Skip to main content

Geschichte & Kulturgeschichte

Loading...
Totaler Umbruch - Stasi, Neonazi, Neuanfang Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Mi. 16.09.2026 18:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Nadja Klier: Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Ingo Hasselbach: Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.  Den Link erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail.

Kursnummer 13320A-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Ein Spätsommerabend in Heidingsfeld: Ein historischer Rundgang
Do. 17.09.2026 17:30

779 erscheint ein alter Name des Ortes in einer Beschreibung. In dürren Worten wird dort eine thüringische Siedlung umschrieben. Warum gerade hier und weshalb war der Platz so wichtig, dass man ihn ausdrücklich erwähnte? In den folgenden Jahrhunderten wechselte Heidingsfeld immer wieder seinen Besitzer und lag dabei oft weit weg von der jeweiligen Obrigkeit. Ein Grund dafür weshalb sich hier Bevölkerungsgruppen und Personen niederließen, die zumindest nicht überall gut angesehen waren, so etwa die Beginen und eine geheimnisvolle Bruderschaft. Hier lebten Menschen, die anderswo kaum zusammenleben konnten. Noch heute hat Heidingsfeld einen ganz eigenen Charakter und seine merkwürdige Geschichte hat tiefe Spuren hinterlassen. Man sagt gar Heidingsfeld sei das eigentliche Würzburg. Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Reuterstraße in Heidingsfeld Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Kursnummer 11020B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 11,00
Die Schönheit der Mathematik
Mi. 23.09.2026 18:30
Würzburg

Der Vortrag beschreibt die Schönheit der Mathematik mit - der Eleganz mathematischer Argumentationen, - der Überraschung mathematischer Gedanken und - der Faszination mathematischer Ergebnisse. Exemplarisch werden aus verschiedenen Gebieten der Mathematik (Geometrie, Arithmetik, Topologie, ..) allgemeinverständlich und ohne Voraussetzung mathematischer Kenntnisse mathematische Zaubertricks präsentiert, Fragen geklärt wie z.B. „Wie weit ist es bis zum Horizont?“, „Was kommt nach Unendlich?“, „Was hat PI mit meinem Passbild zu tun?“ usw. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.

Kursnummer 13096B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Von Würzburg nach Buenos Aires – und zurück in die Realität Leonhard Franks „Drei von drei Millionen“: Vom Roman auf die Bühne des Mainfranken Theaters
Mi. 23.09.2026 19:30
Würzburg
Leonhard Franks „Drei von drei Millionen“: Vom Roman auf die Bühne des Mainfranken Theaters

Würzburg, 1930: Die große Depression hat Europa fest im Griff. Mitten im Massenelend der Weltwirtschaftskrise fassen drei arbeitslose Würzburger einen verzweifelten Entschluss: Sie wollen ihrem Elend entfliehen und in Südamerika ein neues Leben beginnen. Völlig ratlos starten sie ihre Wanderung – bis ein unerwartetes Wunder geschieht: Durch den Fund einer großen Banknote gelingt ihnen tatsächlich die Überfahrt nach Argentinien. Was wie ein glanzvolles Märchen beginnt, mündet jedoch mitten in der globalen Katastrophe. Am Ende schließt sich der Kreis in einer dunklen Nacht in Würzburg – scheinbar ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Leonhard Franks fesselnder Roman „Drei von drei Millionen“ bringt das Würzburger Lebensgefühl einer düsteren Epoche meisterhaft auf den Punkt und feiert aktuell als dramatisierte Fassung Premiere am Mainfranken Theater. Unser literarischer Abend bietet Ihnen die perfekte Einführung: Erfahren Sie mehr über die historischen Hintergründe, Franks packende Sprache und wie aus diesem großen Stück Würzburger Literatur lebendiges Theater wird. Ideal als Vorbereitung auf den Theaterbesuch oder für alle, die tiefer in die literarische Geschichte unserer Stadt eintauchen möchten!

Kursnummer 71152B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 11,00
Nachts unter der Bischofsmütze - Kurioses aus der Geschichte Würzburgs
Fr. 25.09.2026 19:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Sie sind Würzburger und meinen, unsere schöne Stadt ganz genau zu kennen? Dann sind Sie bei dieser Führung genau richtig! Entdecken Sie bei unserem nächtlichen Gang durch die Mainmetropole manche Geheimnisse und unbekannte Ecken in der Altstadt. Ausgangspunkt dieser Führung ist der Frankoniabrunnen vor der Residenz. Anschließend begeben wir uns an die alte Stadtgrenze und laufen entlang der Überreste der Stadtmauer an den Main. Am Mainufer angekommen, spüren wir der Erweiterung der Stadt im 19. Jh. nach, um am Ende auf der Alten Mainbrücke und damit ins mittelalterliche Würzburg zurückzukehren. Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz; Ende der Führung auf der Alten Mainbrücke. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11000B
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Bewegungskunst Kinomichi - Harmonie in Bewegung
Sa. 26.09.2026 11:00
Würzburg

