Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens. Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs. Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk. Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst. Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt. So funktioniert vhs.wissen live: - Die Veranstaltungen werden live gestreamt - Ein Live-Chat bietet die Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen - Sie melden sich bei uns an und erhalten dann einen Link zu den Livestreams.
Der Dichter Leonhard Frank erkannte Würzburgs katholisches Gepräge schon an den vielen Kirchtürmen. Doch wie kam es dazu, dass Würzburg bis 1803 eine hundertprozentige Katholikenstadt war – und was bedeutete das in früheren Zeiten? Die historische Grundlage reicht weit zurück, bis zum irischen Missionar Kilian, der als Glaubensbote die Stadt prägte. Über Jahrhunderte hielten Fürstbischöfe und kirchliche Machtstrukturen Würzburg fest im katholischen Bann. Auch nach dem Ende des Fürstbistums blieb Würzburg noch lange eine katholische Stadt. Doch gilt das heute noch? Oder erzählt uns der Deutsche Katholikentag eine andere Geschichte – von Wandel, Vielfalt und neuen religiösen Realitäten? Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.
Sie sind Würzburger und meinen, unsere schöne Stadt ganz genau zu kennen? Dann sind Sie bei dieser Führung genau richtig! Entdecken Sie bei unserem nächtlichen Gang durch die Mainmetropole manche Geheimnisse und unbekannte Ecken in der Altstadt. Ausgangspunkt dieser Führung ist der Frankoniabrunnen vor der Residenz. Anschließend begeben wir uns an die alte Stadtgrenze und laufen entlang der Überreste der Stadtmauer an den Main. Am Mainufer angekommen, spüren wir der Erweiterung der Stadt im 19. Jh. nach, um am Ende auf der Alten Mainbrücke und damit ins mittelalterliche Würzburg zurückzukehren. Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz; Ende der Führung auf der Alten Mainbrücke. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Demokratien garantieren die Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger. Doch diese Freiheit musste über Jahrhunderte hinweg immer wieder neu erkämpft werden. Schon im Jahr 1525 erhoben sich die Bauern gegen Unterdrückung und Willkür. In Würzburg reicht der Kampf um Selbstbestimmung sogar noch weiter zurück: Bereits vor 900 Jahren forderten Menschen das Recht, ihr Leben frei zu gestalten und eigene Entscheidungen zu treffen. Doch Fürstbischöfe, Landesherren und Adelige stellten sich diesem Streben entgegen – oft mit harter Gewalt. Erst 1918 erhielten alle erwachsenen Würzburgerinnen und Würzburger politische Freiheit, wenngleich nicht unbedingt geistige Unabhängigkeit in ihren Anschauungen. In diesem Vortrag wollen wir einen weiten Bogen schlagen: von den frühen Freiheitskämpfen bis zu den Errungenschaften moderner Demokratien – und der Frage, wie lebendig die Idee der Freiheit heute noch ist. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.
