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studium generale

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Philosophische Lesung im Advent - ein Überraschungspräsent
Di. 08.12.2026 18:00
Würzburg

Im Mittelpunkt dieser philosophischen Lesung wird eine - aus Gründen der Überraschung nicht genannte - Person aus der deutschen oder europäischen Geistesgeschichte stehen, deren Leben und Wirken vorgestellt werden. Die ausgewählten, gut verständlichen Texte stammen entweder aus der Feder dieser Person selbst oder von Zeitgenossen und anderen Autoren, die sich über diese treffend äußern. Eine besinnliche Lektüre zur Einstimmung auf die Adventszeit! Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13035A-sg
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Gebühr: 12,00
Der „Brexit“ - Ursachen und Folgen
Do. 10.12.2026 18:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Im Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der britischen Bevölkerung bei einer Volksabstimmung für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Veranstaltung fragt nach den Ursachen der Brexit-Entscheidung und skizziert den Brexit-Wahlkampf vor der Volksabstimmung. Nach langwierigen Verhandlungen erfolgte der EU-Austritt des Landes 2020. Welche Schwierigkeiten bringt die Entwicklung für Großbritannien und für die EU mit sich? Und wie steht es heute um die Beziehungen zwischen der EU27 und Großbritannien? Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13521B-sgon
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Gebühr: 10,00
Rubens oder Rembrandt? Werke der Holländischen und Flämischen Malerei des Barock in der Alten Pinakothek vhs.wissen live Livestream
Do. 10.12.2026 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

1581 schlug die Geburtsstunde der Republik der Vereinigten Niederlande, als sich die sieben nördlichen niederländischen Provinzen von der spanischen Herrschaft lossagten. Damit begann eine tiefgreifende künstlerische Neuentwicklung, die zur Ausbildung eines eigenen Malstils führte, der heute im deutschen Sprachraum als „holländisch“ bezeichnet wird. Dabei blieben die Themen der niederländischen Malerei bestehen. Landschaftsbilder, Seestücke und Genrebilder erhielten jedoch regionaltypische Züge; viele Sujets spiegelten den bürgerlich geprägten Alltag. So rückten Dünenlandschaften, holländische Küsten und häusliche Interieurs ins Zentrum und prägten damit ein Angebot zur Identifikation, in dem das Streben nach politischer Unabhängigkeit Ausdruck fand. Für die flämische Malerei blieben die traditionellen Auftraggeber – Adel und Kirche – weiterhin bestimmend. Das belegt beispielhaft das Werk von Peter Paul Rubens, der aber auch in den nördlichen Niederlanden viele Bewunderer fand – darunter Rembrandt, der in seinen Werken den künstlerischen Wettstreit suchte und in der Auseinandersetzung eigene Impulse setzte. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13940B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Pulverfass Balkan - Albanien wird zum Staat
Sa. 12.12.2026 18:30
Würzburg

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts neigte sich die Herrschaft des osmanischen Reiches in Europa dem Ende entgegen. Dem "kranken Mann am Bosporus" entglitt in den Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges endgültig die Kontrolle über die nominell noch beherrschte Teile des Balkan. Der Kurs nimmt vor allem die Entwicklung Albaniens in den Blick, die in der Unabhängigkeitserklärung 1912 einen Höhepunkt fand. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.

Kursnummer 13020B-sg
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Gebühr: 22,00
Die Weihnachtsgeschichte philosophisch neu denken Reihe Theologie und Philosophie
Mo. 14.12.2026 10:00
Würzburg
Reihe Theologie und Philosophie