Entdecken Sie die faszinierende Bewegungskunst des Kinomichi! Diese moderne japanische Kampfkunst verbindet Elemente aus traditionellem Budo und modifizierten Aikido-Techniken mit westlichen Bewegungsprinzipien. Kinomichi ist eine Bewegungskunst, bei der die Gegner zu Partnern werden. Das Ziel sind harmonische, spiralförmige Bewegungsabläufe. Diese fließenden Bewegungen verbessern die Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung fördert. Kinomichi ist aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausfordernd. Es fördert sowohl die Balance zwischen Körper und Geist als auch die Achtsamkeit und Konzentration durch die bewussten Bewegungen und bietet einen Ausgleich zum Alltagsstress. Da die Bewegungen mit der japanischen Schwertkunst in Verbindung stehen, werden diese mit einem Holzschwert (Bokken) veranschaulicht und geübt. Probieren Sie Kinomichi aus und erleben Sie die ganzheitlichen Vorteile dieser einzigartigen Bewegungskunst. Kinomichi ist für alle geeignet. Bitte mitbringen: leichte Kleidung, Socken, Spaß am Ausprobieren und Lust, die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Hinweis: Kurs inkl. 45. min. Pause

Kursnummer 56244H
Kursdetails ansehen
Gebühr: 35,00
DenkOrt Deportationen 1941-1944: Weg der Erinnerung
So. 27.09.2026 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.

Kursnummer 11030B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Güntersleben, Geschichte und Geschichten
Do. 01.10.2026 15:00
Güntersleben

Der Arbeitstitel unseres neuen Themas lautet „Feste und Feiern in Güntersleben". Wir werden den offiziellen Bräuchen und Gepflogenheiten, die kirchliche, familiäre und jahreszeitlich gebräuchliche Feste begleiten, nachgehen. Besonderes Augenmerk werden wir wie immer auf die überlieferten, aber oft auch ganz individuellen Varianten und von Familie zu Familie mit eigenen Traditionen angereicherten Bräuche und Rituale legen. Geschichten und Erzählungen, die in der Erinnerung haften blieben, werden unsere Berichte ausschmücken. Eingeladen sind alle, die „Geschichte von unten“ reizvoll finden und die Lust haben, mitzuarbeiten. Die weiteren Termine werden einzeln in den Sitzungen vereinbart. Ohne Gebühr, Anmeldung bei der vhs-Außenstelle in Güntersleben Tel.: 093651449 oder 093654189

Kursnummer 13070B-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
450 Jahre Juliusspital und 300 Jahre Bocksbeutel im Bürgerspital
Fr. 02.10.2026 18:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Jubiläen erinnern immer an große Ereignisse. 2026 haben gerade unsere beiden Spitäler allen Grund zu feiern. Was macht sie so einmalig? Und was können wir aus der Vergangenheit dieser Einrichtungen für die Zukunft lernen? Was war damals das revolutionär Neue an der Idee dieser Stiftungen? Welche Stiftungen sind heute zukunftsweisend? Kommen Sie mit auf eine Spurensuche. Treffpunkt: Eingangsportal zum Juliusspital, Juliuspromenade Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11002B
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Lesen! Immanuel Kant und sein Werk
Di. 06.10.2026 10:00
Würzburg

Dieser Kurs bietet einen tiefen Einblick in die zentralen Werke von Immanuel Kant, einem der einflussreichsten Philosophen der Aufklärung. Gemeinsam werden wir die grundlegenden Fragen der Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik erkunden. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13122B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 59,00
Karl Popper: Vom Mut, sich zu irren – Wie wir die Zukunft offenhalten
Di. 06.10.2026 18:00
Würzburg

Haben Sie heute schon einen Fehler gemacht? Wenn es nach Karl Popper (1902–1994) geht, sollten Sie genau das feiern. Der Begründer des Kritischen Rationalismus revolutionierte unser Verständnis von Wahrheit mit einer verblüffend einfachen These: Wir können niemals endgültig beweisen, dass eine Theorie richtig ist – wir können sie nur widerlegen. Wahre Wissenschaft und echter Fortschritt leben nicht von unfehlbaren Dogmen, sondern vom permanenten Suchen nach Irrtümern. Popper warnt uns vor allen Propheten, die vorgeben, den perfekten Masterplan für die Zukunft der Menschheit zu besitzen. Für ihn ist die Zukunft radikal offen, unberechenbar und genau deshalb gestaltbar. Seine Philosophie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die „offene Gesellschaft“, die im ständigen, kritischen Streit um das bessere Argument reift und Tyrannen sowie Ideologien die Stirn bietet. Dieser Vortrag wirft Poppers messerscharfen Denkansatz wie ein Flutlicht auf die Herausforderungen unseres noch jungen Jahrhunderts. Wir fragen uns, wie uns der Kritische Rationalismus in Zeiten von Filterblasen, vermeintlichen Gewissheiten und rasanten globalen Veränderungen als innerer Kompass dienen kann. Ein Abend für alle, die lernen wollen, wie man Zweifel produktiv nutzt und die Zukunft mit Mut, Verstand und einer gesunden Portion Fehlertoleranz anpackt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13030B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Spuren jüdischer Geschichte: Mittelalterliche Grabsteine aus der Würzburger Pleich. Hebräische Schriftzeichen verstehen und deuten
Mi. 07.10.2026 18:00
Würzburg
Hebräische Schriftzeichen verstehen und deuten

