Kurse nach Themen
studium generale
Der militärische Einsatz von Drohnen gilt als ein wichtiges Merkmal einer von verschiedenen Seiten postulierten Revolution der Kriegsführung im 21. Jahrhundert. Tatsächlich ist die Idee des Einsatzes unbemannter Systeme gegen einen Gegner jedoch sehr alt. Der Kurs gibt einen Überblick über die Geschichte militärischer Drohnen von der Frühneuzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs; ein Schwerpunkt wird dabei auf dem späten 19. Jahrhundert und dem Ersten Weltkrieg liegen, in dem zum ersten Mal funkferngesteuerte Überwasserdrohnen zum Einsatz kamen. Der Referent Prof. Dr. Jorit Wintjes lehrt und forscht als akademischer Rat am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Würzburg.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren und Musikerinnen ubd Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler und Ingenieurinnen/Ingenieure haben Musikerinnen/Musikern und Komponistinnen/Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologinnen und Physiologen, Physikerinnen und Physikern und Klavierpädagoginnen und -pädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Der Klimawandel ist schon heute zu spüren und stellt uns vor große Aufgaben. Deshalb möchten wir allen Interessierten zeigen, was vor Ort bereits getan wird – bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Würzburger Innenstadt. In einem 90-minütigen Rundgang machen wir Halt an verschiedenen Stationen, die zeigen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort umgesetzt werden können und welche Besonderheiten das Würzburger Stadtklima aufweist. Lernen Sie dabei die verschiedenen städtischen "Klimazonen" (Klimatope) kennen sowie den Einfluss von Bebauung und Vegetation auf das Lokalklima in unserer Stadt. Erfahren Sie zudem, welche Anstrengungen unternommen werden, um vor Ort Klimaschutz voranzutreiben und das Stadtklima besser zu verstehen, um unsere Stadt "fit für den Klimawandel" zu machen.“ Treffpunkt ist im Rathausinnenhof am Haupteingang des Rathauses (Rückermainstraße). Ohne Gebühr, mit Anmeldung Der Rundgang findet in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Würzburg statt.
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Nadja Klier: Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Ingo Hasselbach: Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin. Den Link erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail.
779 erscheint ein alter Name des Ortes in einer Beschreibung. In dürren Worten wird dort eine thüringische Siedlung umschrieben. Warum gerade hier und weshalb war der Platz so wichtig, dass man ihn ausdrücklich erwähnte? In den folgenden Jahrhunderten wechselte Heidingsfeld immer wieder seinen Besitzer und lag dabei oft weit weg von der jeweiligen Obrigkeit. Ein Grund dafür weshalb sich hier Bevölkerungsgruppen und Personen niederließen, die zumindest nicht überall gut angesehen waren, so etwa die Beginen und eine geheimnisvolle Bruderschaft. Hier lebten Menschen, die anderswo kaum zusammenleben konnten. Noch heute hat Heidingsfeld einen ganz eigenen Charakter und seine merkwürdige Geschichte hat tiefe Spuren hinterlassen. Man sagt gar Heidingsfeld sei das eigentliche Würzburg. Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle Reuterstraße in Heidingsfeld Daniel Hahn, M. A., hat Fränkische und Bayerische Landesgeschichte an der Universität Erlangen studiert; Arbeitsschwerpunkt ist dabei das frühe Mittelalter. Er ist Stadtführer, organisiert Exkursionen und arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung.