In der Schule lernen alle Würzburger Kinder die Legende vom heiligen Kilian. Doch was ist dran an dieser Geschichte? Und warum prägt sie bis heute die Stadt und die Region? Welch andere Mythen ranken sich in und um Würzburg? Ausgehend vom Hauptportal des Neumünsters begeben wir uns über das Falkenhaus zum Marienplatz. Von dort führt uns unser Weg am Stachel vorbei bis auf die andere Mainseite zum Spitäle, wo die Führung dann mit der „legendären“ Aussicht auf unsere schöne Stadt enden wird. Erfahren Sie auf diesem Rundgang Geschichte und Geschichtli über Menschen und Ereignisse, die unsere Stadt einzigartig und besonders machen. Treffpunkt: vor dem Hauptportal des Neumünsters Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Der 16. März 1945 hat sich wie kein anderes Datum tief ins Gedächtnis der Würzburger eingebrannt. Wer mit wachen Augen durch die Stadt geht, kann noch heute Narben der Bombennacht erkennen – aber auch Altes entdecken, das (bis jetzt) vor der Zerstörung bewahrt wurde. Kommen Sie mit auf eine Erkundungstour, die uns vom Bahnhof über die Pleich bis hin zum Alten Kranen führt. Dabei erleben wir hautnah, wie sich das Stadtbild durch den Wiederaufbau verändert hat und was gleichgeblieben ist. Kennen Sie das Häuserensemble, das inmitten der Innenstadt dem Feuersturm standhielt? Und welche Schutzmaßnahmen waren für einen Angriff im Vorfeld getroffen worden? Antworten darauf und noch vieles mehr gibt es bei diesem Rundgang. Treffpunkt: Kiliansbrunnen am Bahnhofsvorplatz. Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten TeilnehmerInnen Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Würzburgs Geschichte wurde über Jahrhunderte von Männern erzählt – doch viele Frauen haben sie mitgestaltet. Auf diesem Stadtspaziergang begegnen wir bekannten und unbekannten Frauenpersönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten: erste Studentinnen, Künstlerinnen, kluge Querdenkerinnen, engagierte Bürgerinnen und stille Heldinnen. Ihre Geschichten führen uns an vertraute Orte – und eröffnen neue Perspektiven. Was haben sie bewegt? Wofür haben sie sich eingesetzt? Ein inspirierender Rundgang für alle, die Lust haben, Würzburg neu zu entdecken – und weibliche Geschichte sichtbarer zu machen. Treffpunkt: Obelisk am unteren Markt
Würzburgs Geschichte wurde über Jahrhunderte von Männern erzählt – doch viele Frauen haben sie mitgestaltet. Auf diesem Stadtspaziergang begegnen wir bekannten und unbekannten Frauenpersönlichkeiten aus verschiedenen Jahrhunderten: erste Studentinnen, Künstlerinnen, kluge Querdenkerinnen, engagierte Bürgerinnen und stille Heldinnen. Ihre Geschichten führen uns an vertraute Orte – und eröffnen neue Perspektiven. Was haben sie bewegt? Wofür haben sie sich eingesetzt? Ein inspirierender Rundgang für alle, die Lust haben, Würzburg neu zu entdecken – und weibliche Geschichte sichtbarer zu machen. Treffpunkt: Obelisk am unteren Markt
Würzburg wurde über viele Jahrhunderte von Fürstbischöfen regiert. Doch wie kam es dazu? Ausgehend von der Grabeskirche der sog. Frankenapostel gehen wir über den Marktplatz zum Juliusspital, um von dort unseren Weg zur Residenz fortzusetzen, dem Symbol der Macht bis 1803. Zwar ist Würzburg heute Teil des Bundeslands Bayern und keine Hauptstadt mehr, doch wäre die Stadt, wie wir sie heute kennen, nichts ohne die Güldene Freiheit. Wenn Sie mehr über all das erfahren wollen, melden Sie sich zu dieser Tour an! Treffpunkt: Haupteingang Neumünster Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Wann haben Sie zuletzt Geschichte berührt? Im Stadtarchiv Würzburg liegen die Erinnerungen unserer Stadt – auf zeitgetöntes Papier, verblassten Fotografien, handgeschriebenen Briefen. Hier duftet es nach Vergangenheit, nach Geschichten, die nicht vergessen werden dürfen. Bei dieser besonderen Führung öffnen sich Schränke, Kartons und vielleicht auch Augen und Herzen. Wir entdecken Spuren von Zerstörung und Neubeginn, von Alltag und Aufbruch – Zeugnisse von Menschen, die Würzburg geprägt haben. Wie wird Erinnerung bewahrt, wenn Tinte verblasst und Daten flüchtig sind? Und was erzählen alte Dokumente über unser Heute? „Out of the Box“ heißt hier: hinaus aus den gewohnten Blickwinkeln – hinein in das lebendige Gedächtnis der Stadt. Eine Einladung, Geschichte nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen. Die Führung wird von der kommissarischen Leiterin des Stadtarchivs, Frau Sabrina Zinke, geleitet. Ohne Gebühr, mit Anmeldung.