Es ist die wohl bekannteste Erzählung der Welt, ein Fixpunkt unserer Kulturgeschichte voller Hirtenromantik, vertrauter Lieder und glanzvoller Krippenspiele, und doch verbirgt sich hinter der idyllischen Fassade ein radikaler philosophischer Sprengstoff, der das Denken der Antike völlig auf den Kopf stellte. Die Geburtsgeschichte Christi ist bei genauem Hinsehen kein harmloses Wintermärchen, sondern ein intellektuelles Paradoxon, das die Unendlichkeit des göttlichen Seins mit der extremen Verletzlichkeit eines neugeborenen Menschenkindes in einem staubigen Stall zusammenzwingt. In diesem Vortrag wagen wir das Experiment, den vertrauten Festtagsglauben beiseitezuschieben, um die tiefe philosophische Dimension dieses Ereignisses freizulegen. Wir untersuchen aus theologischer Sicht, wie diese Erzählung den antiken Gottesbegriff revolutionierte, fragen uns, was die Ankunft des Absoluten im absolut Unscheinbaren für unser eigenes Menschenbild bedeutet, und entdecken, warum dieses vermeintlich verstaubte Ereignis eine bis heute aktuelle Einladung ist, über Hoffnung, Ohnmacht und die Würde des Kleinen nachzudenken. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise abseits der ausgetretenen Pfade des Adventskonsums und erleben Sie eine Geschichte, die Sie eigentlich zu kennen glaubten, in völlig neuem Licht. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13230B-sg
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Gebühr: 12,00
Die Bischofskirche von Ostia vhs.wissen live Livestream
So. 10.01.2027 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Die Bischofskirche von Ostia, der Hafenstadt Roms, wurde von Konstantin dem Großen kurz nach der Legalisierung des Christentums gestiftet. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen überhaupt. Im Gegensatz zu den meisten anderen konstantinischen Kirchenstiftungen ist diese Bischofskirche nie nachträglich überbaut worden, so dass hier - einmalig für den Beginn der christlichen Sakralarchitektur - Aussehen und Gestaltung einer Kirche aus der Zeit zwischen 320 und 330 freigelegt werden können. Seit 2023 wird die Anlage von den Universitäten Bonn und Köln gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut in Rom und in Kooperation mit der römischen Universität La Sapienza ausgegraben. Im Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt. Sabine Feist lehrt Christliche Archäologie an der Universität Bonn. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13942B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Utopien im philosophischen Denken: Blaupausen für das Unmögliche
Di. 12.01.2027 18:00
Würzburg

Woher nehmen wir den Mut, eine bessere Welt zu denken, wenn die Gegenwart uns den Atem raubt? Die Philosophie wartet nicht darauf, dass Zukunft einfach passiert – sie entwirft sie. Seit Thomas Morus vor über 500 Jahren mit seinem visionären Roman das Wort „Utopie“ erfand, nutzen Denkerinnen und Denker das Prinzip des Nicht-Ortes als schärfste Waffe gegen die Alternativlosigkeit. Eine Utopie ist kein naiver Wunschzettel, sondern ein radikales Gedankenexperiment: Sie hebelt die bestehenden Regeln aus, um zu zeigen, wie Gesellschaft, Eigentum und Zusammenleben völlig neu organisiert werden könnten. Von Platos idealem Staat über die technikoptimistischen Träume der Renaissance bis hin zu modernen Öko-Utopien gilt: Wer das Unmögliche nicht denkt, wird das Mögliche niemals verändern. Utopisches Denken ist der Treibstoff für jeden gesellschaftlichen Aufbruch. Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die kühnsten Wunsch- und Gegenbilder der Philosophiegeschichte. Wir befreien die Utopie von ihrem Ruf als unrealistische Spinnerei und fragen ganz praktisch, wie uns diese philosophischen Blaupausen heute helfen können. Ein inspirierender Abend, der den Horizont verschiebt und zeigt, dass die wichtigste Zukunftsfähigkeit unserer Zeit die eigene Vorstellungskraft ist. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13036B-sg
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Gebühr: 12,00
Freiheit als Kampfbegriff – Die Weltsicht von Donald Trump
Di. 12.01.2027 19:00
Güntersleben