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen? Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaele Wiegel. Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ. Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Nach bescheidenen Anfängen um die Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend entwickelte sich die französische Skulptur seit dem ausgehenden 11. Jahrhundert zu einer bedeutenden künstlerischen Gattung vor allem im Zusammenhang mit der Architektur. Trotz schwerer Verluste in der Französischen Revolution haben sich insbesondere in Burgund beeindruckende Werke aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erhalten, die das immense technische Können, aber auch die lebhafte Fantasie der unbekannten Bildhauer unter Beweis stellen. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Wenn man Neuland betritt, entdeckt man oft Überraschendes. So ist es auch in der Kunst. Je intensiver man sich mit Malerinnen und Bildhauerinnen befasst, umso mehr Malerinnen und Bildhauerinnen findet man – und oft sind sie sehr interessant. Es ist ein Fass ohne Boden und es zeigt: Frauen waren in der Kunst schon immer wesentlich aktiver als angenommen, verschwanden aber oft schnell in der Versenkung, sprich, wenn es gut ging, im Museumsdepot und nicht irgendwo im Unauffindbaren. Obwohl Frauen nach dem 1. Weltkrieg Kunstakademien besuchen konnten und damit dieselbe Ausbildung erhielten wie ihre männlichen Kollegen, dauerte es lange, bis Galeristinnen und Galeristen, Kritikerinnen und Kritiker und Kunsthistorikerinnen und -historiker sie wahrnahmen und ihnen zumindest ein ähnliches Forum verschafften wie Künstlern. Bereits in den 20er Jahren gab es wichtige Künstlerinnen wie Jeanne Mammen, Meret Oppenheim und die Surrealistinnen, die allerdings erst heute angemessen gewürdigt werden. Nach dem 2. Weltkrieg konzentrierten sich Frauen besonders in den USA auf die Abstraktion (Lee Krassner, Helen Frankenthaler, Joan Michell bis Agnes Martin). In der letzten Zeit, seitdem es keine –ismus - Diktatur mehr gibt, entwickeln heute alle einen ganz eigenen Stil von Rosemarie Trockel bis zu Katharina Grosse und Marlene Dumas. Aber auch Carol Rama, Yayoi Kusama, Valie Export und Florentina Holzinger, die in diesem Jahr Österreich auf der Biennale in Venedig vertritt, werden vorgestellt – neben vielen anderen. Dr. Eva-Suzanne Bayer studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Germanistik in Tübingen, Wien, Florenz und München. Seither ist sie als freiberufliche Kulturjournalistin – für Zeitungen und Zeitschriften, aber auch für Funk und Fernsehen –, als Reiseleiterin und Dozentin an Universitäten und in der Erwachsenenbildung tätig.
Der Vortrag beschreibt die Schönheit der Mathematik mit - der Eleganz mathematischer Argumentationen, - der Überraschung mathematischer Gedanken und - der Faszination mathematischer Ergebnisse. Exemplarisch werden aus verschiedenen Gebieten der Mathematik (Geometrie, Arithmetik, Topologie, ..) allgemeinverständlich und ohne Voraussetzung mathematischer Kenntnisse mathematische Zaubertricks präsentiert, Fragen geklärt wie z.B. „Wie weit ist es bis zum Horizont?“, „Was kommt nach Unendlich?“, „Was hat PI mit meinem Passbild zu tun?“ usw. Zielgruppe sind mathematisch interessierte Laien.
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren. Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit! Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden nicht gesehen und gehört in der Veranstaltung und können sich über den Chat beteiligen.
Würzburg, 1930: Die große Depression hat Europa fest im Griff. Mitten im Massenelend der Weltwirtschaftskrise fassen drei arbeitslose Würzburger einen verzweifelten Entschluss: Sie wollen ihrem Elend entfliehen und in Südamerika ein neues Leben beginnen. Völlig ratlos starten sie ihre Wanderung – bis ein unerwartetes Wunder geschieht: Durch den Fund einer großen Banknote gelingt ihnen tatsächlich die Überfahrt nach Argentinien. Was wie ein glanzvolles Märchen beginnt, mündet jedoch mitten in der globalen Katastrophe. Am Ende schließt sich der Kreis in einer dunklen Nacht in Würzburg – scheinbar ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Leonhard Franks fesselnder Roman „Drei von drei Millionen“ bringt das Würzburger Lebensgefühl einer düsteren Epoche meisterhaft auf den Punkt und feiert aktuell als dramatisierte Fassung Premiere am Mainfranken Theater. Unser literarischer Abend bietet Ihnen die perfekte Einführung: Erfahren Sie mehr über die historischen Hintergründe, Franks packende Sprache und wie aus diesem großen Stück Würzburger Literatur lebendiges Theater wird. Ideal als Vorbereitung auf den Theaterbesuch oder für alle, die tiefer in die literarische Geschichte unserer Stadt eintauchen möchten!