Dank des entschlossenen Engagements der Würzburger Bürgerschaft konnten die mittelalterlichen Grabsteine der jüdischen Gemeinde – die sogenannten Judensteine aus der Pleich – 1987 vor der Zerstörung bewahrt werden. Die Julius-Maximilians-Universität ermöglichte die wissenschaftliche Erschließung ihrer hebräischen Inschriften. Heute eröffnet uns diese weltweit größte Sammlung eines mittelalterlichen jüdischen Friedhofs einzigartige Einblicke in das Leben und die Geschichte der Würzburger Judengemeinde. Im Kurs erhalten Sie zunächst eine Einführung in das hebräische Alphabet und den jüdischen Kalender. Anschließend entziffern wir gemeinsam die ehrwürdigen Inschriften und lassen die Vergangenheit lebendig werden. In Absprache mit den Teilnehmenden ist ein Besuch des Shalom-Europa-Museums geplant, wo die Grabsteine gelagert und teilweise auch ausgestellt sind. Der Eintritt und die Führung sind im Kurspreis enthalten.. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Alle Materialien werden gestellt und sind im Kurspreis enthalten
Jugendbewegungen haben sich immer wieder als Befreiungsbewegungen verstanden. Besonders prägend war bei uns die Generation der 68er, die Teil einer umfassenden Freiheitswelle war: Sie begann mit der Rockmusik als Ausdruck ungebändigter Kreativität, setzte sich fort in der freien Moral, der sexuellen Selbstbestimmung und mündete schließlich in einem allgemeinen Ruf nach Freiheit. Die politischen Proteste dieser Zeit schärften das Bewusstsein für Demokratisierung und Emanzipation. Doch nicht alles verlief geradlinig – manche Strömungen endeten im Terrorismus oder in der Drogenabhängigkeit, dunkle Schatten einer Bewegung, die eigentlich das Licht der Freiheit suchte. Und heute? Bestimmt die Idee der Freiheit noch unser Denken und Streben – oder ist die Bewegung von 1968 längst im Sarg verschlossen und unter der Erde begraben? Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.
Diese Führung zur Kriminalitäts- und Justizgeschichte ist schon fast ein Klassiker. Durchs nächtliche Würzburg schleichen wir auf geheimnisvollen Wegen in die Geschichte des Verbrechens in Würzburg. Treffpunkt: Jugendherberge, Café Cairo, Fred-Joseph-Platz 3. Ende der Veranstaltung: nach frühestens 90 Minuten auf der Alten Mainbrücke.
Der Klimawandel ist schon heute zu spüren und stellt uns vor große Aufgaben. Deshalb möchten wir allen Interessierten zeigen, was vor Ort bereits getan wird – bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Würzburger Innenstadt. In einem 90-minütigen Rundgang machen wir Halt an verschiedenen Stationen, die zeigen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort umgesetzt werden können und welche Besonderheiten das Würzburger Stadtklima aufweist. Lernen Sie dabei die verschiedenen städtischen "Klimazonen" (Klimatope) kennen sowie den Einfluss von Bebauung und Vegetation auf das Lokalklima in unserer Stadt. Erfahren Sie zudem, welche Anstrengungen unternommen werden, um vor Ort Klimaschutz voranzutreiben und das Stadtklima besser zu verstehen, um unsere Stadt "fit für den Klimawandel" zu machen.“ Treffpunkt ist im Rathausinnenhof am Haupteingang des Rathauses (Rückermainstraße). Ohne Gebühr, mit Anmeldung Der Rundgang findet in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Würzburg statt.