„Freiheit“ ist ein zentraler Begriff in der politischen Rhetorik – doch seine Bedeutung ist keineswegs eindeutig. Donald Trump nutzt ihn als Schlagwort, um gesellschaftliche Konflikte zu rahmen, Anhänger zu mobilisieren und politische Gegner zu delegitimieren. Der Vortrag beleuchtet, wie Trump den Freiheitsbegriff in seinen Reden und politischen Strategien einsetzt, welche historischen und kulturellen Bezüge er dabei aufgreift und wie sich daraus eine spezifische Weltsicht ableiten lässt. Dabei geht es nicht nur um die Analyse seiner Sprache und Symbolik, sondern auch um die Frage, welche Wirkung diese Deutung von Freiheit auf die politische Kultur der USA und darüber hinaus hat. Da die Entwicklungen bis Anfang 2027 noch nicht absehbar sind, bleibt der Vortrag bewusst offen für aktuelle Ereignisse und neue Dynamiken. Matthias Hofmann ist Historiker und Orientalist und war lange Jahre Analyst der Bundeswehr für den Orient.

Kursnummer 13065A-sgGÜ
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Gebühr: 13,00
Geschichte des Antisemitismus Teil 1: Das Bild der Juden in der Antike – Entstehung der Diaspora
Di. 12.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 1: Das Bild der Juden in der Antike – Entstehung der Diaspora

Die Vorträge spannen einen historischen Bogen von der Antike bis hin zu modernen Formen des Antisemitismus seit dem 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen Deutungsmuster, politische Debatten und ihre langfristigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Der Vortrag thematisiert das jüdische Leben im Alten Orient, im hellenistischen Kulturraum und im Römischen Reich. Wie kam es zu stereotypen Bilder über „die“ Juden, ihre Kultur und monotheistische Religion? Warum blieben diese so wirkmächtig? Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13580A-sgon
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Gebühr: 9,00
Schönheit der Astrophysik vhs.wissen live Livestream
Mi. 13.01.2027 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Die Astronomie gehört zu den schönsten Wissenschaften überhaupt, weil wir mit ihr faszinierende und atemberaubend ästhetische Aufnahmen gewinnen. Einen großen Anteil daran haben Weltraumteleskope wie Hubble oder neuerdings James Webb. Doch auch andere Instrumente und Methoden der Astrophysik liefern Bilder, die einen große Reiz ausüben. Dr. Andreas Müller entführt sein Publikum in die Magie der astronomischen Aufnahmen und tritt den Beweis an: Die Schönheit der Bilder wird noch tiefer empfunden, wenn man sie mit etwas mehr wissenschaftlichem Hintergrundwissen betrachtet. Andreas Müller ist Astrophysiker und Chefredakteur von „Sterne und Weltraum“. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13944B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Pulverfass Balkan - der Weg in den Krieg
Do. 14.01.2027 18:30
Würzburg

Die zerfallende Herrschaft des osmanischen Reiches führt in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg zu zwei Kriegen auf dem Balkan. Ursachen, Verlauf und Folgen dieser beiden Balkankriege, die in mancherlei Hinsicht Konflikte des Ersten Weltkriegs vorwegnehmen, stehen im Mittelpunkt des Kurses. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.

Kursnummer 13021B-sg
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Gebühr: 22,00
Tiepolos Geheimnisse
Do. 14.01.2027 19:00
Würzburg

Erleben Sie an zwei Abenden die faszinierende Kunst des größten Freskenmalers des 18. Jahrhunderts: Giovanni Battista Tiepolo. Der Venezianer war ein absoluter Meister des Lichts und der Farbe. An den Decken von Kirchen und Palästen erschuf er atemberaubende, virtuelle Scheinwelten voll himmlischer Leichtigkeit. Sein absolutes Meisterwerk hinterließ er direkt vor unserer Haustür – in der Würzburger Residenz. Mit souveräner, fast schwebend leichter Hand malte er ein grandioses Abbild seiner Epoche, setzte aber auch Würzburg und dem Hof ein unsterbliches Denkmal. Doch Vorsicht: Hinter der strahlenden Kulisse und der feinen Ironie bergen seine Szenen so manche versteckte Botschaft und pikante Anspielung. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise!