Dank des entschlossenen Engagements der Würzburger Bürgerschaft konnten die mittelalterlichen Grabsteine der jüdischen Gemeinde – die sogenannten Judensteine aus der Pleich – 1987 vor der Zerstörung bewahrt werden. Die Julius-Maximilians-Universität ermöglichte die wissenschaftliche Erschließung ihrer hebräischen Inschriften. Heute eröffnet uns diese weltweit größte Sammlung eines mittelalterlichen jüdischen Friedhofs einzigartige Einblicke in das Leben und die Geschichte der Würzburger Judengemeinde. Im Kurs erhalten Sie zunächst eine Einführung in das hebräische Alphabet und den jüdischen Kalender. Anschließend entziffern wir gemeinsam die ehrwürdigen Inschriften und lassen die Vergangenheit lebendig werden. In Absprache mit den Teilnehmenden ist ein Besuch des Shalom-Europa-Museums geplant, wo die Grabsteine gelagert und teilweise auch ausgestellt sind. Der Eintritt und die Führung sind im Kurspreis enthalten. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Alle Materialien werden gestellt und sind im Kurspreis enthalten

Kursnummer 13086B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 59,00
Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?  Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Do. 08.10.2026 18:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Paulino José Miguel Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Cahit Başar Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Moderation: Nhi Le Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. Den Link erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail.

Kursnummer 13322A-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Roger Penrose und die Grenzen der KI
Di. 13.10.2026 18:00
Würzburg

In diesem Vortrag gehen wir zurück zu den Anfängen der Künstlichen Intelligenz. Sir Roger Penrose (*1931), weltberühmter Physiker, Mathematiker und enger Weggefährte von Stephen Hawking, prägte mit seinen radikalen Ideen zur Funktionsweise des Universums und des menschlichen Geistes die moderne Debatte. Sein Denken eröffnet eine Reise zu den Grundlagen von Quantenmechanik, Bewusstsein und künstlicher Intelligenz – und zeigt, wie wahre Kreativität im Denken entsteht. Penrose lehrt uns, dass menschliches Verstehen nicht bloß computerähnliche Berechnung (Algorithmus) bedeutet, sondern auf Prozessen beruht, die sich einer reinen Digitalisierung entziehen. Seine Theorien erinnern uns daran, dass der menschliche Geist nicht allein durch Datenströme, sondern in den tiefen Gesetzen der Physik und einem funkenhaften Bewusstsein gewurzelt ist. Der Vortrag lädt dazu ein, Roger Penrose neu zu entdecken und zu fragen, wie seine Gedanken uns heute im Zeitalter von ChatGPT und Co. helfen können, den Wert des menschlichen Verstandes bewusst zu schätzen und die digitale Zukunft kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13022B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Meilensteine der Mathematikgeschichte
Do. 15.10.2026 18:30
Würzburg

Auf einfachstem Niveau (Grundrechenarten) werden vier wesentliche Epochen der Mathematikgeschichte behandelt. Beginnend mit Beispielen der prämathematischen griechischen Phase werden über die „Erfindung“ der Mathematik im heutigen Sinne (durch Euklid, 300 v.Chr.), die „algebraische Revolution“ im 16./17. Jhdt durch Descartes, die „Axiomatisierung“ der Mathematik ca. 1900 durch D. Hilbert und schließlich die „Krise der Mathematik“ ca. 1940 durch K. Gödel allgemeinverständlich behandelt. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.

Kursnummer 13098B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
„An einem Tag im September“: Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille ...
Do. 15.10.2026 18:30
Würzburg
Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille ...

