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Ortswechsel

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Auch ich in Arkadien – Die "deutsche Künstlerkolonie" in Rom
Do. 16.02.2023 18:30
Würzburg

Seit den Tagen Winckelmanns und Goethes zog es Künstler aus ganz Europa in die uralte Stadt am Tiber: Zeichner, Maler, Schriftsteller wurden erfasst von der "Rom-Ekstase", wie es Hanns-Josef Ortheil nennt. Bereits an der Milvischen Brücke, der Ponte Molle, wurde man als Neuling herzlich empfangen und aufgenommen. Die Kunst und die Bauwerke der Alten ließen ihnen keine Ruhe; tagsüber brachte man das Gesehene und Erlebte auf Papier und Leinwand, des Nachts zog man promenierend durch die Straßen, denn "die Nacht ist die schönste Zeit zu heiterem Lebensgenusse im Süden" (Ernst Willkomm). Das "Caffè Greco" und die "Spanische Schenke" waren wichtige Treffpunkte der "deutschen Künstlerkolonie", wo sich auch der spätere bayerische König Ludwig I. gern einfand, um mit "seinen" Künstlern zu zechen. In Wort und Bild tauchen wir ein in diese Zeit zwischen etwa 1780 und 1845. Alexander Nölp, M. A. hat Archäologische Wissenschaften in Erlangen und Bamberg studiert. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Archäologie der Etrusker sowie die Entstehung und Bedeutung von Sagen und Legenden. Außerdem ist er in den Sommermonaten als Reiseleiter in Irland tätig und hat Insidertipps, die nicht in Reiseführern zu finden sind.

Kursnummer 13001A-sg
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Gebühr: 12,00
Wie die Informatik laufen lernte
Di. 14.03.2023 19:00
Würzburg

Vor gut 50 Jahren startete an deutschen Hochschulen ein neues Fach, das bis heute unseren Alltag, das Berufsleben, Industrie und Handel revolutioniert. Der Referent Bernd Breutmann hat als junger Student an der Technischen Universität München die Anfänge hautnah miterlebt und die Entwicklung seither begleitet, erst in der beruflichen Praxis, später als Hochschullehrer. Wie ging das los damals mit Programmierübungen auf Röhrenrechnern mit lächerlich kleinen Hauptspeichern? Wie emanzipierte sich das junge Fach von der „Elternschaft“ der Mathematik und begründete eine eigene Wissenschaftlichkeit, gespeist unter anderem von der Logik und Sprachphilosophie? Wie entwickelte sich dieser eigenartige Stoff „Software“ und wie ging es los mit der „Künstlichen Intelligenz“? Der Referent stellt einige Pioniere des neuen Studienfachs vor und beschreibt, wie früh ausformulierte Leitlinien über Jahrzehnte die Informatik als Wissenschaft und das Berufsbild des „Software Ingenieurs“ prägten. Der Vortrag setzt keine spezifischen Fachkenntnisse voraus. Bernd Breutmann ist Diplom-Informatiker, hat in den frühen 1970er Jahren an der Technischen Universität München studiert und wurde nach mehreren Jahren beruflicher Praxis zum Professor an die FHWS (heute Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt) berufen. In seiner aktiven Zeit vertrat er Fächer wie Datenbanken, Algorithmen und Datenstrukturen sowie Content- and Knowledge-Engineering. Er war regelmäßig Gastdozent an ausländischen Hochschulen und hatte an der Hochschule eine Vielzahl von Funktionen inne (u.a. Vizepräsident und Gründungsdekan der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik).

Kursnummer 13018A-sg
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Gebühr: 10,00
Villa Adria und Villa d Este in Tivoli
Do. 16.03.2023 18:30
Würzburg

"Hadrian schuf mit der Villa von Tibur ein wundervolles Ensemble, und zwar so, dass er darin die berühmtesten Provinzen und Orte mit Namen benannte, wie etwa das Lykeion, die Akademia, das Prytaneion, den Kanopos, die Poikile, das Tempe-Tal. Und um nichts zu übergehen, erschuf er auch eine Unterwelt." So berichtet die Historia Augusta über die weltberühmte Villa und Gartenanlage. Seit ihrer Entdeckung im 15. Jahrhundert gilt sie als rätselhaft, die Zuordnung der verschiedenen Einzelbauten zumindest als zweifelhaft. Zur Inspirationsquelle wurde das weiträumige, in Nord- Süd-Ausrichtung 3 km messende Areal für die prächtige Villa d'Este (Baubeginn um 1560, in selbige wurden viele in den Ruinen geborgene Kunstwerke gebracht) und die Gärten des Barock. Alexander Nölp, M. A. hat Archäologische Wissenschaften in Erlangen und Bamberg studiert. Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit ist die Archäologie der Etrusker sowie die Entstehung und Bedeutung von Sagen und Legenden. Außerdem ist er in den Sommermonaten als Reiseleiter in Irland tätig und hat Insidertipps, die nicht in Reiseführern zu finden sind.