Am 8. März 2026 wählen die Würzburgerinnen und Würzburger einen neuen Stadtrat. Ziel aller Politikerinnen und Politiker ist eine gute Politik. Doch was ist eine gute Politik? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Der ehemalige Oberbürgermeister von Mannheim, Peter Kurz, hat seine Ansätze dafür in einem lesenswerten Buch zusammengefasst und stellt diese in Würzburg vor. Im Anschluss diskutieren wir mit Stadtratskandidatinnen und Stadtratskandidaten über gute Politik. Dabei stehen nicht die Parteien und politischen Spitzen im Mittelpunkt, sondern Menschen, die bestimmte Themen und Zielgruppen für Würzburg voranbringen wollen. Lassen Sie sich überraschen! Referent: Peter Kurz, ehem. Oberbürgermeister von Mannheim, Autor "Gute Politik. Was wir dafür brauchen." Die Veranstaltung ist kostenfrei, Anmeldung erbeten unter www.generationen-zentrum.com oder per E-Mail unter info@generationen-zentrum.com Eine Veranstaltungsreihe des Generationen-Zentrums Matthias Ehrenfried in Kooperation mit vhs Würzburg & Umgebung, Akademie Frankenwarte, Domschule Würzburg, Kolping Akademie Würzburg, Rudolf-Alexander-Schröder-Haus.
Jahrhundertelang war Würzburg eine Bischofsstadt – also im Gegensatz zu Nürnberg oder Rothenburg keine freie Reichsstadt. Bis heute prägt dies den Charakter der Mainmetropole, die sich nicht so frei wie andere Städte entwickeln konnte. Erst seit der Säkularisation herrscht Freiheit – doch ist dieser Begriff dehnbar. Auf welchen Gebieten können wir von Freiheit sprechen? Welche Chancen bieten politische Neuordnungen? Und wo sind dem Ganzen Grenzen gesetzt? Vom Vierröhrenbrunnen gehen wir zum Stachel, weiter über das Falkenhaus hin zum Dom, um dann die Führung am Mozartareal zu beenden. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen, beim Grafeneckart Markus Schäfer ist gebürtiger Würzburger und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seiner Heimatstadt. Ein besonderes Augenmerk legt der studierte Germanist dabei auf die Vermittlung von „Geschichten hinter der Geschichte“. Dem Würzburg-Kenner ist es wichtig, interessierten Teilnehmenden Dinge mitzuteilen, die so in keinem Reiseführer stehen.
Referentin: Dr. med. Sabine Hüttmann (Die Neurochirurgie-Praxis Würzburg)
Wer sich gruselt und grauselt, geht auch gerne abwegig durch Würzburgs Altstadt. Vier "H" lassen Übles ahnen, ob da vielleicht ein fünftes "H" (Hausfrauen) hilft? Ein etwas unordentlicher Streif- und Schweifzug durch die dunkelnde City mit liebevoller Vorstellung fast ausgestorbener Berufe. Treffpunkt: Hexenturm (Zwinger 32)
Die Altstadt am Main, zwischen der Alten Mainbrücke und der Friedensbrücke, das ist ein Teil des historischen und modernen Würzburg, wo selten ein Stadtspaziergang stattfindet. Wir findet hier viele gebaute und überlieferte Zeugnisse der bürgerlichen Geschichte unserer Stadt, den Bau der ersten Mauer, den alten Hafen, das Marktviertel, alte Bürgerhäuser und Palais, enge Handwerkergassen, das Geburtshaus eines zu seinen Lebzeiten berühmten Komponisten, einen Turm mit einer eisernen Jungfrau und einiges, was jetzt noch nicht verraten wird. Treffpunkt: Grafeneckart, vor dem Eingang zum Stadtmodell
Einmal durchatmen, bitte – mitten in der Stadt. Dieser besondere Spaziergang verbindet Kultur und Entspannung auf ganz eigene Weise: Wir entdecken Würzburgs Altstadt aus einem neuen Blickwinkel – mit spannenden Geschichten, stillen Winkeln und überraschenden Perspektiven. Vom zauberhaften Lusamgärtchen bis zu versteckten Gassen erleben Sie Orte mit Geschichte und Atmosphäre, die im Alltag leicht übersehen werden. Kleine Impulse aus Achtsamkeit und Stressbewältigung begleiten den Weg – für eine Auszeit, die inspiriert, entschleunigt und neugierig macht. Ideal für alle, die: • Freude an Geschichte und Stadtgeschichten haben, • kleine Impulse für mehr Leichtigkeit im Alltag mitnehmen möchten. Treffpunkt: Kiliansplatz (vor Museum am Dom; zwischen Neumünster und Dom)
Die Baulust und der Kunstsinn der Fürstbischöfe aus dem Hause Schönborn spiegeln sich in bedeutenden Bauwerken aus der Barockzeit bis in die heutige Zeit wider. Auf unserem informativen und unterhaltsamen Weg durch die Stadt gehen wir am Dom vorbei zur Alten Mainbrücke. Unterwegs probieren wir vier Weine aus dem Hause Schönborn (Schloss Hallburg). Wir treffen uns am Frankoniabrunnen vor der Residenz.