Der Film "An einem Tag im September" von ZDF/ARTE zeichnet das erste Treffen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in dessen Privathaus nach. Der historische Fernsehfilm, mit Burghart Klaußner und Jean-Yves Berteloot in den Hauptrollen, wurde am 15. September 2025 zum ersten Mal gezeigt, gefolgt von einer begleitenden Dokumentation. Für den Frankreich-Experten Wolfgang O. Hugo war der Film Anlass, sich auf die Spuren der beiden großen alten Männer zu begeben: Nach Rhöndorf ins Wohnhaus von Konrad Adenauer, nach Cadenabbia am Comer See, wo Adenauer in der „Villa Collina“ regierte. Für den Vortrag mit Lichtbildern hat Hugo das Geburtshaus von Charles de Gaulle in Lille wieder besucht, in Reims die Platte gesucht, die an das „Te Deum“ von De Gaulle und Adenauer am 8. Juli 1962 erinnert und sich noch einmal auf den Weg nach Colombey-les-deux-Eglises gemacht. In dem lothringischen Dorf hat De Gaulle 1934 die „Boisserie“ gekauft. Dort hat er am 14. September 1958 Konrad Adenauer empfangen, den einzigen Staatsgast in der „Boisserie“. Darin ist Charles De Gaulle am 9. November 1970 gestorben. Wie in seinem Testament von 1952 verfügt, wurde er auf dem Dorffriedhof beigesetzt. Seit Juni 1972 steht am Ortsrand ein 44 Meter hohes Lothringer Kreuz. Im Oktober 2008 weihten der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel das „Mémorial Charles de Gaulle“ ein. Für den Vortrag hat Hugo auch die Memoiren von Hermann Kusterer „Der Kanzler und der General“ gelesen. Kusterer hat als Dolmetscher sämtliche Gespräche der deutschen Bundeskanzler mit den französischen Staatspräsidenten zwischen November 1958 und Januar 1971 erlebt. Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit im Vorfeld an. Die Eintrittsgebühr von 10,- € ist an der Abendkasse zu zahlen (DFG-Mitglieder zahlen den ermäßigten Preis von 7,- €)

Kursnummer 14063B
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 1: Die Astronomin Caroline Herschel
Do. 15.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 1: Die Astronomin Caroline Herschel

Caroline Herschel (1750 – 1848) war eine Pionierin der Astronomie. Sie entdeckte acht Kometen und erstellte präzise Sternkataloge. Der Vortrag zeigt, wie sie sich trotz gesellschaftlicher Hindernisse als Wissenschaftlerin etablierte und Ehrungen wie die Goldmedaille der Royal Astronomical Society erhielt. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13524B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
DenkOrt Deportationen 1941-1944: Weg der Erinnerung
So. 18.10.2026 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.

Kursnummer 11032B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Die radikale Menschlichkeit des Königs David Reihe Theologie und Philosophie
Mo. 19.10.2026 10:00
Würzburg
Reihe Theologie und Philosophie

Er war der mutige Außenseiter, der den Riesen Goliath bezwang, ein sensibler Harfenspieler voller Poesie und zugleich ein skrupelloser Herrscher, der für seine eigenen Begierden über Leichen ging. Kaum eine biblische Gestalt fasziniert und verstört bis heute so sehr wie König David, dessen Biografie kein makelloses Heiligenbild, sondern ein packendes Drama voller Höhenflüge, tiefer Abgründe, Machtgier und ehrlicher Reue darstellt. In diesem Vortrag werfen wir einen philosophisch-theologischen Blick hinter die Mythen und begleiten David auf seinem wechselhaften Lebensweg, um uns Fragen zu stellen, die bis heute zeitlos aktuell geblieben sind. Wir untersuchen, wie Macht den menschlichen Charakter verändert, wie wir mit eigener Schuld sowie dem Scheitern umgehen und warum die Bibel uns überhaupt eine so widersprüchliche Identifikationsfigur zumutet. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13224B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Adorno, Horkheimer und Habermas: Erbe und Zukunft der Kritischen Theorie
Di. 20.10.2026 18:00
Würzburg

Was hält unsere Gesellschaft zusammen – und woran droht sie zu scheitern? Wer die Zukunft verstehen will, muss die Werkzeuge der Kritischen Theorie kennen. Ausgehend vom legendären Frankfurter Institut für Sozialforschung (gegründet 1924) entwarfen Max Horkheimer (1895–1973) und Theodor W. Adorno (1903–1969) mitten im US-Exil ein radikales Denksystem. Ihr Hauptwerk, die „Dialektik der Aufklärung“ (1944), stellte die unbequeme Frage, warum die Menschheit trotz Fortschritts immer wieder in neue Zwänge verfällt. Ihr Blick prägte die 68er-Bewegung und bleibt eine scharfe Waffe gegen blinden Optimismus. Doch wie sieht das Fundament für das 21. Jahrhundert aus? Hier wurde Jürgen Habermas (1929–2026) zur entscheidenden Stimme. Als prägender Kopf der zweiten Generation wandelte er die oft düstere Diagnose seiner Lehrer in ein optimistisches Zukunftsprojekt um: Seine weltberühmte Theorie des „herrschaftsfreien Diskurses“ setzt ganz auf die Kraft des besseren Arguments und eine lebendige Demokratie. Nach dem Tod von Jürgen Habermas im Mai 2026 schlägt dieser Vortrag nicht nur die Brücke von den historischen Wurzeln der Frankfurter Schule in unsere Gegenwart, sondern würdigt auch das bleibende Erbe dieses Jahrhundertdenkers. Wir fragen ganz konkret: Wie helfen uns die Ideen dieser drei Philosophen heute, die Krisen der Gegenwart, die Macht der Medien und die Zukunft unserer Debattenkultur aktiv mitzugestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13024B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Goldener Herbst: Feste und regionale Bräuche in Bayern
Di. 20.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