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich FreundInnen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Würzburgs Geschichte wurde über Jahrhunderte von Männern erzählt – doch viele Frauen haben sie mitgestaltet. Auf diesem Stadtspaziergang begegnen wir bekannten und unbekannten Frauenpersönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten: erste Studentinnen, Künstlerinnen, kluge Querdenkerinnen, engagierte Bürgerinnen und stille Heldinnen. Ihre Geschichten führen uns an vertraute Orte – und eröffnen neue Perspektiven. Was haben sie bewegt? Wofür haben sie sich eingesetzt? Ein inspirierender Rundgang für alle, die Lust haben, Würzburg neu zu entdecken – und weibliche Geschichte sichtbarer zu machen. Treffpunkt: Obelisk am unteren Markt
Sie sind Würzburger und meinen, unsere schöne Stadt ganz genau zu kennen? Dann sind Sie bei dieser Führung genau richtig! Entdecken Sie bei unserem nächtlichen Gang durch die Mainmetropole manche Geheimnisse und unbekannte Ecken in der Altstadt. Ausgangspunkt dieser Führung ist der Frankoniabrunnen vor der Residenz. Anschließend begeben wir uns an die alte Stadtgrenze und laufen entlang der Überreste der Stadtmauer an den Main. Am Mainufer angekommen, spüren wir der Erweiterung der Stadt im 19. Jh. nach, um am Ende auf der Alten Mainbrücke und damit ins mittelalterliche Würzburg zurückzukehren. Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz; Ende der Führung auf der Alten Mainbrücke. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Entdecken Sie die faszinierende Bewegungskunst des Kinomichi! Diese moderne japanische Kampfkunst verbindet Elemente aus traditionellem Budo und modifizierten Aikido-Techniken mit westlichen Bewegungsprinzipien. Kinomichi ist eine Bewegungskunst, bei der die Gegner zu Partnern werden. Das Ziel sind harmonische, spiralförmige Bewegungsabläufe. Diese fließenden Bewegungen verbessern die Flexibilität, Kraft und Ausdauer. Es ist ein Ganzkörpertraining, das die Muskulatur stärkt und die Körperhaltung fördert. Kinomichi ist aber nicht nur körperlich, sondern auch geistig herausfordernd. Es fördert sowohl die Balance zwischen Körper und Geist als auch die Achtsamkeit und Konzentration durch die bewussten Bewegungen und bietet einen Ausgleich zum Alltagsstress. Da die Bewegungen mit der japanischen Schwertkunst in Verbindung stehen, werden diese mit einem Holzschwert (Bokken) veranschaulicht und geübt. Probieren Sie Kinomichi aus und erleben Sie die ganzheitlichen Vorteile dieser einzigartigen Bewegungskunst. Kinomichi ist für alle geeignet. Bitte mitbringen: leichte Kleidung, Socken, Spaß am Ausprobieren und Lust, die eigene Beweglichkeit zu verbessern. Hinweis: Kurs inkl. 45. min. Pause
Bei dieser Wildpflanzenführung lernen Sie heimische Sträucher, Bäume und Büsche kennen, die im Herbst köstliche Früchte für uns bereithalten. Auch die Bedeutung der Hecke als wichtiger Hort der Biodiversität wird eine Rolle spielen. Am Ende gibt es eine kleine Verkostung. Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof im Steinbachtal Dauer ca. 2 Stunden Inkl. Materialkosten (Verkostung und Rezepte) An- und Abmeldeschluss: Freitag, Freitag, 18.9.2026, 12 Uhr
Bereits 99 Gepäckstücke sind am DenkOrt versammelt, alle aus Orten mit früherer jüdischer Gemeinde (Stand 1932/33). Jedes davon hat ein Gegenstück in der unterfränkischen Ortsgemeinde. Und da sie alle erst nach Besprechung im örtlichen Gemeinderat entstanden sind, ergibt sich daraus eine unterfrankenweite Erinnerungsarbeit. Die Resonanz der Besucher ist beeindruckend: „Bemerkenswerter Ort der Erinnerung. Das (bisher) dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist hier sehr nah und menschlich sichtbar.“ „Ein sehr gelungenes bewegendes Denkmal am richtigen Ort mitten in der Stadt.“ „Ein sehr würdiges und gut gelungenes Denkmal, das sehr nachdenklich macht, und bei dessen Betrachtung man einen Kloß im Hals bekommt. Es ist einfach nur furchtbar, was geschehen ist.