UNESCO fordert mehr kulturelle Bildung

4. Dezember 2014

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Nun ist es sogar vonKreativ Seiten der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, amtlich: bei der 2. Weltkonferenz zur kulturellen Bildung im südkoreanischen Soul im Mai 2010 wurde von allen anwesenden Nationen qualitativ hochwertige kulturelle Bildung für alle Altersgruppen gefordert.




Nun ist es sogar von [Kreativ]  Seiten der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, amtlich: 
bei der 2. Weltkonferenz zur kulturellen Bildung im südkoreanischen Soul im Mai 2010 wurde von allen anwesenden Nationen qualitativ hochwertige kulturelle Bildung für alle Altersgruppen gefordert. 

Werden Sie manchmal belächelt, weil Sie an einem Kreativkurs Ihrer vhs teilnehmen? Dabei ist längst erwiesen, dass kulturelle Bildung und vor allem die Entfaltung der eigenen Kreativität durch vhs-Angebote nicht einfach als unnützes Hobby abgetan werden sollten!

Nun ist es sogar von Seiten der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, amtlich: 
bei der 2. Weltkonferenz zur kulturellen Bildung im südkoreanischen Soul im Mai 2010 wurde von allen anwesenden Nationen qualitativ hochwertige kulturelle Bildung für alle Altersgruppen gefordert. 
Um diese umsetzen zu können, sei die Kooperation mit Künstlern und Pädagogen in Schulen, Stadt- und Jugendzentren, in Museen und Volkshochschulen nötig, sowie ein fundiertes Wissen über die Wirkung von kultureller Bildung. 
"Die praxisorientierte Bildungsforschung hat mit dieser zweiten Weltkonferenz zur kulturellen Bildung einen starken Schub erfahren", so Prof. Dr. Eckart Liebau, Inhaber des neu eingerichteten UNESCO-Lehrstuhls für Kunst und Kultur in der Bildung an der Universität Erlangen-Nürnberg. 
"Kunst und kulturelle Bildung können dabei zum Rückgrat der Lernkultur werden," so Liebau weiter. Denn kulturelle Bildung kann helfen, eine kreative und kulturbewusste Gesellschaft zu werden. Und wer sich seiner Kultur bewusst ist, wird beständig nach Austausch suchen und sich weiter entwickeln.

Auch Prof. Dr. Rita Süssmuth, die Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes dvv, erklärte bei der diesjährigen Bundesfachkonferenz Kultur mit Nachdruck, dass Kulturelle Bildung kein "Good Will"-Geschäft sei, sondern eine fundamentale Basis zur Erschießung von gesellschaftlicher Teilhabe, Kreativität und persönlichem Glück. Dass diese Erschließungsprozesse in einer heute vielfältigen und von Normalitätsvorstellungen abweichenden Gesellschaft ablaufen, mache die Arbeit von Volkshochschulen unverzichtbar.

Konkret bedeutet das: auch wenn manche Menschen glauben, der Excel-Kurs sei für das berufliche Fortkommen wichtiger als der Malkurs, so ist oft gerade genau das Gegenteil der Fall. Denn wo kann der Mensch sich heute in unserer schnelllebigen Welt noch frei entfalten, wenn nicht bei Teilhabe und Ausübung von kulturellen Aktivitäten?
In diesem Sinne sollte die kulturelle Bildung und die Entwicklung kreativer Fähigkeitenetwa der beruflichen Weiterbildung in nichts nachstehen, sondern genau den gleichen Stellenwert und eine ebenso hohe Bedeutung für den Einzelnen haben!

"Kultur" darf dabei natürlich nicht zu eng verstanden werden als reine sogenannte "Hochkultur" wie Oper, Theater oder Kunst.
Denn Kultur im ursprünglichen Wortsinn von lateinisch "cultura" = Pflege, Bearbeitung, Ackerbau, umfasst grundsätzlich alles, was Menschen selbst gestaltend hervorbringen.

Also melden Sie sich gleich zu einem Kreativkurs, zu einer Literaturwerkstatt oder einer Kunstführung an - damit erfüllen Sie schließlich Forderungen von höchster Stelle...


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