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Freiheit

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"Wir schaffen das"?! Deutschland auf dem Weg in die digitale Steinzeit?
Do. 22.01.2026 19:00
Würzburg

Um 99 % kürzte die Bundesregierung den Digital-Etat für das Jahr 2024. Insbesondere bei der Digitalisierung der Verwaltung soll gespart werden. Ausgerechnet hier, wo man oft noch persönlich auf dem Amt erscheinen muss, während die Bürger*innen anderer Länder wie Estland ihre Angelegenheiten zumeist online von zuhause aus erledigen. Entsprechend schnell meldeten sich Kritiker zu Wort: Deutschland werde Verlierer der Digitalisierung sein. Kein neues Phänomen – wer erinnert sich nicht an Angela Merkels Aussage: „Das Internet ist für uns alle Neuland“ und den damit einhergehenden Spott? Aber auch das ist Deutschland in der Digitalisierung: Eines der weltweit führenden Start-Ups für maschinelle Übersetzung „DeepL“ stammt zum Beispiel aus Köln und ist inzwischen mit mehr als 1 Milliarde Dollar bewertet.

Kursnummer 13055A-sg
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Gebühr: 13,00
Vom Paradox der individuellen Freiheit jenseits ihrer sozialen Praktiken
Di. 24.02.2026 19:00
Würzburg

Was kann individuelle Freiheit im Kontext von demokratischen Gesellschaften bedeuten? Ist sie das Recht des Einzelnen, all das zu tun, was sie/er allein für richtig hält – so wie es der große englische Freiheitsphilosoph Isaiah Berlin meint? Und wo endet Freiheit dann? Muss in einer Gesellschaft die individuelle Freiheit nicht notwendig einer solidarischen Freiheit aller weichen, sodass es für alle Individuen Freiheitsspielräume gibt? Isaiah Berlin meint, dass es für eine solche Einschränkung der individuellen Freiheit in Gesellschaften durchaus gute Gründe geben mag, aber dass diese Gründe dann eben nichts mehr mit Freiheit im eigentlichen Sinne zu tun hätten. Viel mehr schränkt jeder andere Mensch mit einem anderen Willen, jedes staatliche Gesetz und jede Regulierung die individuelle Freiheit ein. Wir wollen uns an diesem Abend anschauen, auf welchen gedanklichen Annahmen über den Menschen ein solcher Individual-Freiheitsbegriff beruht und ob individuelle Freiheit in diesem radikalen Sinn, tatsächlich innerhalb von menschlichen Gesellschaften real sein kann.

Kursnummer 13062A-sg
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Gebühr: 13,00
Freiheit als gelebte Verantwortung: Albert Schweitzer
Di. 03.03.2026 18:00
Würzburg

Albert Schweitzer wurde am 14. Januar 1875 im elsässischen Günsbach geboren, wo sein Vater als Pfarrer wirkte. Nach Studien in Theologie und Philosophie an der Universität Straßburg und einer Professur für Neues Testament entschied er sich, seine akademische Laufbahn aufzugeben. Stattdessen begann er 1905 Medizin zu studieren – aus dem Wunsch heraus, seine Freiheit für den Dienst an anderen einzusetzen. 1913 reiste er mit seiner Frau nach Lambarene in Gabun, um dort ein Hospital zu errichten. Neben der täglichen Arbeit entwickelte er seine „Kulturphilosophie“ und die Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben – eine Lehre, die Freiheit nicht als Selbstzweck verstand, sondern als Verantwortung gegenüber Mensch und Kreatur. Durch Konzert- und Vortragsreisen sammelte er Mittel für sein Spital und wurde für sein Wirken vielfach geehrt, unter anderem mit dem Friedensnobelpreis 1954. Bis ins hohe Alter blieb er unermüdlich tätig, bevor er am 4. September 1965 in Lambarene starb, wo auch seine Grabstätte liegt. In diesem Vortrag folgen wir den Stationen im Leben und Denken eines Mannes, der Freiheit als gelebte Verantwortung verstand. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022A-sg
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Gebühr: 12,00
Forever young: Die Freiheitsbewegung der 1960er und 1970er Jahre
Do. 05.03.2026 19:30
Würzburg

Jugendbewegungen haben sich immer wieder als Befreiungsbewegungen verstanden. Besonders prägend war bei uns die Generation der 68er, die Teil einer umfassenden Freiheitswelle war: Sie begann mit der Rockmusik als Ausdruck ungebändigter Kreativität, setzte sich fort in der freien Moral, der sexuellen Selbstbestimmung und mündete schließlich in einem allgemeinen Ruf nach Freiheit. Die politischen Proteste dieser Zeit schärften das Bewusstsein für Demokratisierung und Emanzipation. Doch nicht alles verlief geradlinig – manche Strömungen endeten im Terrorismus oder in der Drogenabhängigkeit, dunkle Schatten einer Bewegung, die eigentlich das Licht der Freiheit suchte. Und heute? Bestimmt die Idee der Freiheit noch unser Denken und Streben – oder ist die Bewegung von 1968 längst im Sarg verschlossen und unter der Erde begraben? Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.