Einmal durchatmen, bitte – mitten in der Stadt. Dieser besondere Spaziergang verbindet Kultur und Entspannung auf ganz eigene Weise: Wir entdecken Würzburgs Altstadt aus einem neuen Blickwinkel – mit spannenden Geschichten, stillen Winkeln und überraschenden Perspektiven. Vom zauberhaften Lusamgärtchen bis zu versteckten Gassen erleben Sie Orte mit Geschichte und Atmosphäre, die im Alltag leicht übersehen werden. Kleine Impulse aus Achtsamkeit und Stressbewältigung begleiten den Weg – für eine Auszeit, die inspiriert, entschleunigt und neugierig macht. Ideal für alle, die: • Freude an Geschichte und Stadtgeschichten haben, • kleine Impulse für mehr Leichtigkeit im Alltag mitnehmen möchten. Treffpunkt: Kiliansplatz (vor Museum am Dom; zwischen Neumünster und Dom)
Nach Maßgabe des Grundgesetzes ist Kunst frei. Schon im 19. Jahrhundert galt sie – wenn auch mit Einschränkungen – als frei. Doch gegen Ende dieses Jahrhunderts wollten die Malerinnen und Maler mehr: Sie strebten nach Befreiung von den Traditionen und Zwängen der akademischen Malerei. In rascher Folge veränderte sich der Blick auf die Welt in den Künstlergruppen und -generationen: vom Impressionismus über Jugendstil, Symbolismus, Expressionismus, Kubismus und die abstrakte Kunst bis hin zu einer Leinwand, die nur noch von einer einzigen Farbe bedeckt war. Für manche bedeutete dies wahre Freiheit und Selbstverwirklichung. Andere verstanden nichts – und manches bleibt bis heute rätselhaft. Doch gerade diese atemberaubende Dekonstruktion der Tradition macht Kunst zu einem Abenteuer, das einen ganzen Abend wert ist. Dr. Hans Steidle, Jahrgang 1951, besuchte in Würzburg Schule und Universität und war Lehrer für Geschichte und Deutsch an einem Würzburger Gymnasium. Seit mehr als drei Jahrzehnten bilden Geschichte und Kultur der Stadt Würzburg den Schwerpunkt seiner Führungen, Vorträge und Publikationen. Seit 2009 ist er Stadtheimatpfleger in Würzburg. Allerdings setzt er sich auch mit nationaler und internationaler Geschichte, Kunst und Literatur auseinander.