Kursnummer 83020A-sg
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Gebühr: 19,00
Vortragsreihe: Zur Geschichte der Frauen in der Kunstwelt Berühmte Künstlerpaare
Mo. 18.01.2027 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Berühmte Künstlerpaare

Gabriele Münter und Wassily Kandinsky waren als Paar berühmt, aber was ist denn mit Amadeo Modigliani und Jeanne Hébuterne? Es gibt noch viel zu berichten von Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Neid. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.

Kursnummer 83122A-sgon
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Gebühr: 10,00
Armen Avanessian: Wenn die Zukunft die Gegenwart überholt
Di. 19.01.2027 18:00
Würzburg

Was, wenn die Zeit gar nicht mehr von der Vergangenheit in Richtung Zukunft fließt – sondern genau umgekehrt? Der Philosoph Armen Avanessian wirbelt die traditionelle Denkwelt gehörig auf. Er argumentiert, dass wir längst in einer „Präsens-Zeit“ leben, in der Algorithmen, Finanzmärkte und Klimamodelle unsere Gegenwart von der Zukunft aus steuern, noch bevor wir überhaupt gehandelt haben. Doch so radikal dieser Ansatz klingt: Er wurzelt tief in der Tradition von Immanuel Kant. Avanessian nimmt Kants Frage danach, was wir überhaupt wissen und wie wir die Welt erkennen können, und katapultiert sie direkt ins 21. Jahrhundert. Es geht nicht mehr nur darum, wie unser Geist die Realität formt, sondern wie technologische Zukunftsszenarien unsere heutige Freiheit bedingen. Dieser Vortrag bricht mit alten Gewissheiten und wagt ein philosophisches Update für das Hier und Jetzt. Wir spüren Avanessians faszinierenden Theorien nach und fragen uns, wie wir im philosophischen Erbe Kants Werkzeuge finden, um in einer scheinbar ferngesteuerten Welt handlungsfähig zu bleiben. Ein Abend für alle, die Lust auf visionäres Querdenken haben und die Gegenwart einmal aus der Perspektive von morgen betrachten wollen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13037B-sg
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Gebühr: 12,00
Von Doktor Google zu Doktor ChatGPT Ethik der Künstlichen Intelligenz in der Medizin
Di. 19.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Ethik der Künstlichen Intelligenz in der Medizin

Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Alltag genauso wenig wegzudenken wie in speziellen Bereichen, etwa der Medizin. Hier übernehmen Algorithmen wichtige Aufgaben, von der Diagnostik bis hin zur Therapieempfehlung. Anhang einiger ausgewählter Beispiele zeigt dieser Vortrag, welche Einsatzszenarien denkbar und auch schon realisiert sind. Daran anschließend diskutiert er einige der zentralen ethischen Herausforderungen, die mit der Algorithmen-unterstützten Medizin verbunden sind. Besondere Beachtung findet dabei die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die Ärztin/Arzt-Patientin/Patient-Interaktion. Andreas Wolkenstein hat Philosophie, Theologie und Geschichte in Tübingen und Paris studiert. Aktuell arbeitet er als Medizinethiker an der LMU München. In seiner Forschung untersucht er die ethischen Implikationen von KI in der Medizin. Zudem betreibt er den Podcast “Dissenspflege” (mit Sebastian Schleidgen), in dem er philosophische Themen aus dem Alltag diskutiert und für Nicht-Philosophinnen und -Philosophen verständlich macht. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13535A-sgon
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Gebühr: 10,00
Geschichte des Antisemitismus Teil 2: Judenfeindlichkeit in Mittelalter und Neuzeit – zwischen religiöser Ausgrenzung und sozialer ...
Di. 19.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 2: Judenfeindlichkeit in Mittelalter und Neuzeit – zwischen religiöser Ausgrenzung und sozialer ...

