europa zwischen Amerika und China
Mi. 03.05.2023 19:00
Güntersleben

Mit der Devise „Wandel durch Handel“ versuchte die USA noch zu Beginn des neuen Jahrtausends die Politik der VR China in ihrem Sinne zu wandeln. Doch dieses Projekt scheiterte. Vor allem im letzten Jahrzehnt gelang es der VR China viele andere Industrienationen wirtschaftlich zu dominieren. Seit 2014 haben sie es sich auch zum Ziel gesetzt, die USA in ihrer Position als Weltmacht Nr. 1 abzulösen. Heute muss der informierte Betrachter anerkennen, dass die VR China zu einer Weltmacht aufgestiegen ist, die sich nicht länger einer Weltpolitik der USA unterordnen will und dies auch nicht mehr muss. Welche Rolle spielt Europa zwischen den beiden Supermächten? Wo stehen Europa und die EU im Konflikt zwischen Amerika und China? Haben die Medien recht, wenn sie schreiben, dass Europa unentschlossen inmitten von Giganten sei und erst noch seinen Platz finden müsse? Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Nahen und Mittleren Osten.

Kursnummer 13050A-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
1923: Das Schicksalsjahr der jungen deutschen Republik
Mo. 24.07.2023 19:00
Würzburg

Am 11. Januar marschierten frz. und belg. Truppen ins Ruhrgebiet ein, um die deutschen Reparationsleistungen sicherzustellen. In den folgenden Monaten besetzten die Franzosen noch Darmstadt, Karlsruhe, Offenburg und Höchst. Die wirtschaftlichen Probleme führten überdies zu einer rasanten Inflation in Deutschland. Immer wieder kam es zwischen der Reichsregierung und diversen Reichsländern (Bayern, Sachsen Hamburg und Teilen von Westfalen) zu Unstimmigkeiten, die nicht selten in blutigen Auseinandersetzungen mündeten. Auch Adolf Hitler proklamierte am 8. November die nationale Revolution und rief zum Marsch nach Berlin auf. Wenige Tage später gelang es Reichskanzler Stresemann fast alle Probleme Deutschlands inklusive der Inflation zu lösen. Dennoch unterlag er kurz danach einem Misstrauensvotum und trat zurück Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13056A-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Taiwan im Visier: Der China-Taiwan-Konflikt
Mi. 26.07.2023 19:00
Würzburg

Mit dem überraschenden Besuch der US-Parlamentspräsidentin Pelosi (August 2022) in Taiwan hat die USA die VR China außenpolitisch provoziert. Vor allem vor dem Hintergrund des russischen Kriegs in der Ukraine erscheint dieser politische Schachzug eher unüberlegt. Die Reaktion der VR China erfolgte unmittelbar, indem die VR China ein Seemanöver durchführte, bei dem sogar über Taiwan hinweg „scharf“ geschossen wurde. Damit hat der China-Taiwan-Konflikt eine Qualität erreicht, die schnell in einen neuen Krieg hineinführen könnte. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13058A-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Die Türkei: Von der Staatsgründung bis heute
Do. 27.07.2023 19:00
Würzburg

Die Türkei feiert 2023 ihren 100. Geburtstag. Zeit für ein Resümee. Die Türkei entstand, wie viele andere Staaten auch, im Zuge des Endes des 1. Weltkriegs. Ihr Gründer und „Gestalter“ war Mustafa Kemal genannt Atatürk. Der Türkei gelang es, sich in der unsicheren Gemengelage des Nahen und Mittleren Ostens zu behaupten. Nach dem Ende des Kalten Krieges begann eine neue Epoche für die Türkei: Sie begann den Aufstieg zu einer Regionalmacht. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13060A-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Europa und der Nahe und Mittlere Osten. Wirtschaftliche und politische Interessen im Orient vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause
Mo. 31.07.2023 00:00
Online-Seminar, Kein Präsenzunterricht
vhs-Vorträge bei Ihnen zu Hause

In jüngster Zeit - seit dem sog. Arabischen Frühling - hat sich verstärkt gezeigt, dass Europa eigene wirtschaftliche und politische Interessen in den Krisenregion verfolgt, teilweise unabhängig von US-amerikanischen Interessen. So haben die europäischen Industriemächte zusammen mit den USA viel Geld in die autonome Region Kurdistan investiert, um vom lukrativen Erdölgeschäft zu profitieren. Die Absetzung des libyschen Diktators Gaddafi 2011 hingegen war hauptsächlich europäischem Interesse geschuldet. Es ist wohl auch zu vermuten, dass Teile von Europa an der Absetzung von Baschar al-Assad partizipieren. Im Gegensatz dazu scheint das Schicksal des Irak auf kein nennenswertes Interesse in Europa zu stoßen. Die Türkei ist wirtschaftlich gesehen dagegen von großem Interesse, könnte doch die Türkei durch ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die Arabische Welt, den Europäern wieder "Türen" öffnen, die ihnen die Chinesen vor einigen Jahren vor der Nase zugeschlagen haben. Der Vortrag versucht, die undurchdringlich scheinende Gemengelage zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik zu entschlüsseln. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient. Bitte beachten Sie: Das Video steht Ihnen ab dem Zeitpunkt in der vhs.cloud zur Verfügung, ab dem Sie die Zugangsdaten zur Plattform erhalten. Der Zugang ENDET am 31.07.2023 Dauer des Vortrags: ca. 35 Minuten.

Kursnummer 13500A-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 5,00
Dozent*in: Matthias Hofmann
Loading...
zurück zur Übersicht
07.02.23 02:01:05