Würzburg war, wie man inzwischen mehr als früher versteht, auch eine Stadt der Dichter und der Dichtungen. Also lade ich Sie ein, einen Spaziergang durch unsere Altstadt zu machen und verschiedene Dichter und literarische Texte dabei kennenzulernen. Natürlich dürfen Leonhard Frank und Max Dauthendey nicht fehlen, aber schon vor etwas mehr als 800 Jahren beklagte sich ein alter Minnesänger über die Unverschämtheit der Jugend. Wer mag das wohl gewesen sein? Wir begegnen auch dem berühmtesten israelischen Lyriker und anderen mehr. Würzburg ist eine spazierende Lesung wert. Treffpunkt: Spitäle
Die Chor-Sinfonie „Lobgesang“ op. 52 von Felix Mendelssohn Bartholdy, auch bekannt als „Lobgesang-Symphonie“ oder schlicht als seine 2. Sinfonie, wurde 1840 anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Erfindung der Buchdruckerkunst komponiert und erstmals in der Leipziger Thomaskirche aufgeführt. Das Werk verbindet die Form einer Sinfonie mit kantatentypischen Chor- und Solopartien und besteht aus drei rein instrumentalen Sinfoniesätzen sowie 12 Chor- und Solosätzen, die auf biblischen Texten basieren. Erfahren Sie mehr über die Entstehungsgeschichte, den geistigen Hintergrund und die besondere musikalische Struktur des „Lobgesangs“. Wie gestaltet Mendelssohn den Übergang von der Sinfonie zum geistlichen Choral? Welche Inspirationsquellen haben Mendelssohn bei der Komposition geleitet? Musikbeispiele veranschaulichen die dramaturgische Entwicklung des Werkes, das mit seinem eindrucksvollen Chorfinale zu den bedeutendsten geistlichen Kompositionen des 19. Jahrhunderts zählt. Der Vortrag dient als Vorbereitung auf das Konzert vom Oratorienchor Würzburg am 21. März 2026 in Würzburg. Matthias Göttemann studierte Kirchenmusik mit Dirigieren und Chorleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg und hat mit dem Oratorienchor Würzburg und namhaften Orchestern einen großen Teil des bekannten Oratorienrepertoires aufgeführt. Er verantwortet seit über 20 Jahren hauptberuflich die "Kirchenmusik in den Hassbergen". Dr. Larissa Ade kann sich an keine Zeit ihres Lebens erinnern, in der sie nicht in mindestens einem Chor gesungen hat. Auch aus diesem Grund studierte sie Deutsch und Musik auf Lehramt (Grundschule). Danach fand sie ab 2018 im Sopran des Oratorienchor Würzburg ihre musikalische Heimat. Wenn sie nicht gerade singt, lehrt und forscht sie am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik der Universität Würzburg. In Kooperation mit dem Oratorienchor Würzburg. Abendkasse möglich
Wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen: Von Neuseeland bis Polen vernetzen sich Rechtspopulisten, sogenannte "Incels", aber beispielsweise auch Abtreibungsgegner unter dem Banner der Männlichkeit, um Frauen auf einen nachrangigen Platz in einer angeblich natürlichen Hierarchie zurückzuverweisen. Susanne Kaiser bietet einen kompakten Überblick über die Geschichte und das Programm dieser Bewegung. Sie wertet Diskussionen in der "Mannosphäre" aus, zeigt internationale Verbindungen auf und fragt, warum rechte Mobilisierung überall auf der Welt gerade über die Themen Gender Studies, LGBT-Rechte und Geschlechterrollen funktioniert. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 €. Anmeldung über Akademie Frankenwarte erforderlich. Eine Anmeldung über die vhs Würzburg & Umgebung ist leider nicht möglich. Eine Veranstaltungsreihe der Akademie Frankenwarte in Kooperation mit vhs Würzburg & Umgebung, Domschule Würzburg, Kolping Akademie Würzburg, Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried und Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses
Referenten: Priv.-Doz. Dr. med. André Ignee (Gastroenterologie) und Prof. Dr. med. Ulrich Steger (Allgemein- und Viszeralchirurgie)
Im theoretischen Teil wird der Zweckverband Abfallwirtschaft vorgestellt und auf das Abfallwirtschaftskonzept und die Funktionsweise des MHKWs eingegangen. Bei der anschließenden Führung werden die Kranfahrerkabine mit Blick in den Müllbunker sowie zum jeweiligen Zeitpunkt zugängliche Bereiche des Kesselhauses besichtigt. Treffpunkt: Einfahrt Müllheizkraftwerk (Waage), Gattingerstr. 31, 97076 Würzburg. Pünktliches Erscheinen ist erforderlich, verspätet eintreffende Teilnehmende können nicht eingelassen werden. Das Müllheizkraftwerk ist nicht barrierefrei. Körperliche Fitness und festes Schuhwerk sind erforderlich!