Die Vorträge spannen einen historischen Bogen von der Antike bis hin zu modernen Formen des Antisemitismus seit dem 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen Deutungsmuster, politische Debatten und ihre langfristigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Analysiert wird Judenfeindlichkeit im christlich geprägten Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Der Vortrag macht sichtbar, wie religiöse Deutungen, Machtinteressen und Ängste zusammenwirkten und dauerhafte Strukturen der Diskriminierung hervorbrachten. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13582A-sgon
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Gebühr: 9,00
Die Frage von Krieg und Frieden im Völkerrecht vhs.wissen live Livestream
Mi. 20.01.2027 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
vhs.wissen live Livestream

Im ersten Teil wird die Grundnorm der seit 1945 geltenden Völkerrechtsordnung, das Verbot der Anwendung militärischer Gewalt in den internationalen Beziehungen, vor ihrem historischen Hintergrund und in ihrem heute maßgeblichen systematischen Zusammenhang entfaltet. Im zweiten Teil werden die aktuellen politischen Herausforderungen des Völkerrechts der Friedenssicherung und dessen denkbare Zukunftsperspektiven in den Blick genommen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Claus Kreß ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität zu Köln. 2019 wurde er zum Richter ad hoc am Internationalen Gerichtshof in Den Haag ernannt. Seit 2021 ist er Sonderberater des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs zum Verbrechen der Aggression. Er ist Mitglied der Leopoldina und Life Member des Clare Hall College der Universität Cambridge. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.

Kursnummer 13946B-sgon
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Gebühr: kostenlos
Würzburg im Umbruch – der neue Stadtteil Hubland
Fr. 22.01.2027 15:00
Treffpunkt:, siehe Kursbeschreibung

Seit jeher passierte man auf dem Weg von Nürnberg kommend jene Gegend, die heute als neuer Stadtteil Hubland bezeichnet wird. Mit Blick auf die Silhouette der Stadt und die Festung Marienberg sieht man die Stadt friedlich im Maintal liegen. Umbrüche erlebte dieses Areal mehr als genug. Einst Kartoffelacker, später Flugplatz und zuletzt amerikanische Kaserne, avanciert das Hubland im letzten Jahrzehnt zum neuesten Stadtteil Würzburgs, dessen Neugestaltung mit der Landesgartenschau 2018 eingeleitet wurde. Kommen Sie mit auf einen Spaziergang entlang der früheren Landebahn. Treffpunkt: Eingangstor zu den ehem. Leighton Barracks, Rottendorfer Straße Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.

Kursnummer 11007A
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Gebühr: 10,00
Leonardo da Vinci: Der Mann, der die Zukunft vorausdachte
Di. 26.01.2027 18:00
Würzburg

Was passiert, wenn das Auge eines Malers auf den Verstand eines Ingenieurs trifft? Es entsteht eine Zeitenwende. Leonardo da Vinci (1452–1519) war seiner Epoche nicht nur Meilen voraus – er hat die Blaupausen für unsere moderne Welt gezeichnet. Lange bevor die Technologie bereit dafür war, entwarf er Flugmaschinen, Taucheranzüge und utopische Brückenkonstruktionen. Für Leonardo gab es keine Trennmauer zwischen der Schönheit der Kunst und der Präzision der Technik; das eine bedingte das andere. Seine Anatomiestudien machten seine Gemälde lebendig, seine Naturbeobachtungen revolutionierten die Mechanik. Er lehrte uns, dass wahre Innovation dort entsteht, wo wir die Grenzen unseres eigenen Fachbereichs mutig überschreiten und die Welt mit einer radikalen, kindlichen Neugier neu betrachten Dieser Vortrag holt das größte Genie der Renaissance direkt in unsere digitale Gegenwart. Wir entschlüsseln Leonardos faszinierende Skizzenbücher und fragen uns, was wir heute im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Hightech von seiner Arbeitsweise lernen können. Ein inspirierender Abend über die Kraft der Kreativität, der zeigt, dass die Gestaltung der Zukunft vor allem eines braucht: den Mut, völlig quer zu denken. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13038B-sg
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Gebühr: 12,00
„Ich geh’ zum Bund!“ – Wenn Kinder und Enkel Soldaten werden wollen
Di. 26.01.2027 18:30
Güntersleben