Kursnummer 13010-sg
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Gebühr: 11,00
Goethe – Leidenschaft, Wissen, Staunen
Di. 10.03.2026 18:00
Würzburg

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) war Dichter, Naturforscher, Staatsmann und Philosoph – ein Universalgenie, das bis heute fasziniert. Sein Leben war geprägt von Leidenschaft und Neugier, von der Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Der Vortrag lädt ein, Goethe neu zu entdecken: als Menschen, der Freiheit und Leidenschaft zum Maßstab seines Wirkens machte und dessen Werk uns bis heute zum Staunen bringt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13023A-sg
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Gebühr: 12,00
Freiheit in der Antike
Mi. 11.03.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Die Antike entwickelt Richtlinien für das Verständnis von Freiheit. Für Sokrates und Platon ist der Mensch frei, wenn er sich auf das Gute richtet, Aristoteles formuliert den Gedanken der freien Wahl. Epikur sieht Freiheit in der Unterscheidung von Schädlichem und Lustvollem, der Stoiker Seneca fasst Freiheit als Autarkie in der Lebensführung. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13530A-sgon
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Gebühr: 9,00
Nikola Tesla: Der Mann, der die Zukunft erfand
Di. 14.04.2026 18:00
Würzburg

Nikola Tesla (1856–1943) gehört zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte. Sein Name ist weltbekannt, doch sein Leben bleibt von Geheimnissen umrankt. Tesla war ein Visionär, dessen Erfindungen die moderne Welt geprägt haben – von der Elektrizität über Funktechnik bis hin zu Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Dieser Vortrag lädt dazu ein, Tesla neu zu entdecken: den Forscher, der sich kompromisslos seinen eigenen Ideen verschrieb, und den Menschen, der zwischen Freiheit und Selbstverpflichtung lebte. Wir beleuchten seine bahnbrechenden Experimente, seine leidenschaftliche Hingabe an die Wissenschaft und die Frage, ob sein unbeirrbarer Weg ihn letztlich befreite oder fesselte. Ein Abend voller Staunen über einen Mann, dessen Leben und Denken bis heute inspirieren – und der uns zeigt, wie eng Freiheit und Leidenschaft miteinander verbunden sein können. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13025A-sg
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Gebühr: 12,00
Selbstbestimmt sterben Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid
Do. 16.04.2026 18:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosophinnen und -Philosophen verständlich macht. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13532A-sgon
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Gebühr: 10,00
KI zwischen Freiheit und Kontrolle – Wer gestaltet die Zukunft?
Mo. 20.04.2026 19:00
Würzburg

Künstliche Intelligenz ist mehr als nur Technologie – sie verändert, wie wir leben, arbeiten und entscheiden. Dieses Seminar lädt dazu ein, hinter die Oberfläche des Hypes zu blicken: Welche Chancen eröffnet KI für offene, demokratische Gesellschaften? Welche Risiken lauern, wenn Algorithmen Macht erhalten – oder missbraucht werden? Wir erkunden KI aus philosophischer und soziologischer Perspektive, diskutieren ethische Dilemmata und werfen einen kritischen Blick auf ihren Einsatz zur Überwachung in autoritären Staaten wie China. Zwischen Hoffnung und Kontrolle stellt sich die entscheidende Frage: Wer bestimmt, wofür KI genutzt wird – und mit welchen Folgen für unsere Freiheit?