“ Mit Michael Stolz vom Verein DenkOrt Deportationen e.V. Treffpunkt: DenkOrt vor dem Hauptbahnhof, gegenüber der Straßenbahnhaltestelle. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Bei dieser Wildpflanzenführung lernen Sie heimische Sträucher, Bäume und Büsche kennen, die im Herbst köstliche Früchte für uns bereithalten. Auch die Bedeutung der Hecke als wichtiger Hort der Biodiversität wird eine Rolle spielen. Am Ende gibt es eine kleine Verkostung. Treffpunkt: Haupteingang Waldfriedhof im Steinbachtal Dauer ca. 2 Stunden Inkl. Materialkosten (Verkostung und Rezepte) An- und Abmeldeschluss: Freitag, Freitag, 18.9.2026, 12 Uhr
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England. Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis! Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden. Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben. Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München. In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Der Arbeitstitel unseres neuen Themas lautet „Feste und Feiern in Güntersleben". Wir werden den offiziellen Bräuchen und Gepflogenheiten, die kirchliche, familiäre und jahreszeitlich gebräuchliche Feste begleiten, nachgehen. Besonderes Augenmerk werden wir wie immer auf die überlieferten, aber oft auch ganz individuellen Varianten und von Familie zu Familie mit eigenen Traditionen angereicherten Bräuche und Rituale legen. Geschichten und Erzählungen, die in der Erinnerung haften blieben, werden unsere Berichte ausschmücken. Eingeladen sind alle, die „Geschichte von unten“ reizvoll finden und die Lust haben, mitzuarbeiten. Die weiteren Termine werden einzeln in den Sitzungen vereinbart. Ohne Gebühr, Anmeldung bei der vhs-Außenstelle in Güntersleben Tel.: 093651449 oder 093654189
Jubiläen erinnern immer an große Ereignisse. 2026 haben gerade unsere beiden Spitäler allen Grund zu feiern. Was macht sie so einmalig? Und was können wir aus der Vergangenheit dieser Einrichtungen für die Zukunft lernen? Was war damals das revolutionär Neue an der Idee dieser Stiftungen? Welche Stiftungen sind heute zukunftsweisend? Kommen Sie mit auf eine Spurensuche. Treffpunkt: Eingangsportal zum Juliusspital, Juliuspromenade Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
„Philosophie: Pur!“ bietet die Möglichkeit, anhand klassischer Texte der Philosophie philosophische Gedanken zu entwickeln, ein philosophisches Gespräch zu führen oder diesem einfach nur beizuwohnen. Nah an den gelesenen Texten und immer mit Bezug zu Leben, Gesamtwerk und historisch-geisteswissenschaftlichem Kontext der ausgewählten Autorinnen und Autoren werden ihre philosophischen Ideen und Konzeptionen erläutert und diskutiert. Im Dialog und im Gespräch soll gemeinsam Philosophie pur erlebt werden. Der Kurs gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Philosophie, bietet aber auch die Möglichkeit, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Er ist als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Die hoch- und spätromanische Skulptur in Frankreich hat vor allem in Burgund und in der Provence eindrucksvolle Werke hinterlassen. Mächtige Weltgerichtsdarstellungen in Tympanonreliefs etwa in Autun oder Vézelay vermögen die Betrachter noch heute das Fürchten zu lehren. In Arles und Saint-Gilles wurden ganze Kirchenfassaden mit vielfigurigem Portalschmuck versehen, die bereits auf die prachtvollen Kathedralfronten der Gotik vorausweisen. Alle Vorträge sind einzeln buchbar. Prof. Dr. Johannes Sander studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an den Universitäten in Würzburg und Wien und wurde 2012 mit einer Arbeit über den Kirchenbau des 19. Jahrhunderts in Bayern promoviert. 2018 habilitierte er sich mit einer Monografie über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes. 2025 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Seit 2026 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg. Daneben ist er Stadt- und Museumsführer tätig.
Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet. Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern. Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Dieser Kurs bietet einen tiefen Einblick in die zentralen Werke von Immanuel Kant, einem der einflussreichsten Philosophen der Aufklärung. Gemeinsam werden wir die grundlegenden Fragen der Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik erkunden. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Sie verfügen schon über Erfahrung auf Ihrem Instrument? Hier können Sie Ihrer Spielfreude in der Gruppe nachgehen. Bitte nennen Sie mir in der Vorwoche Ihre gewünschten Instrumente und bringen sie am ersten Tag gleich mit. Wir beginnen zum Einstieg mit leichten Noten aus Klassik, Barock und Irish Folk. Ab der zweiten Probe spielen wir ein passendes Programm für diese Gruppe. Die langjährig erfahrene Kursleiterin richtet dabei den Schwierigkeitsgrad nach Ihren jeweiligen Fähigkeiten aus. Ab zwei Jahren Praxis auf Ihrem Instrument ist die Teilnahme möglich. Die Kursleiterin berät Sie gerne individuell bei offenen Fragen, den Kontakt erhalten Sie von der vhs. Bitte bringen Sie einen Notenständer mit.
Haben Sie heute schon einen Fehler gemacht? Wenn es nach Karl Popper (1902–1994) geht, sollten Sie genau das feiern. Der Begründer des Kritischen Rationalismus revolutionierte unser Verständnis von Wahrheit mit einer verblüffend einfachen These: Wir können niemals endgültig beweisen, dass eine Theorie richtig ist – wir können sie nur widerlegen. Wahre Wissenschaft und echter Fortschritt leben nicht von unfehlbaren Dogmen, sondern vom permanenten Suchen nach Irrtümern. Popper warnt uns vor allen Propheten, die vorgeben, den perfekten Masterplan für die Zukunft der Menschheit zu besitzen. Für ihn ist die Zukunft radikal offen, unberechenbar und genau deshalb gestaltbar. Seine Philosophie ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die „offene Gesellschaft“, die im ständigen, kritischen Streit um das bessere Argument reift und Tyrannen sowie Ideologien die Stirn bietet. Dieser Vortrag wirft Poppers messerscharfen Denkansatz wie ein Flutlicht auf die Herausforderungen unseres noch jungen Jahrhunderts. Wir fragen uns, wie uns der Kritische Rationalismus in Zeiten von Filterblasen, vermeintlichen Gewissheiten und rasanten globalen Veränderungen als innerer Kompass dienen kann. Ein Abend für alle, die lernen wollen, wie man Zweifel produktiv nutzt und die Zukunft mit Mut, Verstand und einer gesunden Portion Fehlertoleranz anpackt. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Zurzeit ist er als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Wissenschaft prägt unser Leben in hohem Maße – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Zugleich ist Vertrauen in Wissenschaft heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Während viele Menschen der Forschung weiterhin vertrauen, wachsen andernorts Skepsis, Distanz oder offener Widerspruch. Der Vortrag stellt dar, warum Vertrauen in Wissenschaft relevant ist, worauf es beruht und warum es in manchen gesellschaftlichen Gruppen stabil bleibt und in anderen erodiert. Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Er erforscht, wie wissenschaftliche Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie in Öffentlichkeit, Medien und digitalen Plattformen verhandelt werden und was Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft denken. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Starten Sie in den Tag mit klassischen Texten der Philosophie! Sie lernen in diesem Kurs wichtige Persönlichkeiten der Geistesgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart kennen. Das Besondere an diesem Kurs ist jedoch, dass Sie lernen, philosophische Gedanken selbst zu entwickeln und ein philosophisches Gespräch zu führen. Selbstverständlich können Sie diesem auch einfach nur beiwohnen. Im kritischen Dialog und anregendem Gespräch soll gemeinsam Philosophie erlebt und erlebbar gemacht werden. Der Kurs bietet die Möglichkeit, Philosophie für den Alltag nutzbar zu machen und greift auch persönliche Wünsche und Themen auf. Florian Gernot Stickler, Jahrgang 1976, studierte klassische Archäologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Würzburg, an der er auch im Fach Philosophie promoviert wurde. Er ist als selbstständiger Philosoph und Geisteswissenschaftler in Würzburg tätig.
