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„An einem Tag im September“:
Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille und Colombey-les-deux-Eglises

Der Film "An einem Tag im September" von ZDF/ARTE zeichnet das erste Treffen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in dessen Privathaus nach. Der historische Fernsehfilm, mit Burghart Klaußner und Jean-Yves Berteloot in den Hauptrollen, wurde am 15. September 2025 zum ersten Mal gezeigt, gefolgt von einer begleitenden Dokumentation.
Für den Frankreich-Experten Wolfgang O. Hugo war der Film Anlass, sich auf die Spuren der beiden großen alten Männer zu begeben: Nach Rhöndorf ins Wohnhaus von Konrad Adenauer, nach Cadenabbia am Comer See, wo Adenauer in der „Villa Collina“ regierte. Für den Vortrag mit Lichtbildern hat Hugo das Geburtshaus von Charles de Gaulle in Lille wieder besucht, in Reims die Platte gesucht, die an das „Te Deum“ von De Gaulle und Adenauer am 8. Juli 1962 erinnert und sich noch einmal auf den Weg nach Colombey-les-deux-Eglises gemacht. In dem lothringischen Dorf hat De Gaulle 1934 die „Boisserie“ gekauft. Dort hat er am 14. September 1958 Konrad Adenauer empfangen, den einzigen Staatsgast in der „Boisserie“. Darin ist Charles De Gaulle am 9. November 1970 gestorben. Wie in seinem Testament von 1952 verfügt, wurde er auf dem Dorffriedhof beigesetzt. Seit Juni 1972 steht am Ortsrand ein 44 Meter hohes Lothringer Kreuz. Im Oktober 2008 weihten der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel das „Mémorial Charles de Gaulle“ ein. Für den Vortrag hat Hugo auch die Memoiren von Hermann Kusterer „Der Kanzler und der General“ gelesen. Kusterer hat als Dolmetscher sämtliche Gespräche der deutschen Bundeskanzler mit den französischen Staatspräsidenten zwischen November 1958 und Januar 1971 erlebt.
Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit im Vorfeld an. Die Eintrittsgebühr von 10,- € ist an der Abendkasse zu zahlen (DFG-Mitglieder zahlen den ermäßigten Preis von 7,- €)

„An einem Tag im September“:
Auf den Spuren von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in Rhöndorf, Reims und Cadenabbia, Lille und Colombey-les-deux-Eglises

Der Film "An einem Tag im September" von ZDF/ARTE zeichnet das erste Treffen von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle in dessen Privathaus nach. Der historische Fernsehfilm, mit Burghart Klaußner und Jean-Yves Berteloot in den Hauptrollen, wurde am 15. September 2025 zum ersten Mal gezeigt, gefolgt von einer begleitenden Dokumentation.
Für den Frankreich-Experten Wolfgang O. Hugo war der Film Anlass, sich auf die Spuren der beiden großen alten Männer zu begeben: Nach Rhöndorf ins Wohnhaus von Konrad Adenauer, nach Cadenabbia am Comer See, wo Adenauer in der „Villa Collina“ regierte. Für den Vortrag mit Lichtbildern hat Hugo das Geburtshaus von Charles de Gaulle in Lille wieder besucht, in Reims die Platte gesucht, die an das „Te Deum“ von De Gaulle und Adenauer am 8. Juli 1962 erinnert und sich noch einmal auf den Weg nach Colombey-les-deux-Eglises gemacht. In dem lothringischen Dorf hat De Gaulle 1934 die „Boisserie“ gekauft. Dort hat er am 14. September 1958 Konrad Adenauer empfangen, den einzigen Staatsgast in der „Boisserie“. Darin ist Charles De Gaulle am 9. November 1970 gestorben. Wie in seinem Testament von 1952 verfügt, wurde er auf dem Dorffriedhof beigesetzt. Seit Juni 1972 steht am Ortsrand ein 44 Meter hohes Lothringer Kreuz. Im Oktober 2008 weihten der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel das „Mémorial Charles de Gaulle“ ein. Für den Vortrag hat Hugo auch die Memoiren von Hermann Kusterer „Der Kanzler und der General“ gelesen. Kusterer hat als Dolmetscher sämtliche Gespräche der deutschen Bundeskanzler mit den französischen Staatspräsidenten zwischen November 1958 und Januar 1971 erlebt.
Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit im Vorfeld an. Die Eintrittsgebühr von 10,- € ist an der Abendkasse zu zahlen (DFG-Mitglieder zahlen den ermäßigten Preis von 7,- €)
22.07.26 17:31:32