Krieg und Frieden
Friedhöfe sind nicht nur Orte der Erinnerung, sondern immer auch Spiegelbilder der jeweiligen Zeit, in der sie geschaffen wurden. Der Würzburger Hauptfriedhof ist mehr als 200 Jahre alt und zeigt sehr schön, wie sich die Erinnerungskultur in dieser Zeit verändert hat. Auch finden wir dort zahlreiche Grabmale wichtiger und bekannter Würzburger Personen, die eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden sind. Kommen Sie mit auf Spurensuche! Treffpunkt: Haupteingang zum Hauptfriedhof Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts neigte sich die Herrschaft des osmanischen Reiches in Europa dem Ende entgegen. Dem "kranken Mann am Bosporus" entglitt in den Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges endgültig die Kontrolle über die nominell noch beherrschte Teile des Balkan. Der Kurs nimmt vor allem die Entwicklung Albaniens in den Blick, die in der Unabhängigkeitserklärung 1912 einen Höhepunkt fand. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.
Die zerfallende Herrschaft des osmanischen Reiches führt in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg zu zwei Kriegen auf dem Balkan. Ursachen, Verlauf und Folgen dieser beiden Balkankriege, die in mancherlei Hinsicht Konflikte des Ersten Weltkriegs vorwegnehmen, stehen im Mittelpunkt des Kurses. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.