Dank des entschlossenen Engagements der Würzburger Bürgerschaft konnten die mittelalterlichen Grabsteine der jüdischen Gemeinde – die sogenannten Judensteine aus der Pleich – 1987 vor der Zerstörung bewahrt werden. Die Julius-Maximilians-Universität ermöglichte die wissenschaftliche Erschließung ihrer hebräischen Inschriften. Heute eröffnet uns diese weltweit größte Sammlung eines mittelalterlichen jüdischen Friedhofs einzigartige Einblicke in das Leben und die Geschichte der Würzburger Judengemeinde. Im Kurs erhalten Sie zunächst eine Einführung in das hebräische Alphabet und den jüdischen Kalender. Anschließend entziffern wir gemeinsam die ehrwürdigen Inschriften und lassen die Vergangenheit lebendig werden. In Absprache mit den Teilnehmenden ist ein Besuch des Shalom-Europa-Museums geplant, wo die Grabsteine gelagert und teilweise auch ausgestellt sind. Der Eintritt und die Führung sind im Kurspreis enthalten. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Alle Materialien werden gestellt und sind im Kurspreis enthalten
Wir lernen das hebräische Alphabet mit dem Ziel, die hebräische Bibel/das Alte Testament, die Grundlage des Judentums, Christentums und des Islams, im Original zu lesen und Einblicke in die Lebensweise und das Weltbild der damaligen Menschen zu gewinnen. Die Geschichten, Gestalten, Gebote dieses Buches prägten unsere Kultur, unsere Literatur, die bildende Kunst, Musik und Film. Keine Vorkenntnisse erforderlich, Materialien werden im Kurs bereitgestellt und sind im Kurspreis enthalten.
Donald Trump zeigt Interesse an Grönland, Dänemark ringt mit kolonialer Vergangenheit und die Insel strebt nach Unabhängigkeit. Rohstoffe, Geopolitik und Erinnerungspolitik greifen ineinander. Ebbe Volquardsen, bis 2025 Professor an der Universität Grönland, erklärt historische Hintergründe und warum die Arktis für Europa immer wichtiger wird. Die Zugangsdaten für das Online-Seminar erhalten Sie einige Tage vor Kursbeginn von uns per E-Mail. In Kooperation mit den vhs'n Oberland und SüdOst.
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon! Paulino José Miguel Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Cahit Başar Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im “Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung. Moderation: Nhi Le Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin zu den Top 30 bis 30 Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. Den Link erhalten Sie im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail.
Wir lernen hebräische Nominal- und Verbformen und lesen erste Texte aus der hebräischen Bibel/dem Alten Testament, um Einblicke in die Lebensweise und das Weltbild der damaligen Menschen zu gewinnen. Vorkenntnisse sind von Vorteil, entsprechende Kenntnisse können aber auch begleitend zum Kurs erworben werden. Materialien werden im Kurs bereitgestellt und sind im Kurspreis enthalten.
Würzburger Bürger mussten ehrliche Menschen sein – geboren in eine ehrbare Familie, mit einem standesgemäßen Beruf. Doch nicht immer gingen Beruf und Ehrlichkeit Hand in Hand. Was geschah im ‚Haus zum Esel‘? Wie konnte der Sohn eines einfachen Seilers zum reichsten Mann Würzburgs aufsteigen? Waren Balthasar Neumann und Tilman Riemenschneider angesehene Bürger ihrer Zeit? Weshalb geriet der Bau des Kaufhauses am Markt zu einem derart teuren Unterfangen? Und wie konnte es beinahe zu einem Aufstand kommen – nur wegen der Hauben der Bürgerfrauen? Diese und andere Fragen werden Sie nach unserem Rundgang mit Sicherheit beantworten können. Treffpunkt: Marktbrunnen (Obelisk)
Anhand unseres Lehrbuches, ergänzt mit Materialien des Kursleiters, lernen und üben wir grundlegende Nominal- und Verbformen des Biblischen Aramäisch und lesen gemeinsam die Menetekel-Geschichte in Daniel 5. Vorkenntnisse sind von Vorteil, entsprechende Kenntnisse können aber auch begleitend zum Kurs erworben werden. Lehrbuch: Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Biblisch-Aramäisch, Tübingen: Mohr Siebeck, 3., durchgesehene und verbesserte Auflage 2018. Materialien werden im Kurs bereitgestellt und sind im Kurspreis enthalten.
