Bildungsprämie

Die aktuelle Förderperiode des Programms "Bildungsprämie" endet am 30.11.2011.
Bis einschließlich zum 31.05.2012 können Prämiengutscheine zur Erstattung eingereicht werden. Abgerechnet werden nur Maßnahmen, die zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen haben und für die der Eigenanteil bezahlt wurde. Wir können also nach dem 30.11.2011 keine Gutscheine mehr ausstellen.

Am Montag, den 14.11.2011 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine 2. Förderphase bis November 2013 angekündigt, d.h. also, dass die Bildungsprämie auch in den nächsten beiden Jahren beantragt werden kann, allerdings sind hierfür die Förderrichtlinien noch nicht bekannt und werden erst in Kürze im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Unabhängig von der Ausgestaltung dieser neuen Förderrichtlinien, können wir die Tätigkeit als freiwillige organisationsexterne Beratungsstelle nach dem 30.11.2011 leider nicht mehr aufrechterhalten.

Ungeachtet der dringenden Notwendigkeit einer qualifizierten Bildungsberatung muss, nach unserer Auffassung, die Politik neben den gesetzlichen Grundlagen künftig auch dafür Sorge tragen, dass professionelle unabhängige Beratungsstellen geschaffen und finanziert werden. Der Zeitaufwand, die Anzahl und die Länge einer sorgfältigen Beratung, so wie wir sie bisher geleistet haben, können weder personell noch finanziell "nebenbei" durch die vhs geleistet werden.

Wir bitten Sie, sich bei Ihrer Kommune dafür einzusetzen, dass in Stadt oder Landkreis eine hauptamtliche Stelle für Bildungsberatung, auch über die Bildungsprämie hinaus, geschaffen wird.

Mit der Bildungsprämie fördert der Staat die individuelle berufliche Weiterbildung. 
Einen Prämiengutschein in Höhe von maximal 500,- Euro erhalten Erwerbstätige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 25.600,- € (bei gemeinsam Veranlagten 51.200,- €) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe ist selbst für die Weiterbildung aufzubringen. Den Prämiengutschein erhalten Sie nach einem Beratungsgespräch in Ihrer Beratungsstelle. Falls Sie bereits vor dem Beratungsgespräch einen Kurs gebucht haben, ist eine nachträgliche Ausstellung des Prämiengutscheins nicht mehr möglich.

Nach erfolgter Beratung buchen Sie mit Ihrem Prämiengutschein einen Kurs, der Ihrer beruflichen Weiterbildung dient; hierbei kann es sich zum Beispiel um einen EDV-Kurs, eine Rhetorik-Schulung oder einen Sprachkurs handeln.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Dateien, die für Sie zum Download bereit liegen. Beachten Sie bitte auch die "Informationen und Fragebogen zum Prämiengutschein" und die "Einwilligungserklärung", die Sie bitte ausgefüllt zu Ihrem Beratungsgespräch mitbringen.

Wichtige Downloads (bitte ausfüllen):

(bitte ausfüllen und zum Beratungsgespräch mitbringen)

(bitte ausfüllen und zum Beratungsgespräch mitbringen)

 

Folgende Dokumente bringen Sie bitte zum vereinbarten Beratungsgespräch mit:

  • Die unterschriebene Einwilligungserklärung nach § 4a Bundesdatenschutzgesetz (siehe Downloads)
  • Ein Lichtbildausweis (Ausweis, Pass, Führerschein u.a.),
  • Einkommensteuerbescheid des letzten oder vorletzten Kalenderjahres, Nichtveranlagungsbescheinigung (NVB) des Finanzamtes oder die letzten drei aktuellen Lohnbescheinigung des Arbeitgebers mit Selbstauskunft zum Einkommen (bitte beachten Sie: hiermit ist nicht der Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung gemeint),
  • ggf. Niederlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis
  • Ausgefüllte Unterlagen (siehe Downloads)

Bitte beachten Sie, dass ein Beratungsgespräch ohne die obengenannten Dokumente nicht stattfinden kann.

Hier noch einmal für Ihre Übersicht:

Wer wird gefördert? 
Erwerbstätige in verschiedenen Formen, Angestellte, Selbständige, mithelfende Familienangehörige und Berufsrückkehrer/innen.

Nicht gefördert werden:

  • Frauen und Männer, die ALG I oder ALG II erhalten
  • Frauen und Männer, die Anspruch nach dem AFBG (Meister-Bafoeg) haben
  • Frauen und Männer ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland
  • Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildene, Studierende oder Rentner/innen und Pensionäre

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.


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