Referentinnen: Dr. med. Marie Gründahl (Neurologie & Neurologische Frührehabilitation (Phase B)) und Henrike Staab (Epilepsieberatung)
Referenten: Prof. Dr. med. Alexander Beck (Unfall- & Wiederherstellungschirurgie / Sportmedizin & Sportverletzungen) und Priv.-Doz. Dr. med. Jan Stumpner (Anästhesie, Intensiv- & Palliativmedizin)
Früher war es leicht über die Alte Mainbrücke zu spazieren und sogar noch eine Führung zu machen. Heute muss man wegen der Schoppenfetzer früh anfangen, wenn man sich die Brücke, ihre Heiligen, ihre Geschichte, ihre Bedeutung in aller Ruhe und mit Platz anschauen will. Auch die urbane und politische Bedeutung wollen wir nicht übergehen – beim Gehen über die Brücke. Diesen Versuch will ich mit Ihnen wagen, wenn Sie an einem Sonntag früh genug in die Gänge kommen. Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen
Parkinson-Expertinnen aus der Uniklinik Würzburg und dem Geriatriezentrum Bürgerspital stellen die neuesten Therapieverfahren aus medizinischer und therapeutischer Sicht vor. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es, beste wissenschaftliche Kenntnisse in den Therapiealltag einzubauen. So stellen wir Ihnen neben dem medizinischen Teil u.a. die hocheffektive LSVT-BIG®-Therapie vor. Dr. Christine Daniels (Fachärztin für Neurologie an der Uniklinik Würzburg) und Malou Oschmann/Fabian Klenk (Ergotherapeuten im Geriatriezentrum des Bürgerspitals) stellen die neuesten Therapieverfahren vor. Anmeldung erforderlich unter 0931/ 3503-401 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen). Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist Würzburg statt und ist kostenfrei.
Referentinnen: Dr. med. Birgitta Bauer und Sabine Schuler (Gynäkologie & Geburtshilfe)
telc Deutsch C1 Hochschule prüft hochschulbezogene Deutschkenntnisse auf weit fortgeschrittenem Niveau. Die Prüfung richtet sich an Erwachsene, die an einer deutschsprachigen Hochschule ein Studium aufnehmen möchten, die bereits studieren oder in einem akademischen Beruf arbeiten und ihre Deutschkenntnisse nachweisen möchten. Die Anmeldung erfolgt schriftlich oder persönlich unter Vorlage des Ausweises. Die Prüfungsgebühr ist bei Anmeldung fällig. Die mündlichen Prüfungen finden am Nachmittag statt. Für Personen, die einen aktuellen Deutschkurs an der vhs Würzburg besuchen, beträgt die Prüfungsgebühr 190 €, für externe Teilnehmende 230 €. Weitere Ermäßigungen sind nicht möglich. Die Anmeldung zu einer Sprachprüfung ist verbindlich. Sie verpflichtet zur Zahlung der Prüfungsgebühr. An- und Abmeldeschluss: 30.04.2026 Bitte beachten Sie: Eine Abmeldung von der Prüfung ist nach dem An- und Abmeldeschluss nur gegen Vorlage eines ärztlichen Attests möglich. Zudem wird eine Stornogebühr von 48 € einbehalten.