Trotz oder wegen der medialen Berichterstattung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland und der weltpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre ziehen manche jungen Menschen eine Karriere bei der Bundeswehr in Betracht. Ein Vortrags- und Informationsabend soll objektiv auf den besonderen Arbeitgeber Bundeswehr blicken. Der Referent Klaus Roth wird Chancen und Risiken einer Verpflichtung erörtern sowie soziale Angebote, Fürsorgepflichten des Arbeitgebers oder Verfassungstreue der Mitarbeitenden der Bundeswehr darlegen. Klaus Roth hat eine fundierte sicherheitspolitische Ausbildung durch interne Lehrgänge und externe Schulungen des Deutschen Bundeswehrverbandes. Er ist Dozent für Demokratiekunde an den Volkshochschulen Magdeburg, Bad Kissingen, Bamberg, Hassberge und Schweinfurt. Von 2012-2017 war er Messestandleiter des zentralen Messe- und Eventmanagement der Bundeswehr. 2017-2019 war er Leiter der Karriereberatung der Bundeswehr in Köln, danach (bis) 2021 Leiter Zentralbereich im Karrierecenter der Bundeswehr Nürnberg, Zuständigkeit Nordbayern. Heute ist er Regierungsoberamtsrat in Magdeburg und kümmert sich um die Eingliederung von Zeitsoldaten (zum Ende Ihrer Verpflichtungszeit) ins zivile Erwerbsleben im Bundesland Sachsen-Anhalt.

Kursnummer 13094A-sgGÜ
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Gebühr: 12,00
Geschichte des Antisemitismus Teil 3: Judenfeindlichkeit seit dem 19. Jahrhundert – Emanzipationsdiskussion und Rassismus
Di. 26.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Teil 3: Judenfeindlichkeit seit dem 19. Jahrhundert – Emanzipationsdiskussion und Rassismus

Die Vorträge spannen einen historischen Bogen von der Antike bis hin zu modernen Formen des Antisemitismus seit dem 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen Deutungsmuster, politische Debatten und ihre langfristigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Der Vortrag behandelt den Übergang zum modernen Antisemitismus. Judenfeindlichkeit eskalierte im Nationalsozialismus im Holocaust, bei dem 6 Mio. Menschen ermordet wurden. Ebenso thematisiert der Vortrag antisemitische Kontinuitäten nach 1945 sowie gegenwärtige Erscheinungsformen der Judenfeindlichkeit. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13584A-sgon
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Gebühr: 9,00
Vom Salzhandel zur Residenzstadt
Mi. 27.01.2027 19:00
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht

Der Online-Vortrag beleuchtet Münchens Entwicklung von der römischen Siedlung forum apud munichen an der Salzstraße über mittelalterliche Handelswege und Stadtmauern bis zu den Erweiterungen des 19. Jahrhunderts. Er erklärt das Wachstum der Stadt und dient als Einstieg für Führungen entlang der Münchner Prachtstraßen. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.

Kursnummer 13554B-sgon
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Gebühr: 9,00
Wenn Maschinen die Arbeit übernehmen: KI und die Zukunft der sozialen Sicherung
Do. 28.01.2027 19:00
Würzburg

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz verändert nicht nur, welche Jobs existieren, sondern auch, wie diese Jobs ausgeführt werden. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Viele Berufe werden automatisiert, neue Berufsfelder entstehen, und die Nachfrage nach bestimmten Fähigkeiten wird sich drastisch ändern. Diese Veränderungen werfen jedoch auch wichtige Fragen zu unseren sozialen Sicherungssystemen auf: Wie reagieren diese auf die wachsende Unsicherheit im Arbeitsmarkt? Wie können Systeme der sozialen Absicherung auch in einer Welt, in der Arbeit zunehmend von Maschinen übernommen wird, weiterhin ihre Schutzfunktion erfüllen und wie sich finanzieren? In diesem Vortrag betrachten wir, ob und wie die Verbindung von KI, Arbeitsmarkt und sozialer Sicherheit die gesellschaftliche Stabilität beeinflussen und welche Anpassungen notwendig sein könnten, um zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Kursnummer 13056A-sg
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Gebühr: 13,00
Japanische Kampfkunst - Einführung in japanisches Bojutsu / Langstock
Sa. 30.01.2027 10:00
Würzburg