Kursnummer 13003A-sg
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Gebühr: 12,00
Reisen und Kulturbegegnung im Mittelalter
Mo. 20.03.2023 18:00
Würzburg

Im Vortrag sollen zunächst die grundlegenden Fakten zum Reisen und den Reisebedingungen im Mittelalter geklärt werden: wie, auf welchen Wegen und aus welchen Gründen reiste man, welchen Einfluss hatten die Jahreszeiten, wie schnell und mit welchen Hilfsmitteln konnte man sich fortbewegen? Im zweiten Teil soll ein Blick darauf geworfen werden, wie die Reisenden vor Jahrhunderten ihre Ortswechsel empfunden haben und wie neue Eindrücke und bislang Unbekanntes auf sie wirkten. Dazu wollen wir einen Blick in die Quellen werfen und exemplarisch einige mittelalterliche Reiseberichte genauer untersuchen. Dabei soll ein Bogen über 1000 Jahre vom Reisekönigtum Karls des Großen über Pilgerreisen nach Santiago de Compostela bis hin zu Albrecht Dürers Reisetagebucheinträgen gespannt werden. „Klassiker“ wie Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux kommen dabei ebenso zur Sprache wie Erfahrungen von den Grenzen Europas und darüber hinaus. Zuletzt soll auch betrachtet werden, welche Erlebnisse nichteuropäische Reisende in Europa erlebten und wie sich verschiedene Kulturen einander begegneten.

Kursnummer 13044A-sg
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Gebühr: 12,00
Vortragsreihe Ortswechsel Teil I: Ab nach Rom! Deutsche, französische und niederländische Künstler in Italien
Mi. 29.03.2023 19:00
Würzburg
Teil I: Ab nach Rom! Deutsche, französische und niederländische Künstler in Italien

Spätestens seit dem 16. Jahrhundert sind Künstler aus West- und Mitteleuropa immer wieder nach Italien gereist, um sich von der dortigen Atmosphäre sowie der Kunst aus Antike und Neuzeit inspirieren zu lassen. Der Vortrag stellt eine Auswahl bedeutender deutscher, französischer und niederländischer Künstler vor, darunter Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Nicolas Poussin oder den in seiner Freizeit gern auch mal zeichnenden Johann Wolfgang von Goethe. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83100A-sg
Vortragsreihe Ortswechsel Teil II: Ab nach Würzburg! Italienische, niederländische und böhmische Künstler in Unterfranken
Mi. 19.04.2023 19:00
Würzburg
Teil II: Ab nach Würzburg! Italienische, niederländische und böhmische Künstler in Unterfranken

Als Haupt- und Residenzstadt war Würzburg immer auch ein Anziehungspunkt für Künstler, die hier Lohn, Brot und bedeutende Aufgaben fanden. In dem Vortrag werden einige dieser aus der Ferne zugereisten und häufig sogar hier gebliebenen Persönlichkeiten mit einigen ihrer bedeutendsten Werke vorgestellt, etwa die Maler Oswald Onghers und Giovanni Battista Tiepolo, der Bildhauer Jakob van der Auwera und der Kunstschmied Johann Georg Oegg sowie die Architekten Antonio Petrini, Joseph Greising und Balthasar Neumann. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83102A-sg
Vortragsreihe Ortswechsel Teil III: Bloß weg hier! Würzburger Künstler in der Ferne
Mi. 03.05.2023 19:00
Würzburg
Teil III: Bloß weg hier! Würzburger Künstler in der Ferne

Der um 1480 geborene Matthias Grünewald war ein Maler, der wahrscheinlich aus Würzburg stammt, aber wohl nie hier tätig war. Auch in späteren Jahrhunderten hat Würzburg einige bedeutende Künstlerpersönlichkeiten hervorgebracht, die in der Ferne mit bedeutenden Werken hervorgetreten sind. Der Vortrag stellt einige dieser Maler, Bildhauer und Architekten vor, etwa Johann Martin von Wagner, Fritz Bamberger, Joseph Oppenheimer, Hans Reichel, Emy Roeder und Fritz Koenig. Priv.-Doz. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. Seit 2013 ist er Dozent an der Universität Würzburg sowie als freier Wissenschaftler, Autor, Stadt- und Museumsführer tätig.

Kursnummer 83104A-sg
Ortswechsel - Wie bestimmte dieser das Leben berühmter Persönlichkeiten?
Sa. 06.05.2023 18:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Riemenschneider, Neumann, Tiepolo oder Röntgen - sie alle sind untrennbar mit unserer Stadt verbunden. Doch sind sie alle nicht in Würzburg geboren. Durch das Wirken in unserer Stadt und dem damit verbundenen Ortswechsel wurde ihr Ruhm erst möglich oder weiter beflügelt... Begleiten Sie mich auf eine Entdeckungstour zu den Wirkungsstätten dieser Personen! Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz Unsere Führung endet dort, wo Röntgen die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11002A-sg
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Gebühr: 10,00
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03.02.23 07:45:33