In Bayern ist der goldene Herbst geprägt von Kirchweih, Erntedankfesten und regionalen Bräuchen – bis hin zu Weinfesten und dem weltberühmten Oktoberfest. Der Vortrag beleuchtet die Ursprünge dieser Traditionen, erklärt ihre kulturelle Bedeutung und zeigt, was uns alte Bauernregeln über Jahreslauf, Landwirtschaft und Volksglauben verraten. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13550B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
Selbstbestimmt sterben Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid
Di. 20.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Vortrag und Diskussion um den assistierten Suizid

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) erklärte 2020 den §217 StGB für nichtig. Dieser hatte die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Seitdem sind Fachleute in Wissenschaft, Politik und Recht auf der Suche nach einem neuen Gesetz, das den sogenannten assistierten Suizid (AS) regelt. Im Vortrag beleuchten wir die Ethik des AS und fragen, ob sich die vom BVerfG ins Zentrum seiner Argumentation gerückte Selbstbestimmung des Menschen auch auf das Sterben anwenden lässt: Können Menschen selbstbestimmt sterben wollen? Wir analysieren aktuelle Entwürfe für eine Regelung des AS, diskutieren die Argumente der Befürworter und Gegner des AS und fragen, was es bedeutet, die menschliche Autonomie ernst zu nehmen - selbst dann, wenn autonomes Handeln den Tod nach sich zieht. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosophinnen und -Philosophen verständlich macht. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13532B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 2: Marie Curie und die Radioaktivität
Do. 22.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 2: Marie Curie und die Radioaktivität

Marie Curie (1867 – 1934) leistete Außergewöhnliches zur Erforschung der Radioaktivität. Für ihre Arbeiten erhielt sie zweimal den Nobelpreis. Der Vortrag skizziert ihre Arbeiten und Karriere im Spannungsfeld der Frauenemanzipation des beginnenden 20. Jahrhunderts sowie in der Zeit des europäischen Nationalismus. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13526B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
Karl Marx – Eine kritische Lektüre der ersten Kapitel von „Das Kapital"
Do. 22.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Häufig wird behauptet, die Theorien von Marx seien widerlegt oder überholt. Doch was steht tatsächlich in seinem Hauptwerk „Das Kapital“, insbesondere in den ersten Kapiteln? Ziel des Seminars ist es, die zentralen Argumente von Marx unvoreingenommen zu lesen, zu verstehen und kritisch zu prüfen, um fundiert beurteilen zu können, ob seine Analysen heute noch zutreffen oder nicht. Das Seminar richtet sich an alle, die sich ohne ideologische Scheuklappen mit den Grundlagen der Marxschen Theorie auseinandersetzen wollen. Kursleitung: Bernhard Ufholz Ausführende vhs: vhs Puchheim-Eichenau

Kursnummer 13542-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
Führung durch das Rimparer Schloss
Sa. 24.10.2026 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Wir werden das Schloss in Rimpar mit seinen Schlossmuseen, dem Rittersaal, das Gefängnis sowie das Archäologische Museum in der Westruine und das Bäckereimuseum besichtigen. Wer möchte, kann mit dem Führer danach auch noch den Turm besteigen. Inkl. Eintritt. Treffpunkt: vor dem Schloss

Kursnummer 11098B-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Hannah Arendt. Denkerin und Philosophin des 20. Jahrhunderts
Di. 27.10.2026 18:00
Würzburg

Hannah Arendt (1906-1975) war eine kritische Denkerin, die Politik und Zeitgeschehen aufmerksam verfolgte und kommentierte – gelegentlich auch voller Empörung und bis hin zur Provokation. Während ihres Philosophiestudiums in Marburg, Freiburg und Heidelberg hatte sie bedeutende Lehrer: Edmund Husserl, Martin Heidegger, in den sie sich als Studentin verliebte, und Karl Jaspers. Sie reklamierte für sich, wie sie selbst sagte, ein „Denken ohne Geländer“ - ein Denken ohne Hilfestellung und Begrenzung. Nachdem sie schon 1933 Nazi-Deutschland verlassen hatte, ließ sie sich zunächst in Frankreich, später in den USA nieder. Als eine der führenden Intellektuellen des 20. Jh. prägte sie das politische Denken ihrer Zeit. Sie setzte sich mit der Gründung des Staates Israel ebenso auseinander wie mit dem Nationalsozialismus sowie den Formen und Strukturen totalitärer Herrschaft im Allgemeinen. Aufsehen nicht nur im Nachkriegsdeutschland erregte ihre Berichterstattung über den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem, als sie die „Banalität des Bösen“ entlarvte. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13026B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Werden wir mit Robotern wie mit Menschen umgehen?
Do. 29.10.2026 19:00
Würzburg