Bis 1803 regierte der Adel im Fürstbistum im Domkapitel mit. Große Höfe zeugen noch heute vom Leben der Domherren, die sich mehr als Herren, denn als Geistliche verstanden. Aber die adeligen Familien wollten auch ein Familienpalais in der Hauptstadt erwerben oder erbauen. So haben sich im weiten Halbrund hinter dem Dom eine Anzahl von Orten erhalten, an denen wir die adeligen Herren und ihre Höfe näher kennenlernen können. Wir sehen aber auch, wie manche trauten Ecken unwiederbringlich verloren sind. Treffpunkt: Kiliansplatz
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Teilnehmende lösen Aufgaben in allen Fertigkeiten. Der rezeptive Teil besteht aus Lesen, Hören und Sprachbausteinen. Aufgabentypen sind z. B. Multiple-Choice oder Zuordnung. Im produktiven Teil, Schreiben und Sprechen, setzen die Teilnehmenden sich mit einem Input auseinander und müssen sich dazu schriftlich oder mündlich äußern. In der mündlichen Prüfung liegt der Fokus auf dem direkten Austausch der Prüfungsteilnehmenden untereinander. Die Anmeldung zu einer Sprachprüfung erfolgt persönlich unter Vorlage des Ausweises. Die Anmeldung ist verbindlich. Die Prüfungsgebühr ist bei Anmeldung zu zahlen. Ein Rücktritt von der Prüfung ist nach dem angegebenen Anmeldeschluss nicht mehr möglich, es werden keine Prüfungsgebühren erstattet. Für externe Teilnehmende beträgt die Prüfungsgebühr 200 €, für Personen, die einen Deutschkurs an der vhs Würzburg besuchen, beträgt die Prüfungsgebühr 170 €. Weitere Ermäßigungen sind nicht möglich. An- und Abmeldeschluss: 15.12.2025
Schriftliche und mündliche Prüfung. Die Anmeldung erfolgt persönlich unter Vorlage des Ausweises. Die Prüfungsgebühr ist bei Anmeldung fällig. Die mündlichen Prüfungen finden am Nachmittag statt. Für Personen, die einen aktuellen Deutschkurs an der vhs Würzburg besuchen, beträgt die Prüfungsgebühr 150 €, für externe Teilnehmende 180 €. Weitere Ermäßigungen sind nicht möglich. Die Anmeldung zu einer Sprachprüfung erfolgt persönlich und ist verbindlich. Sie verpflichtet zur Zahlung der Prüfungsgebühr bei der Anmeldung. Ein Rücktritt von einer Prüfung ist nach dem jeweils angegeben Anmeldeschluss nicht mehr möglich, d.h. es werden keine Prüfungsgebühren erstattet. An- und Abmeldeschluss: 15.05.2026
Referentinnen und Referenten: Dr. med. Michael Noe, Dr. med. Tobias Aichner und Dr. med. Freyja Krull (Urologie)
Der Marktbericht umfasst die aktuellen Kauf-/Mietpreise von Grundstücken und Wohnimmobilien sowohl im Stadtbereich Würzburg als auch im Speckgürtel (Randgemeinden bis ca. 20 km Entfernung). Die Kursleitung stellt den Marktbericht mit aktuellen Trends und Tendenzen vor und erläutert im Detail die Entwicklung der einzelnen Objektarten.
An einem Sommersonntag könnt Ihr in der vhs einen besonderen Yogaworkshop erleben. Auf dem Programm stehen Unterrichtseinheiten bei verschiedenen Yogalehrerinnen und -lehrern, ein Vortrag und eine kleine Überraschung. Ein kleiner Imbiss und Getränke sind im Preis inbegriffen. Ihr solltet bereits über Yogaerfahrung verfügen. Bitte bringt bequeme Kleidung mit. Yogamatten, -blöcke und -gurte sind vorhanden.