Recht und Verbraucherfragen
An die Formulierung des "letzten Willens" durch das Testament denken die meisten. Wer trifft aber anstehende Entscheidungen im Falle einer schweren Krankheit, eines Unfalls oder einer Behinderung? Der Vortrag zeigt auf, dass es eine "gesetzliche Zuständigkeit" (z. B. des Ehegatten) für solche Entscheidungen nicht gibt. Es ist denkbar, dass familienfremde Personen als Betreuerin oder Betreuer bestellt werden. Auch wenn er oder sie aus der Familie sind, unterliegen sie zum Teil engen Beschränkungen bei ihrer Entscheidungsfindung. Es ist daher zweckmäßig - und in vielen Fällen fast zwingend - rechtzeitig Vorsorge für diese Fälle durch eine sog. Vorsorgevollmacht zu treffen. Der Vortrag erläutert Idee und Umfang solcher Vollmachten, klärt die Unterscheidung zwischen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung und gibt Anregungen für Gestaltungen im Einzelfall.
Die finanzielle Absicherung im Alter ist für Frauen ein wichtiges Thema. Doch mit der Umsetzung hapert es leider noch oft. So sorgen Frauen oft viel schlechter vor als Männer und merken dies häufig spät. Mit 20 ist noch lange Zeit bis zur Rente, mit 30 sind es die Kinder, die viele Frauen das Thema aufschieben lassen und mit 40 oder 50 ist es doch angeblich zu spät? Gerade aber Frauen leben in der Regel länger als Männer und haben geringere Rentenanwartschaften. So sind sie geradezu abhängig von einer angemessenen Vermögensbildung um Altersarmut zu verhindern. Es gilt, seine Finanzen selbst "in die Hand zu nehmen", als Single und auch in einer Partnerschaft. Mit 20, 30, 40 oder auch noch Anfang 50. Denn der Partner ist keine Altersvorsorge!
In vielen Familien steht dieses Thema an. An diesem Abend werden verschiedene Konzepte der Gestaltung vorgestellt mit Vor- und Nachteilen. - Zu Lebzeiten mit Wohnrecht oder Nießbrauchsrecht - Von Todes wegen durch Testamentsgestaltung oder Erbvertrag Für die Entscheidung zwischen verschiedenen Konzepten werden unterschiedliche Überlegungen angestellt werden müssen: - Erbschafts- und Schenkungssteuer - Wollen Sie wirtschaftlich noch über die Immobilie verfügen - Wollen Sie eine Rückfallklausel für bestimmte Situationen - Wollen Sie Ihren Partner absichern - Wollen Sie Pflichtansprüche reduzieren - Wollen Sie durch die Übertragung des Hauses zu Lebzeiten auf Ihr Kind Ihre Versorgung im Alter sichern - Bräuchten Sie die Immobilie im Zweifel, um im Alter durch Verkauf Liquidität zu erhalten - Wie können Sie alle Kinder gleich behandeln - Wollen Sie alle Kinder gleich behandeln - Was ist mit Pflichtteilsansprüchen der anderen Kinder. die nicht berücksichtigt wurden. Die Dozentin dieses Abends ist Fachanwältin für Familienrecht und zertifizierte Mediatorin (BAFM).
Viele Menschen möchten Vermögen bereits zu Lebzeiten auf Kinder oder Angehörige übertragen oder ihren Nachlass sinnvoll gestalten. Doch was passiert, wenn später Pflegebedürftigkeit eintritt und die Kosten für Heim oder Pflege nicht aus eigenen Mitteln getragen werden können? Kann das Sozialamt auf frühere Schenkungen zurückgreifen? Welche Folgen haben Erbschaft, Nießbrauchrechte, Wohnrechte oder Übertragungsverträge? Der Vortrag vermittelt Grundlagen rund um die Themen Sozialhilferegress, Schenkungen und Erbfall. Referentin Iris Harff, Fachanwältin für Familienrecht, zertifizierte Mediatorin und zertifizierte Testamentsvollstreckerin (ATG).
Dieser Vortrag vermittelt die zentralen „10 Gebote“ eines erfolgreichen und langfristig tragfähigen Vermögensaufbaus. Verständlich und praxisnah lernen Sie, welche Prinzipien wirklich zählen: von Risiko- und Kostenbewusstsein über Diversifikation bis hin zu realistischen Renditezielen und sinnvoller Liquiditätsplanung. Anhand konkreter Beispiele zeigt der Referent, wie diese Grundsätze im Alltag wirken und warum ETFs als kostengünstige, transparente und flexible Bausteine dabei eine besondere Rolle spielen. Der Vortrag richtet sich an alle, die ihr Geld systematisch strukturieren möchten – unabhängig vom bisherigen Wissensstand. Er bildet zugleich die ideale Grundlage für den anschließenden Workshop, in dem die Prinzipien in konkrete Schritte zur Portfolioerstellung umgesetzt werden.