Kursnummer 13060A-sg
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Gebühr: 28,00
Frei sein im Absurden: Existenzialismus für unsere Zeit
Di. 28.04.2026 18:30
Würzburg

Der Vortrag zeigt, warum die Ideen von Simone de Beauvoir, Albert Camus und Jean-Paul Sartre heute aktueller sind denn je. Im Zentrum steht die existenzialistische Botschaft: Freiheit ist keine abstrakte Idee, sondern eine tägliche Herausforderung, die Verantwortung und mutige Entscheidungen verlangt. Als Beispiele sollen dienen: Simone de Beauvoir: Ihre feministische Philosophie macht deutlich, dass Freiheit immer auch Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen bedeutet. Albert Camus: Mit seinem Konzept des Absurden erinnert er uns daran, dass Sinn nicht vorgegeben ist, sondern von uns selbst geschaffen werden muss. Und schließlich Jean-Paul Sartre: Er betont die radikale Wahlfreiheit des Individuums – und die Verantwortung, die damit einhergeht. Wir lernen moderne Herausforderungen zu verstehen, zu hinterfragen und selbstbestimmt zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026A-sg
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Gebühr: 12,00
Güldene Freiheit – wie ein Dokument bis heute Würzburg prägt
Fr. 08.05.2026 18:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Würzburg wurde über viele Jahrhunderte von Fürstbischöfen regiert. Doch wie kam es dazu? Ausgehend von der Grabeskirche der sog. Frankenapostel gehen wir über den Marktplatz zum Juliusspital, um von dort unseren Weg zur Residenz fortzusetzen, dem Symbol der Macht bis 1803. Zwar ist Würzburg heute Teil des Bundeslands Bayern und keine Hauptstadt mehr, doch wäre die Stadt, wie wir sie heute kennen, nichts ohne die Güldene Freiheit. Wenn Sie mehr über all das erfahren wollen, melden Sie sich zu dieser Tour an! Treffpunkt: Haupteingang Neumünster Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11003A-sg
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Gebühr: 10,00
Hannah Arendt und das Versprechen der Freiheit
Di. 12.05.2026 18:00
Würzburg

2026 wäre Hannah Arendt 120 Jahre alt geworden. Mit ihr rückt eine Denkerin ins Zentrum, die wie kaum jemand sonst mit dem Begriff der Freiheit verbunden ist. Ihre Philosophie zeigt, dass Freiheit nicht nur ein politisches Ideal, sondern eine lebendige Praxis ist – ein Handeln im öffentlichen Raum, das Verantwortung und Mut verlangt. Arendt war eine faszinierende Frau mit Gedanken, die uns bis heute herausfordern: Sie erinnert daran, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen und verteidigt werden muss. Der Vortrag lädt dazu ein, ihre Ideen neu zu entdecken und zu fragen, wie Arendts Verständnis von Freiheit uns helfen kann, die Gegenwart kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13027A-sg
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Gebühr: 12,00
Marcel Proust: Freiheit im Erinnern
Di. 19.05.2026 18:00
Würzburg

Marcel Proust (1871–1922) ist untrennbar mit seiner monumentalen „Suche nach der verlorenen Zeit“ verbunden. Doch jenseits des literarischen Ruhms stellt sich die Frage: Wer war dieser Mensch, und wie frei war er in seinem Denken? Proust zeigt, dass Freiheit nicht nur im äußeren Handeln liegt, sondern auch im inneren Erleben – in der Fähigkeit, Erinnerungen zu gestalten, Zeit neu zu deuten und dem Vergänglichen einen Sinn zu geben. Seine Literatur eröffnet einen Raum, in dem wir selbst die Freiheit entdecken können, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verweben Der Vortrag lädt dazu ein, Prousts Denken nachzuspüren, ihm auf seiner Suche zu folgen und dabei die eigene Freiheit im Umgang mit Zeit und Erinnerung neu zu erfahren. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13030A-sg
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Gebühr: 12,00
Frei denken zwischen Kosmos und Glauben: Pierre Teilhard de Chardin
Di. 09.06.2026 18:00
Würzburg

Pierre Teilhard de Chardin SJ (1881–1955) war Paläontologe von Weltrang, Theologe und Jesuit – ein Denker, der zwischen Naturwissenschaft und Glauben spannungsvoll seinen Weg suchte. Gerade in diesem Spannungsfeld stellte sich die Frage: Wie konnte er die Freiheit seines Denkens bewahren und zugleich Brücken schlagen zwischen Wissenschaft und Theologie? Der Vortrag spürt dieser einzigartigen Freiheit nach, zeigt, wie Teilhard de Chardin die Grenzen überschritt und ein Denken entfaltete, das bis heute inspiriert. Seine Vision verbindet kosmische Evolution mit spiritueller Tiefe und lädt dazu ein, Freiheit als schöpferische Kraft neu zu entdecken. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028A-sg
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Gebühr: 12,00
Über die Freiheit in Würzburg
Do. 11.06.2026 19:30
Würzburg