Was bedeutet es für uns als Mensch, wenn wir für grundlegende Fragen unseres Lebens inzwischen KI-Systeme befragen und auf Basis dieser Informationen Entscheidungen treffen, anstatt diese Entscheidungen selber zu durchdenken? Was bedeutet es für uns als Erwachsene - aber insbesondere auch für die heranwachsenden Generationen, die diese Entscheidungsfähigkeiten noch nicht vollständig ausgeprägt und entwickelt haben, wenn Sie mit KI-Technologie in Berührung kommen? Wie können wir Praktiken entwickeln, die dafür Sorge tragen, dass wir uns nicht vollständig auf die digitalen Helfer verlassen und wir zu "Technik-abhängigen" werden - sowohl bei unseren Alltagshandlungen als auch bei unserer Meinungs- und Entscheidungsfindung in moralischer, gesellschaftlicher oder politischer Hinsicht? In diesem Workshop wollen wir diesen Fragen nachgehen als auch Methoden diskutieren, wie wir als Menschen auch im "digitalen Sturm" souverän und handlungsfähig bleiben können.

Kursnummer 13055B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 13,00
Pionierinnen der Naturwissenschaften Teil 3: Lise Meitner – Die Frau hinter der Kernspaltung
Do. 29.10.2026 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 3: Lise Meitner – Die Frau hinter der Kernspaltung

Lise Meitner (1878 – 1968) zählt zu den ersten Frauen, die an der Wiener Universität in Physik promovierten. Sie gilt als führende Forscherin auf dem Gebiet der Radioaktivität. Der Vortrag skizziert Meitners Biographie und zeigt, welchen wissenschaftlichen Anteil sie an der Kernspaltung besaß. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13528B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
Kein König und die Ritter der Tafelrunde: Die Fränkischen Reichsritter
Do. 05.11.2026 17:00
Würzburg
Die Fränkischen Reichsritter

Ihre Burgen prägen bis heute das Landschaftsbild, auch wenn viele davon kaum mehr erkennbar oder ganz verschwunden sind. Besonders in Franken gab es eine Vielzahl von Geschlechtern, die in den höchsten Ritterstand gelangten, manche existieren noch heute. Doch wer waren diese Leute eigentlich, die niemandem außer dem Kaiser Rechenschaft ablegen mussten und dies oft genug auch nicht taten - im Gegenteil. Konventionen schienen vielen von ihnen wenig zu bedeuten und selbst die Päpste waren für so manche keine Instanz. Standen sie etwa den Bauern oder gar dem Teufel näher? Jedenfalls prägten sie über Jahrhunderte die Reichsgeschichte maßgeblich. Erleben Sie die Geschichte eines vergessenen Standes. Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.

Kursnummer 13041B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 21,00
Bewegungskunst Kinomichi - Harmonie in Bewegung
Sa. 07.11.2026 11:00
Würzburg

Entdecken Sie die faszinierende Bewegungskunst des Kinomichi! Diese moderne japanische Kampfkunst verbindet Elemente aus traditionellem Budo und modifizierten Aikido-Techniken mit westlichen Bewegungsprinzipien. Kinomichi ist eine Bewegungskunst, bei der die Gegner zu Partnern werden. Das Ziel sind harmonische, spiralförmige Bewegungsabläufe. Diese fließenden Bewegungen verbessern die Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung fördert. Kinomichi ist aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausfordernd. Es fördert sowohl die Balance zwischen Körper und Geist als auch die Achtsamkeit und Konzentration durch die bewussten Bewegungen und bietet einen Ausgleich zum Alltagsstress. Da die Bewegungen mit der japanischen Schwertkunst in Verbindung stehen, werden diese mit einem Holzschwert (Bokken) veranschaulicht und geübt. Probieren Sie Kinomichi aus und erleben Sie die ganzheitlichen Vorteile dieser einzigartigen Bewegungskunst. Kinomichi ist für alle geeignet. Bitte mitbringen: leichte Kleidung, Socken, Spaß am Ausprobieren und Lust, die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Hinweis: Kurs inkl. 45. min. Pause

Kursnummer 56244K
Kursdetails ansehen
Gebühr: 35,00
Meisterwerk aus Stein: Der Riemenschneider-Altar in Maidbronn Exkursion & Führung in St. Afra
So. 08.11.2026 14:30
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung
Exkursion & Führung in St. Afra

Es ist eines seiner letzten, bewegendsten Werke und fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten: die „Beweinung Christi“ des berühmten Würzburger Bildhauers Tilman Riemenschneider. In der idyllischen Kirche St. Afra in Maidbronn verbirgt sich dieser kunsthistorische Schatz von unschätzbarem Wert. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise ganz in der Nähe! Bei dieser fachkundigen Führung blicken wir hinter die Kulissen der Entstehungsgeschichte und entschlüsseln die tiefgründige religiöse Aussagekraft der meisterhaft gestalteten Figuren. Wir tauchen ein in die spannenden geschichtlichen Zusammenhänge der Epoche und erleben hautnah, warum dieses Spätwerk Riemenschneiders bis heute eine so magische, berührende Anziehungskraft besitzt. Ein Muss für alle Kultur-, Geschichts- und Heimatbegeisterten! Treffpunkt: vor der Kirche in Maidbronn