Der japanische Langstock (Bo, 182 cm) gehörte zu den Waffen, an denen die Samurai geschult wurden. Für uns heute ist er ein vortreffliches Übungsmittel zur Körper-, Bewegungs- und Koordinationsschulung. Bei der Handhabung des Langstocks erschließt sich unmittelbar die Bedeutung von Atmung, Bewegungszentrum, Kraftübertragung, Dynamik und Haltung. Inkl. 2 Euro Leihgebühr für die Schwerter/Langstöcke. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung und Hallenschuhe.

Kursnummer 56240A
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Gebühr: 25,00
Antikes Ägypten: Das Volk Israel in Ägypten
Sa. 30.01.2027 14:00
Güntersleben

Die Geschichte der Israeliten im antiken Ägypten beschäftigt von jeher jüdische und christliche Religionswissenschaftler, Historiker und nicht zuletzt auch die Ägyptologie. Dies gilt in besonderem Maße für den Auszug der Israeliten aus Ägypten, den sog. Exodus. Nach den Quellen führte Moses sein Volk aus der Sklaverei des ägyptischen Pharaos durch die Wüste in die Freiheit. Hauptsächliche Quelle für den Aufenthalt der Israeliten in Ägypten und den Exodus aus Ägypten ist eine jüdisch-christliche Quelle: Das Buch Exodus (Bibel AT, Kapitel 1-15 bzw. Zweites Buch der Tora)! In den ägyptischen Quellen gibt es dagegen kaum Zeugnisse für die im Buch Exodus geschilderten Ereignisse. Sicher belegt ist v.a. der Aufenthalt semitischer Nomaden („Apiru“) in Ägypten, die vermutlich Zwangsarbeit bei den Bauprojekten der Pharaonen des Neuen Reiches (um 1500-1100 v. Chr.) leisteten. Keinerlei Zeugnis findet sich hingegen für den Auszug einer großen Gruppe von israelitischen Sklaven aus Ägypten, was aber auch nicht zu erwarten ist, denn „Pharao siegt immer“. Und die im Buch Exodus geschilderte gelungene Flucht so vieler Sklaven vor dem Pharao wäre alles andere als ein Sieg gewesen und somit auch nirgendwo für die Nachwelt aufgeschrieben worden. Die Historizität der biblischen Exodus-Erzählungen ist schon aufgrund dieser Quellenlage umstritten. Häufig werden die Schilderungen (Zehn Plagen, Teilung des Roten Meeres) als Legenden abgetan, die v.a. als Gründungsmythos für das Volk Israel dienten. Handelt es sich also - um reine Fantasie oder - werden tatsächliche historische Ereignisse geschildert oder - wurden historische Personen und Ereignisse mit Fantasie erweitert? Mit diesen Fragen wollen wir uns im Rahmen der Veranstaltung beschäftigen – wobei die ägyptologische Sicht naturgemäß den Schwerpunkt bilden wird. Die Veranstaltung unterteilt sich in zwei Bereiche – Aufenthalt Israels im antiken Ägypten und den Exodus. Teil 1: Israel in Ägypten Es gibt zahlreiche Belege zur Existenz semitischer Bewohner im antiken Ägypten, v.a. zur Zeit des Neuen Reiches. Wir werden versuchen, uns ein Bild von der Lage dieser vermutlichen Zwangsarbeiter zu machen, insb. hinsichtlich der Fragen, wie lange sie tatsächlich in Ägypten waren und ob es sich wirklich um „grausam unterdrückte Sklaven“ (so Schilderung im Buch Exodus) handelte.. Teil 2: Der Auszug der Israeliten aus Ägypten Anhand des Buches Exodus werden wir die einzelnen Phasen und Stationen des Auszuges nachvollziehen und diese dann einem „Realitäts-Check“ unterziehen anhand altägyptischer wie auch christlich-jüdischer Quellen. Dies alles v.a. im Hinblick auf die Frage der Person des Moses und seines pharaonischen Gegenspielers (Echnaton?, Ramses II.?, Merenptah?...). Zur Klärung der Fragen werden sowohl Texte als auch archäologische Befunde herangezogen werden. Dr. Katja Demuß studierte Ägyptologie, Koptologie und Alte Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen. In ihrer Funktion als Assistentin am Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Göttingen war sie an der Herausgabe der ägyptologischen Zeitschrift Lingua Aegyptia beteiligt. Seit 2000 gibt sie Seminare an verschiedenen Volkshochschulen.