Demokratien garantieren die Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Doch diese Freiheit musste über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu erkämpft werden. Schon im Jahr 1525 erhoben sich die Bauern gegen Unterdrückung und Willkür. In Würzburg reicht der Kampf um Selbstbestimmung sogar noch weiter zurück: Bereits vor 900 Jahren forderten Menschen das Recht, ihr Leben frei zu gestalten und eigene Entscheidungen zu treffen. Doch Fürstbischöfe, Landesherren und Adelige stellten sich diesem Streben entgegen – oft mit harter Gewalt. Erst 1918 erhielten alle erwachsenen Würzburgerinnen und Würzburger politische Freiheit, wenngleich nicht unbedingt geistige Unabhängigkeit in ihren Anschauungen. In diesem Vortrag wollen wir einen weiten Bogen schlagen: von den frühen Freiheitskämpfen bis zu den Errungenschaften moderner Demokratien – und der Frage, wie lebendig die Idee der Freiheit heute noch ist. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.

Kursnummer 13012-sg
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Gebühr: 11,00
Freiheit als Kampfbegriff – Die Weltsicht von Donald Trump
Mo. 15.06.2026 19:00
Würzburg

„Freiheit“ ist ein zentraler Begriff in der politischen Rhetorik – doch seine Bedeutung ist keineswegs eindeutig. Donald Trump nutzt ihn als Schlagwort, um gesellschaftliche Konflikte zu rahmen, Anhänger zu mobilisieren und politische Gegner zu delegitimieren. Der Vortrag beleuchtet, wie Trump den Freiheitsbegriff in seinen Reden und politischen Strategien einsetzt, welche historischen und kulturellen Bezüge er dabei aufgreift und wie sich daraus eine spezifische Weltsicht ableiten lässt. Dabei geht es nicht nur um die Analyse seiner Sprache und Symbolik, sondern auch um die Frage, welche Wirkung diese Deutung von Freiheit auf die politische Kultur der USA und darüber hinaus hat. Da die Entwicklungen bis 2026 noch nicht absehbar sind, bleibt der Vortrag bewusst offen für aktuelle Ereignisse und neue Dynamiken. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13066A-sg
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Gebühr: 13,00
Aristoteles und die Freiheit des Denkens
Di. 16.06.2026 18:00
Würzburg

In diesem Vortrag gehen wir zurück zu den Quellen: Philosophie vom Grunde aus gedacht. Aristoteles (384–322 v. Chr.), der „Philosoph“, prägte mit seinen Ideen die gesamte Geistesgeschichte. Sein Denken eröffnet eine Reise zu den Grundlagen von Logik, Ethik und Politik – und zeigt, wie Freiheit im Denken entsteht. Aristoteles lehrte, dass Erkenntnis nicht nur Wissen bedeutet, sondern auch die Fähigkeit, selbstständig zu urteilen und zu handeln. Seine Philosophie erinnert uns daran, dass Freiheit nicht allein im politischen Raum, sondern im klaren, eigenständigen Denken wurzelt. Der Vortrag lädt dazu ein, Aristoteles neu zu entdecken und zu fragen, wie seine Gedanken uns heute helfen können, Freiheit bewusst zu leben und unsere Welt kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13029A-sg
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Gebühr: 12,00
Willensfreiheit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Di. 23.06.2026 19:00
Würzburg

In einer Zeit, in der KI-Modelle immer komplexere Entscheidungen treffen, stellt sich eine uralte Frage mit neuer Dringlichkeit: Wie frei ist der menschliche Wille tatsächlich, oder folgen auch wir nur unsichtbaren Algorithmen? Dieser Vortrag verknüpft die aktuelle technologische Debatte mit den fundamentalen Erkenntnissen der Hirnforschung. Wir blicken auf die provokanten Thesen der Neurowissenschaftler Benjamin Libet und Gerhard Roth. Ihre Experimente legen nahe, dass das Gehirn Entscheidungen bereits trifft, bevor wir uns ihrer bewusst sind – eine Erkenntnis, die unser Verständnis von Autonomie radikal infrage stellt. Wenn aber neurobiologische Prozesse unser Handeln vorbestimmen – worin unterscheidet sich der Mensch dann noch von der Maschine? Der Abend lädt dazu ein, das Spannungsfeld zwischen menschlicher Freiheit und deterministischen Systemen neu zu vermessen.