Kursnummer 11099B-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: 6,00
Heldin oder Attentäterin? Die moralische Gratwanderung der Judith Reihe Theologie und Philosophie
Mo. 09.11.2026 10:00
Würzburg
Reihe Theologie und Philosophie

Sie war die gottesfürchtige Witwe, die in höchster Not den Mut aufbrachte, ihr belagertes Volk vor dem sicheren Untergang zu retten, eine strategisch brilliante Vordenkerin und zugleich eine entschlossene Akteurin, die den feindlichen Feldherrn Holofernes durch eine List überlistete und eigenhändig enthauptete. Kaum eine biblische Gestalt fasziniert und irritiert das moralische Empfinden bis heute so sehr wie Judith, deren Geschichte kein sanftes Frömmigkeitsideal, sondern ein hochdramatischer Kriminalfall um Widerstand, Glaube und die Grenzen der Ethik darstellt. In diesem Vortrag werfen wir einen philosophisch-theologischen Blick auf diese ambivalente Frauenfigur und betrachten, wie Meisterwerke der Kunstgeschichte von Artemisia Gentileschi über Caravaggio bis in die Moderne ihre Tat mal als Akt gerechter Befreiung durch Tyrannenmord, mal als verstörenden Gewaltakt inszeniert haben. Wir untersuchen, ob ein gutes Ziel jedes Mittel heiligen darf, wie politischer Widerstand im Namen des Glaubens zu bewerten ist und warum uns diese biblische Erzählung bis heute vor radikale Fragen über Recht, Unrecht und Zivilcourage stellt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13226B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Simone de Beauvoir: Freiheit, Verantwortung und die Zukunft des Selbst
Di. 10.11.2026 18:00
Würzburg

Planen wir unsere Zukunft noch selbst oder werden wir längst gelebt? Wir wachsen auf in einem Geflecht aus Erwartungen, Karrierepfaden und traditionellen Rollenbildern, die uns scheinbar vorschreiben, wer wir zu sein haben. Genau hier setzt die radikale Philosophie von Simone de Beauvoir (1908–1986) an. Gemeinsam mit Jean-Paul Sartre drehte sie das Denken um: Es gibt kein vorgezeichnetes Schicksal und keine biologischen Ausreden. Wir sind nichts anderes als die Summe unserer eigenen Entscheidungen. Diese absolute Freiheit, die Beauvoir Zeit ihres Lebens kompromisslos vorlebte, ist jedoch kein Freifahrtschein für Egoismus, sondern eine Aufforderung zu tiefster Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Dieser Vortrag befreit den Existenzialismus vom verstaubten Image der Pariser Nachkriegs-Cafés und nutzt ihn als Kompass für das 21. Jahrhundert. Wir spüren Beauvoirs wegweisenden Gedanken zur Selbstbestimmung nach und fragen uns: Wie können wir im Hier und Jetzt mutig eigene Wege gehen, gesellschaftliche Schablonen hinter uns lassen und unsere persönliche Zukunft authentisch gestalten? Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13028B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Jungsein in Demokratie & Diktatur  Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Di. 10.11.2026 18:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch

Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Lisa Trebs Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein. Tim Eisenlohr Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Ihm ist es wichtig, gebrochene Biografien zu akzeptieren und das Gespräch zu suchen. Er ist sehr podiumserfahren. Moderation: Miriam Menzel Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free". Den Link erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail.

Kursnummer 13324A-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
Geschichte und Funktion der UNO
Di. 10.11.2026 18:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Der nach dem Ersten Weltkrieg gegründete Völkerbund verlor in den 1930er Jahren immer mehr an politischem Einfluss und konnte die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs nicht verhindern. Noch während des Krieges wurden die diplomatischen Grundlagen für die im Sommer 1945 erfolgte Neugründung einer Nachfolgeorganisation gelegt, um den Weltfrieden und die Geltung des Völkerrechts zu sichern, die Menschenrechte zu schützen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Entstanden ist dazu ein äußerst komplexes System von Institutionen und Organisationen. Der UNO gehören heute 193 Staaten an. Die Veranstaltung skizziert den grundlegenden Aufbau der UNO-Organisation sowie ihr Wirken. Ebenso werden Kritik und Reformbedarf der Organisation thematisiert. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13519B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Dem guten Willen folgen keine Taten: Die Geschichte der neuzeitlichen Friedensschlüsse im Nahen Osten
Di. 10.11.2026 18:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Die Geschichte der neuzeitlichen Friedensschlüsse im Nahen Osten

Bereits vor der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 existierten Absichtserklärungen und Vereinbarungen über die Stellung der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Mit der Ausrufung des Staates begann der erste Nahostkrieg, dem weitere Konflikte in den Jahren 1967 und 1973 folgten. Von den arabischen Staaten, die sich an diesen Kriegen gegen Israel beteiligten, schlossen später lediglich Ägypten und Jordanien Friedensverträge mit dem jüdischen Staat. Die übrigen Länder beendeten die militärischen Auseinandersetzungen jeweils nur durch Waffenstillstandsabkommen. Zudem besteht der anhaltende Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Alle bisherigen Versuche, auch ihnen einen eigenen Staat zu ermöglichen, scheiterten bislang an den unvereinbaren Gebietsansprüchen der beteiligten Parteien. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Friedensinitiativen im Nahen Osten. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13502B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 10,00
Eine feste Burg war einst die Festung: die Festung Marienberg
Mi. 11.11.2026 19:00
Würzburg