Wie tief drang die Diktatur in den Alltag unserer Stadt ein? Und wie wurde aus einer friedlichen bayerischen Stadt ein Rädchen im Getriebe einer brutalen Maschinerie? Dieser zeithistorische Rundgang führt Sie an die Schauplätze der NS-Herrschaft mitten in Würzburg. Anhand von eindrucksvollen Originalaufnahmen zeigen wir, wie die Errichtung der Diktatur, die Gleichschaltung und der Marsch in den Untergang das Stadtbild veränderten. Wir erinnern an authentischen Orten an Aufmärsche und Propaganda, aber auch an das unvorstellbare Leid durch Deportationen, Verfolgung und Gewalt. Obwohl das Ende dieses dunklen Kapitels über 80 Jahre zurückliegt, zeigen die Spuren vor unserer Haustür: Die Vergangenheit ist oft erschreckend nah. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche. Treffpunkt: Rathaus, Eingang zum Gedenkraum
In diesem Kurs entdecken wir einen der bekanntesten Filme von Federico Fellini: La città delle donne. Der Film entfaltet eine traumartige, vielschichtige Filmwelt, die durch ihre Bildsprache und Symbolik besticht. Anhand ausgewählter Szenen betrachten wir die Inszenierung von Träumen und ihre Wirkung. So eröffnet der Kurs einen spannenden Zugang zum italienischen Kino. Die Unterrichtssprache ist Italienisch und für die Teilnahme werden Italienischkenntnisse auf mind. Niveau B1 empfohlen.
Die Sicherheitsgarantie der USA galt Jahrzehnte als das unerschütterliche Fundament der europäischen Verteidigung. Doch das außenpolitische Verhalten Washingtons hat sich spürbar verändert – Europa steht vor der historischen Aufgabe, strategisch erwachsener zu werden. Fest steht: Selbst mit weniger oder gar ohne US-Unterstützung bleibt die NATO für unseren Kontinent absolut unverzichtbar. Sie ist und bleibt das einzige etablierte Fundament für eine koordinierte militärische Kooperation und politische Abschreckung gegenüber externen Bedrohungen wie Russland. Ein Wegfall oder eine massive Schwächung der amerikanischen Führungsrolle würde Europa jedoch vor gewaltige Lücken stellen. Welche konkreten Fähigkeiten müssen die europäischen Partner jetzt im Eiltempo aufbauen und finanzieren, um dieses Defizit auszugleichen? Wie kann eine funktionierende Verteidigung ohne den gewohnten „nuklearen Schutzschirm“ aussehen? Und was bedeutet das für die Zukunft der Bundeswehr und unsere Gesellschaft? Klaus Roth hat eine fundierte sicherheitspolitische Ausbildung durch interne Lehrgänge und externe Schulungen des Deutschen Bundeswehrverbandes. Er ist Dozent für Demokratiekunde an den Volkshochschulen Magdeburg, Bad Kissingen, Bamberg, Hassberge und Schweinfurt. Von 2012-2017 war er Messestandleiter des zentralen Messe- und Eventmanagement der Bundeswehr. 2017-2019 war er Leiter der Karriereberatung der Bundeswehr in Köln, danach (bis) 2021 Leiter Zentralbereich im Karrierecenter der Bundeswehr Nürnberg, Zuständigkeit Nordbayern. Heute ist er Regierungsoberamtsrat in Magdeburg und kümmert sich um die Eingliederung von Zeitsoldaten (zum Ende Ihrer Verpflichtungszeit) ins zivile Erwerbsleben im Bundesland Sachsen-Anhalt.
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zeruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent. Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.