Kursnummer 13064A-sg
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Gebühr: 13,00
„Wir wählen die Freiheit“ – Erinnerungen an Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag Teil I: Die Sammlungsbewegung 1945-1950
Di. 30.06.2026 19:00
Würzburg
Teil I: Die Sammlungsbewegung 1945-1950

Der völlige Zusammenbruch des Staatswesens im Mai 1945 führte zu einem politischen Vakuum in Deutschland, das jede Besatzungsmacht zunächst auf ihre Weise und dann in einer zunehmenden Ost/West-Polarisierung zu füllen versuchte. In diesem Seminar nehmen ich Sie mit auf eine Reise ins Jahr Null, so spannend wie jeder Fernsehkrimi – bis hin zu einem überraschenden Ende. Reinhard Seibold hat in mehreren Ländern und Sprachräumen Betriebswirtschaft, Geschichte, Literatur und Politik studiert. Sein Abschlussjahr führte ihn 1989/1990 nach Westberlin, als das „Kurze Jahrhundert der Weltkriege“ mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende ging. Mit seinem Kursangebot zu literarischen und geschichtlichen Themen möchte er möglichst viele Menschen – und ganz besonders auch die jüngeren Generationen – für einige aktuelle Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart interessieren. Alle Vorträge der Reihe sind individuell buchbar.

Kursnummer 13100A-sg
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Gebühr: 12,00
Freiheit: Chancen, Grenzen, Veränderungen
Fr. 03.07.2026 18:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Jahrhundertelang war Würzburg eine Bischofsstadt – also im Gegensatz zu Nürnberg oder Rothenburg keine freie Reichsstadt. Bis heute prägt dies den Charakter der Mainmetropole, die sich nicht so frei wie andere Städte entwickeln konnte. Erst seit der Säkularisation herrscht Freiheit – doch ist dieser Begriff dehnbar. Auf welchen Gebieten können wir von Freiheit sprechen? Welche Chancen bieten politische Neuordnungen? Und wo sind dem Ganzen Grenzen gesetzt? Vom Vierröhrenbrunnen gehen wir zum Stachel, weiter über das Falkenhaus hin zum Dom, um dann die Führung am Mozartareal zu beenden. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen, beim Grafeneckart Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11004A-sg
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Gebühr: 10,00
„Wir wählen die Freiheit“ – Erinnerungen an Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag Teil II: Der erste Wahlsieg zum Deutschen Bundestag 1949
Di. 07.07.2026 19:00
Würzburg
Teil II: Der erste Wahlsieg zum Deutschen Bundestag 1949

Ein Wahlergebnis wie zum Ersten Bundestag 1949 wäre heutzutage der Schrecken für alle, die von klaren Mehrheiten träumen: es waren elf Parteien vertreten, plus einige unabhängige Abgeordnete. Es wurden mindestens vier Parteien gebraucht, um eine Regierung zu bilden, wenn man eine „Große Koalition“ aus Union und SPD vermeiden wollte. Der Bundeskanzler wurde schließlich mit nur einer Stimme Mehrheit gewählt - Adenauers eigene. In diesem Seminar erfahren Sie, wie diese eine Stimme die weitere Entwicklung der Bundesrepublik geprägt hat. Reinhard Seibold hat in mehreren Ländern und Sprachräumen Betriebswirtschaft, Geschichte, Literatur und Politik studiert. Sein Abschlussjahr führte ihn 1989/1990 nach Westberlin, als das „Kurze Jahrhundert der Weltkriege“ mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende ging. Mit seinem Kursangebot zu literarischen und geschichtlichen Themen möchte er möglichst viele Menschen – und ganz besonders auch die jüngeren Generationen – für einige aktuelle Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart interessieren. Alle Vorträge der Reihe sind individuell buchbar.

Kursnummer 13102A-sg
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Gebühr: 12,00
Als die Kunst frei wurde
Di. 07.07.2026 19:30
Würzburg

Nach Maßgabe des Grundgesetzes ist Kunst frei. Schon im 19. Jahrhundert galt sie – wenn auch mit Einschränkungen – als frei. Doch gegen Ende dieses Jahrhunderts wollten die Malerinnen und Maler mehr: Sie strebten nach Befreiung von den Traditionen und Zwängen der akademischen Malerei. In rascher Folge veränderte sich der Blick auf die Welt in den Künstlergruppen und -generationen: vom Impressionismus über Jugendstil, Symbolismus, Expressionismus, Kubismus und die abstrakte Kunst bis hin zu einer Leinwand, die nur noch von einer einzigen Farbe bedeckt war. Für manche bedeutete dies wahre Freiheit und Selbstverwirklichung. Andere verstanden nichts – und manches bleibt bis heute rätselhaft. Doch gerade diese atemberaubende Dekonstruktion der Tradition macht Kunst zu einem Abenteuer, das einen ganzen Abend wert ist. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.