Die gesetzliche Rente reicht zukünftig als alleinige Lebensgrundlage bei Weitem nicht mehr aus. Wer seinen Lebensunterhalt im Alter sichern möchte, kommt um zusätzliches privates Sparen nicht herum. Aber wie? Bei Zinsen nahezu Null führt die Inflation mittel- bis langfristig zu einem Kapitalverlust. Weiterhin bestehen aber Volatilität und Unsicherheit an den Aktienmärkten. Deswegen sollen wesentliche Garantien aus Sicht der meisten Anleger erhalten bleiben. Und auch steuerliche Aspekte dürfen nicht vernachlässigt werden. Denn Kursgewinne aus Aktien, Aktienfonds, ETF`s unterliegen der Abgeltungssteuer und der Kirchensteuer, was leider allzu oft vergessen wird. Welche Konzepte gibt es in diesem Umfeld? Wie sieht eine Vermögensoptimierung aus? Wer kann mich unabhängig beraten und begleiten? Dieser Kurs ist keine Werbeveranstaltung für ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Versicherung oder dergleichen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der unabhängigen und verbraucherschützerischen Sichtweise, damit Sie gut vorbereitet die richtigen Entscheidungen treffen können.
Im Workshop übertragen Sie die im Vortrag vermittelten Grundsätze direkt auf Ihr persönliches Anlageprofil. Zunächst ermitteln wir Ihr individuelles Risikoprofil und leiten daraus eine passende Vermögensstruktur ab – orientiert an Alter, finanziellen Zielen und benötigter Liquidität. Anschließend betrachten wir, welche Rolle unterschiedliche Anlageklassen in verschiedenen Lebensphasen spielen und wie ein ausgewogenes Verhältnis von Sicherheit und Rendite entsteht. Darauf aufbauend vergleichen wir wichtige Transaktionspartner wie Direktbanken, Online-Broker und Neobroker hinsichtlich Kosten, Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit. Abschließend erhalten Sie einen strukturierten Überblick über geeignete ETFs: globale Aktien-, Renten- und Faktor-ETFs sowie sinnvolle Kombinationen für robuste Basisportfolios. Ziel des Workshops ist es, Sie in die Lage zu versetzen, ein passendes, transparentes und eigenständig umsetzbares ETF-Portfolio aufzubauen.
Die eigene Arbeitskraft ist das größte Vermögen der meisten Menschen. Rechnet man sein Bruttoeinkommen bis zum Rentenbeginn hoch, kommt man schon über die Millionengrenze. Dementgegen steigt aber die Zahl derer, die ihren Beruf aufgrund von Krankheiten gar nicht so lange ausüben können rasant an. Zudem gibt es für die ab 1961 Geborenen im Falle von Berufsunfähigkeit so gut wie keine finanzielle staatliche Absicherung mehr. Deshalb ist es umso dringender, sich um eine private Absicherung zu bemühen. Leider ist dies aber gar nicht so einfach. Alleine schon aufgrund der erforderlichen Gesundheitsangaben und der Kalkulation nach dem Einstiegsalter ist es sinnvoll, dies nicht allzu lange aufzuschieben. Dieser Kurs zeigt klar auf, was alles auf dem Weg bis zum Versicherungsschutz zu beachten ist. Es wird erklärt, warum man bei der Auswahl zahlreiche Versicherer miteinbeziehen sollte, wer dazu überhaupt in der Lage ist und was von den verschiedenen Testergebnissen zu halten ist. Zudem wird auch geklärt, ob es Alternativen und/oder Ergänzungen zur Berufsunfähigkeitsabsicherung gibt.
Welche Absicherungen sind als Student, Schüler, Berufsstarter zwingend notwendig? Was ist dabei unbedingt zu beachten? Mit welchen kann ich warten, ohne hohe Nachteile in Kauf nehmen zu müssen? Wie unterstützt der Staat mit entsprechenden Förderungen meine Vermögensbildung? Was ist unter sinnvoller Geldanlage zu verstehen? Inwieweit bin ich von Inflation und der Niedrigzinspolitik betroffen? Wer kann mich unabhängig beraten und bei Änderungen in privater und beruflicher Hinsicht weiterhin kompetenter und verantwortungsvoller Ansprechpartner in Finanzthemen sein? Dieser Kurs ist keine Werbeveranstaltung für ein bestimmtes Produkt, eine bestimmte Versicherung oder dergleichen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der unabhängigen und verbraucherschützerischen Sichtweise damit gerade Studenten, Schüler und Berufsstarter gut vorbereitet die richtigen Entscheidungen treffen können.
Sie sind für eine Website verantwortlich - in einem Verein, in einer Firma oder als Freiberufler bzw. Online-Händler (bei ebay) für Ihre eigene Website? Dann gibt es für Sie eine Menge rechtlicher Vorgaben, gegen die zu verstoßen, zu Abmahnungen und womöglich mehr führen kann: Copyright, Links, AGB, Impressum, Datenschutzerklärung, Werbung, Disclaimer, Jugendschutz, Facebook, Google, usw. Diese Veranstaltung bietet Ihnen keine Rechtsberatung, sondern informiert Sie über den aktuellen Stand und zeigt Ihnen laufende Entwicklungen. Diese rechtlichen Themen müssen Sie permanent im Auge behalten, da sich die Gesetzgebung ständig ändert.