Sie thront majestätisch über der Stadt und blickt auf über ein halbes Jahrtausend Geschichte zurück: Die Festung Marienberg, das einstige herrschaftliche Herz des Hochstifts Würzburg. Doch wie wurde aus der einstigen keltischen Befestigung eigentlich ein prunkvolles Bischofsschloss und später eine bayerische Kaserne? An zwei spannenden Abenden nehmen wir Sie mit auf eine kunstgeschichtliche Zeitreise. Wir beleuchten den dramatischen Wandel dieses Würzburger Wahrzeichens – vom wehrhaften Kastell über die repräsentative Residenz eines Landesherrn bis hin zur heutigen Transformation in das moderne „Museum für Franken“. Entdecken Sie die Architektur, die Kunst und die Geheimnisse eines einmaligen Monuments neu!

Kursnummer 13220B-sg
Kursdetails ansehen
Gebühr: 19,00
Bauwerke, die Geschichten erzählen Teil 1: Ruhmeshalle und Bavaria
Mo. 16.11.2026 18:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 1: Ruhmeshalle und Bavaria

Bauwerke, die Geschichten erzählen. Entdecken Sie in zwei Online-Vorträgen spannende Sehenswürdigkeiten in München und Umgebung. Abseits von Straßenlärm oder Touristenströmen betrachtet Paul Gaedtke die Bauwerke im Detail und ordnet sie in den geschichtlichen Kontext ein. Die Vorträge sind unabhängig voneinander buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13516B-sgon
Kursdetails ansehen
Gebühr: 9,00
China hautnah – Kultur, Menschen, Regionen und kulinarische Vielfalt
Mo. 16.11.2026 19:00
Würzburg

Das Reich der Mitte! Ein Land, in dem Moderne auf Tradition trifft, wie an keinem anderen Ort der Erde; wo die kulinarische Vielfalt nicht abwechslungsreicher und die Sprachen nicht unterschiedlicher sein könnten. Tauchen Sie ein in eine Jahrtausende alte Kultur, die zum zweiten Mal in ihrer Geschichte als eines der fortschrittlichsten Länder der Welt zählt. In meinem Vortrag nehme ich Sie mit in die Geschichte Chinas und dessen Entstehung, wie wir es heute kennen. Lernen Sie eine Seite des Landes kennen, welche Sie zuvor noch nicht erlebt haben. Auf Basis persönlicher Reisen und Erlebnisse vor Ort während meines 3,5-jährigen Aufenthaltes in China, werde ich Sie durch die verschiedensten Ecken des Landes führen. Von ethnischen Gruppen, Reisterrassen, dem kalten Norden und dem warmen Süden über Sprachen und Schriftzeichen bis hin zur Großen Mauer. Mein Name ist Florian Mehling, 36 Jahre alt. Meine Tätigkeit als Maschinenbauingenieur im Versuch von elektrischen Maschinen hat mich über einen längeren Zeitraum beruflich nach China geführt. Dort habe ich mich in Land, Kultur und Sprache verliebt. In dem Ausmaß, dass ich zwei Jahre nach meiner Rückkehr nach Deutschland meinen Job aufgab, mich als Reiseveranstalter für China Rundreisen in Kleingruppen selbstständig gemacht habe und seit Oktober 2025 Sinologie (Modern China) an der Universität in Würzburg studiere.

Kursnummer 14067B
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Nikola Tesla: Der Mann, der die Zukunft erfand
Di. 17.11.2026 18:00
Güntersleben

Nikola Tesla (1856–1943) gehört zu den faszinierendsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte. Sein Name ist weltbekannt, doch sein Leben bleibt von Geheimnissen umrankt. Tesla war ein Visionär, dessen Erfindungen die moderne Welt geprägt haben – von der Elektrizität über Funktechnik bis hin zu Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Dieser Vortrag lädt dazu ein, Tesla neu zu entdecken: den Forscher, der sich kompromisslos seinen eigenen Ideen verschrieb, und den Menschen, der zwischen Freiheit und Selbstverpflichtung lebte. Wir beleuchten seine bahnbrechenden Experimente, seine leidenschaftliche Hingabe an die Wissenschaft und die Frage, ob sein unbeirrbarer Weg ihn letztlich befreite oder fesselte. Ein Abend voller Staunen über einen Mann, dessen Leben und Denken bis heute inspirieren – und der uns zeigt, wie eng Freiheit und Leidenschaft miteinander verbunden sein können. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13033B-sgGÜ
Kursdetails ansehen
Gebühr: 12,00
Loading...
27.07.26 19:03:55