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Antike Welt & Alte Kulturen

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Alexandria – Stadt zwischen gestern und heute
Sa. 21.01.2023 14:00
Würzburg

Das antike Alexandria war selbst für das an Superlativen nicht arme Alte Ägypten etwas ganz Besonderes und ist bis heute eine archäologische Schatzkiste. Gegründet im Jahr 331 v. Chr. durch den griechischen Feldherrn und Makedonenkönig Alexander d. Großen, war Alexandria eine nach griechischem Vorbild geplante Stadt (Polis) auf ägyptischem Boden. In ihr verbanden sich griechische und altägyptische Kunst, Kultur, Religion und Lebensart und formten eine einzigartige alexandrinische Kultur, die Einfluss auf den gesamten Mittelmeerraum nahm. Nach dem Tod Alexanders wurde Alexandria zum Schauplatz des letzten großen Kapitels der über 3000 Jahre währenden Geschichte des antiken Ägyptens: Die Ptolemäer-Dynastie führte Ägypten noch einmal zu Größe und Einfluss in der damals bekannten Welt, bevor es sich unter der berühmten Kleopatra VII. in einem theatralischen Finale den Römern geschlagen geben musste. Unter den vielen eindrucksvollen Bauten der Stadt stechen zwei besonders hervor: Dies ist zum einen der Pharos von Alexandria, der zu den 7 Weltwundern der Antike zählt. Und zum anderen ist dies die berühmte Bibliothek von Alexandria, die der Legende nach das gesamte Wissen der Antike beherbergte. In der Veranstaltung werden wir gemeinsam den Weg Alexandrias von seiner Gründung im Jahr 331 v. Chr. bis in die Jetzt-Zeit nachvollziehen, wo in den letzten Jahrzehnten v.a. durch die faszinierende Unterwasser-Archäologie große neue Entdeckungen gemacht wurden. Dr. Katja Demuß studierte Ägyptologie, Koptologie und Alte Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. In ihrer Funktion als Assistentin am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Göttingen war sie an der Herausgabe der ägyptologischen Zeitschrift Lingua Aegyptia beteiligt. Seit 2000 gibt sie Seminare an verschiedenen Volkshochschulen.

Kursnummer 13088B-sg
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Gebühr: 26,00
Die Philosophie und Theologie des Judentums
Di. 24.01.2023 18:00
Güntersleben

Philosophia theologiae ancilla est. Die Philosophie ist die Magd der Theologie – so hielt es die mittelalterliche Universität. Was ist dann eigentlich die jüdische Philosophie? Gibt es diese überhaupt? Den Anspruch, wirklich alles zu hinterfragen, auch die Religion, kennzeichnet die Haltung eines Philosophen. Mittelpunkt und Quelle des jüdischen Lebens ist die Thora. Sie umfasst die fünf Bücher Mose, die im Christentum Teil des Alten Testaments sind. Der Vortrag begibt sich auf die Spur dieser Schriftreligion - bis hin zu Mystik und Kabbala. Hierbei streift er die Vorschriften und Gesetze des Judentums und schlägt die Brücke zur Philosophie. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13027B-sgGÜ
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