Europa und der Nahe- und Mittlere-Osten. Wirtschaftliche und politische Interessen im Orient

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Dienstag, 12. März 2019 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer 13050sg
Dozent Matthias Hofmann
Datum Dienstag, 12.03.2019 19:00–20:30 Uhr
Gebühr 12,00 EUR
Ort

vhs, Zi. 33
Münzstr. 1
97070 Würzburg

Kursort

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In jüngster Zeit - seit dem sog. Arabischen Frühling - hat sich verstärkt gezeigt, dass Europa eigene wirtschaftliche und politische Interessen in den Krisenregion verfolgt, teilweise unabhängig von US-amerikanischen Interessen. So haben die europäischen Industriemächte zusammen mit den USA viel Geld in die autonome Region Kurdistan investiert, um vom lukrativen Erdölgeschäft zu profitieren. Die Absetzung des libyschen Diktators Gaddafi 2011 hingegen war hauptsächlich europäischem Interesse geschuldet. Es ist wohl auch zu vermuten, dass Teile von Europa an der Absetzung von Baschar al-Assad partizipieren. Im Gegensatz dazu scheint das Schicksal des Irak auf kein nennenswertes Interesse in Europa zu stoßen. Die Türkei ist wirtschaftlich gesehen dagegen von großem Interesse, könnte doch die Türkei durch ihre wirtschaftlichen Beziehungen in die Arabische Welt, den Europäern wieder "Türen" öffnen, die ihnen die Chinesen vor einigen Jahren vor der Nase zugeschlagen haben. Der Vortrag versucht, die undurchdringlich scheinende Gemengelage zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik zu entschlüsseln. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Matthias Hofmann Hauptdozent


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