Kursnummer 13016-sg
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Gebühr: 11,00
Thomas von Aquin: Freiheit zwischen Glauben und Vernunft
Di. 14.07.2026 18:00
Würzburg

Thomas von Aquin (†1274) gilt als einer der größten Denker des Mittelalters. Aufbauend auf Aristoteles verband er Philosophie und Theologie zu einem umfassenden Weltbild – und stellte dabei auch die Frage nach der Freiheit. Sein Denken zeigt, dass Freiheit nicht nur ein Geschenk, sondern eine Aufgabe ist: Sie verlangt Vernunft, Verantwortung und die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse zu wählen. In einer Zeit, die von Glauben und Autorität geprägt war, suchte Thomas von Aquin nach Wegen, wie der Mensch trotz Bindungen frei handeln kann. Der Vortrag spürt dieser Suche nach, beleuchtet die Verbindung von Glauben und Vernunft und zeigt, wie Thomas von Aquins Gedanken uns heute inspirieren können, Freiheit bewusst zu leben. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13031A-sg
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Gebühr: 12,00
„Wir wählen die Freiheit“ – Erinnerungen an Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag Teil III: Die Westintegration bis zu den Pariser Verträgen 1954
Di. 14.07.2026 19:00
Würzburg
Teil III: Die Westintegration bis zu den Pariser Verträgen 1954

In Anbetracht der internationalen Kräfteverschiebung nach dem Zweiten Weltkrieg stand Europa vor ganz besonderen Herausforderungen. Deutschland stand vor dem Nichts, während Großbritannien und Frankreich auf absteigenden Ästen saßen, an denen sie auch noch selbst herumsägten. In dieser schwierigen Konstellation hat Konrad Adenauer seine größte Enttäuschung erlitten – und Deutschland trotzdem wieder einen Platz in der Weltgemeinschaft verschafft. Wie das möglich war – in diesem Seminar erfahren Sie es! Reinhard Seibold hat in mehreren Ländern und Sprachräumen Betriebswirtschaft, Geschichte, Literatur und Politik studiert. Sein Abschlussjahr führte ihn 1989/1990 nach Westberlin, als das „Kurze Jahrhundert der Weltkriege“ mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende ging. Mit seinem Kursangebot zu literarischen und geschichtlichen Themen möchte er möglichst viele Menschen – und ganz besonders auch die jüngeren Generationen – für einige aktuelle Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart interessieren. Alle Vorträge der Reihe sind individuell buchbar.

Kursnummer 13104A-sg
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Gebühr: 12,00
„Wir wählen die Freiheit“ – Erinnerungen an Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag Teil IV: Adenauer auf dem Höhepunkt
Di. 21.07.2026 19:00
Würzburg
Teil IV: Adenauer auf dem Höhepunkt

Nachdem er mit steigenden Zustimmungswerten zweimal wiedergewählt wurde, war Adenauer fast achtzig Jahre alt. Nun erst gelang ihm die Tat, für die er damals schon bewundert wurde und die ihm bei seiner dritten Bundestagswahl, 1957, eine absolute Kanzlermehrheit verschaffte - zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte von Wahlen zum Deutschen Bundestag. Und dennoch: auch nach diesem Ereignis stand sein größter internationaler Erfolg erst noch bevor. Lassen Sie sich mitnehmen in diese bewegte Zeit, die bis zum heutigen Tage in Deutschland nachwirkt. Reinhard Seibold hat in mehreren Ländern und Sprachräumen Betriebswirtschaft, Geschichte, Literatur und Politik studiert. Sein Abschlussjahr führte ihn 1989/1990 nach Westberlin, als das „Kurze Jahrhundert der Weltkriege“ mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Fall der Berliner Mauer zu Ende ging. Mit seinem Kursangebot zu literarischen und geschichtlichen Themen möchte er möglichst viele Menschen – und ganz besonders auch die jüngeren Generationen – für einige aktuelle Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart interessieren. Alle Vorträge der Reihe sind individuell buchbar.

Kursnummer 13106A-sg
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Gebühr: 12,00
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01.01.26 20:50:01