Kursnummer 13086B-sgGÜ
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Gebühr: 25,00
Hannah Arendt und das Versprechen der Freiheit
Di. 02.02.2027 18:00
Güntersleben

2026 wäre Hannah Arendt 120 Jahre alt geworden. Mit ihr rückt eine Denkerin ins Zentrum, die wie kaum jemand sonst mit dem Begriff der Freiheit verbunden ist. Ihre Philosophie zeigt, dass Freiheit nicht nur ein politisches Ideal, sondern eine lebendige Praxis ist – ein Handeln im öffentlichen Raum, das Verantwortung und Mut verlangt. Arendt war eine faszinierende Frau mit Gedanken, die uns bis heute herausfordern: Sie erinnert daran, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist, sondern immer wieder neu errungen und verteidigt werden muss. Der Vortrag lädt dazu ein, ihre Ideen neu zu entdecken und zu fragen, wie Arendts Verständnis von Freiheit uns helfen kann, die Gegenwart kritisch zu gestalten. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zur Zeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.

Kursnummer 13040B-sgGÜ
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Gebühr: 12,00
Bewegungskunst Kinomichi - Harmonie in Bewegung
Sa. 06.02.2027 11:00
Würzburg

Entdecken Sie die faszinierende Bewegungskunst des Kinomichi! Diese moderne japanische Kampfkunst verbindet Elemente aus traditionellem Budo und modifizierten Aikido-Techniken mit westlichen Bewegungsprinzipien. Kinomichi ist eine Bewegungskunst, bei der die Gegner zu Partnern werden. Das Ziel sind harmonische, spiralförmige Bewegungsabläufe. Diese fließenden Bewegungen verbessern die Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung fördert. Kinomichi ist aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausfordernd. Es fördert sowohl die Balance zwischen Körper und Geist als auch die Achtsamkeit und Konzentration durch die bewussten Bewegungen und bietet einen Ausgleich zum Alltagsstress. Da die Bewegungen mit der japanischen Schwertkunst in Verbindung stehen, werden diese mit einem Holzschwert (Bokken) veranschaulicht und geübt. Probieren Sie Kinomichi aus und erleben Sie die ganzheitlichen Vorteile dieser einzigartigen Bewegungskunst. Kinomichi ist für alle geeignet. Bitte mitbringen: leichte Kleidung, Socken, Spaß am Ausprobieren und Lust, die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Hinweis: Kurs inkl. 45. min. Pause

Kursnummer 56244A
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Gebühr: 35,00
Vortragsreihe: Zur Geschichte der Frauen in der Kunstwelt Kunstweltakteurinnen hinter der Leinwand
Mo. 22.02.2027 19:30
Online-Seminar, kein Präsenzunterricht
Kunstweltakteurinnen hinter der Leinwand

Catharina Treu war die erste Professorin für Zeichnen in Düsseldorf, im 18. Jahrhundert! Tina Blau war ebenfalls Malerin und Professorin, aber auch als Kunsthistorikerinnen gab es früh schon Frauen, manche von Ihnen schrieben Geschichte in ihrer Forschung. Als Galeristinnen prägten einige von ihnen auch das Bild der (männlichen) Moderne. Alle Vorträge der Reihe sind einzeln buchbar. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland, Straubing und SüdOst.

Kursnummer 83124A-sgon
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Gebühr: 10,00
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22.07.26 20:08:18