Lassen, Dr. Lasse B.
Dr. Lasse B. Lassen, wurde nach einem Studium der Anglistik und Geschichtswissenschaften an der Universität Bielefeld (BA) sowie der Medienwissenschaften an der University of Edinburgh (MSc) mit einer Dissertation zu den Außenbeziehungen Kubas während des Kalten Krieges an der Universität Bielefeld promoviert. Die Dissertationsschrift „Cuba’s Foreign Policy in Global Solidarity Organizations Towards a Revolutionary World Order” erschien 2025 im Londoner Routledge-Verlag. An der Julius-Maximilians-Universität forscht und lehrte er zu Themen der spanischen und lateinamerikanischen Geschichte, speziell zur Diktaturaufarbeitung in Spanien, Argentinien und Chile. Von 2021 bis 2024 war er im BMBF-Projekt „Der Schatten der Vergangenheit. Der Umgang mit Diktaturen in demokratischen Gesellschaften Europas. Spanien und Portugal im europäischen und lateinamerikanischen Kontext“ tätig. Er unterrichtet in Würzburg zahlreiche Fremdsprachen, insbesondere Englisch, Spanisch und Französisch. An der Volkshochschule Würzburg trägt er außerdem im Rahmen des Studium generale zu Themen der Geschichte Spaniens und Lateinamerikas vor.
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die im vorausgegangenen Semester bereits den Vorgänger-A1-Englischkurs besucht haben und interessierte Personen mit leichten Vorkenntnissen. Mit abwechslungsreichen Übungen lernen wir, die ersten kleinen Alltagssituationen auf Englisch zu meistern. Bitte mitbringen: Lehrbuch "Ready Steady Go for it! Starter" (Hueber 978-3-19-102941-8), inkl. 3 Euro für Kopien.
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die keinerlei Vorkenntnisse der englischen Sprache haben. Mit abwechslungsreichen Übungen lernen wir, die ersten kleinen Alltagssituationen auf Englisch zu meistern. Bitte mitbringen: Lehrbuch "Great! A1, 2nd edition: Englisch für Erwachsene" (Klett 978-3-12-501753-5), inkl. 3 Euro für Kopien.
Fast vierzig Jahre lang (1936–1975) beherrschte Francisco Franco, als uneingeschränkter Diktator und „Caudillo (Führer) von Gottes Gnaden“ Spanien. Hervorgegangen war die rechtskonservative Franco-Diktatur mit faschistischen Zügen aus einem blutigen dreijährigen Bürgerkrieg (1936–1939), der Spanien in zwei Lager – Nationalisten und Republikaner; und nach Francos Sieg: Sieger und Besiegte – spaltete. Auch nach dem Tod Francos am 20. November 1975 spaltete das Erbe von Bürgerkrieg und Diktatur Spanien weiter. Nach einer langen Phase des Beschweigens der Diktaturvergangenheit (pacto de silencio) wurden die etwa 300.000 Opfer von Bürgerkrieg und diktatorischer Repression um das Jahr 2000 erstmals von Politik und Zivilgesellschaft thematisiert. Der Kurs beschäftigt sich in zwei Teilen mit der Franco-Diktatur und deren Erbe in den letzten 50 Jahren. Dabei stehen auch immer wieder Verflechtungen mit Deutschland – so die Rolle des NS-Regimes beim Aufbau der Franco-Diktatur sowie der Einfluss der Bundesrepublik und westdeutscher Parteien beim Übergang zur Demokratie – im Fokus der Veranstaltung. Der Referent Dr. Lasse B. Lassen lehrt und forscht am Lehrstuhl für Neueste Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zur Geschichte Spaniens und Lateinamerikas.